Buderus: Modernisierungsstau auflösen

Veröffentlicht von: Bosch Thermotechnik GmbH Buderus Deutschland
Veröffentlicht am: 22.04.2016 14:48
Rubrik: Freizeit & Hobby


(Presseportal openBroadcast) - Zusätzliche Chance für den Heizungstausch: Effizienzlabel kennzeichnet jetzt auch alte, ineffiziente Heizkessel

Die Bundesregierung will die Modernisierungsrate von Heizungsanlagen erhöhen. Um dafür einen Anreiz zu schaffen, werden seit Jahresbeginn 2016 Öl- und Gas-Heizkessel mit bis zu 400 kW, die älter als 15 Jahre sind, nach und nach mit einem Label versehen. Dieses Jahr ist das Labeling noch freiwillig, ab 2017 gesetzlich verpflichtend. Heizungsmodernisierungen sind hierzulande dringend nötig: Das durchschnittliche Alter der Heizgeräte in Deutschland liegt nach Angaben des Jahre. Mehr als 70 Prozent der installierten Wärmeerzeuger erreichen nur die Effizienzklasse C, D oder E und verbrauchen deutlich mehr Energie als Geräte der höheren Effizienzklassen.

Die ältesten Kessel werden zuerst gekennzeichnet, danach sind schrittweise jüngere Baujahre an der Reihe. Das bedeutet: 2016 erhalten ausschließlich Wärmeerzeuger ein Label, die bis einschließlich 1986 eingebaut wurden, 2017 alle Anlagen mit einem Baujahr bis einschließlich 1991. Berechtigt zur Vergabe des Effizienzlabels sind Heizungsfachfirmen, Schornsteinfeger und bestimmte Gebäudeenergieberater, verpflichtet dazu sind die sogenannten bevollmächtigten Schornsteinfeger. Ab 2017 müssen die Bezirksschornsteinfeger alle Heizkessel bis 400 kW, die noch kein Label haben, etikettieren.

Das Labeling ist die konsequente Weiterführung der seit 26. September 2015 geltenden Regelung der Europäischen Union, wonach für Wärmeerzeuger bis 70 kW und Speicher bis 500 Liter ein Energieeffizienzlabel vorgeschrieben ist. Die Software für die Erstellung sowie die Aufkleber für Bestandsanlagen werden vom Bundeswirtschaftsministerium bereitgestellt. Fachhandwerker erhalten die Label sowie Endkundenflyer im Onlineshop des Zentralverbandes SHK. Buderus unterstützt seine Handwerkspartner beim Labeling für Neugeräte: Mit der Software Logasoft EnergyLabel können Heizungsfachfirmen über die Buderus Website das Energielabel für individuell konfigurierte Systeme erstellen. Damit lässt sich die Energieeffizienzklasse eines Heizsystems berechnen und das entsprechende Label sowie alle erforderlichen Unterlagen ausdrucken. Besonders schnell lassen sich Effizienzlabel-Informationen für ein Logaplus- beziehungsweise Logasys-System mit der Eingabe von nur einer Artikelnummer erstellen. Außer Logasoft EnergyLabel unterstützt auch die App EasyExpert den Heizungsfachmann beim Thema ErP in der Kundenberatung, indem sie bereits bei der Systemauswahl die Energieeffizienzklasse anzeigt.

Ein Drittel Energie einsparen
Für Anlagenbetreiber macht sich ein Heizungstausch bezahlt: So spart beispielsweise das neue Buderus Gas-Brennwert-Hybridsystem Logamax plus GBH192iT PNR400 mit solarer Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung bis zu 40 Prozent an Energie im Vergleich zu einem Niedertemperaturkessel aus dem Jahr 1988 (Einfamilienhaus, jährlicher Heizwärmebedarf für die Raumheizung von 20 000 kWh/a). Bei der Raumheizungseffizienz erreicht der alte Kessel nur die Klasse D, die moderne Hybridlösung mit Brennwerttechnik dagegen die Klasse A+.

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Firmenportrait:

Buderus ist eine der stärksten europäischen Thermotechnik-Marken und bietet fortschrittliche Heizungs-, Lüftungs- und Kühlungstechnologie für ein perfektes Wohnklima. Dank innovativer Regelsysteme können Systeme zur Nutzung erneuerbarer Energien optimal miteinander kombiniert werden oder auch bestehende Öl-und Gasheizungen ergänzen. Buderus ist als Großhandelsspezialist für Heiz- und Installationstechnik mit mehr als 120 Niederlassungen in mehr als 50 Ländern vertreten. Hier finden Buderus-Kunden professionelle Beratung, verlässlichen Service sowie optimal aufeinander abgestimmte, energieeffiziente Systeme aus einer Hand.

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