Warum so viele Studenten ihren Führerschein als Zukunftssicherung betrachten

Veröffentlicht von: visavis-translation
Veröffentlicht am: 25.04.2016 16:02
Rubrik: Weiterbildung & Schulungen


(Presseportal openBroadcast) - „Und was machst du dann damit?“, die wohl am meisten gestellte und meist gefürchtete Frage des Otto-Normal-Studenten. Vor allem Studierende von Fachrichtungen mit nicht allzu deutlichen Berufszielen à la ich studiere Medizin, also werde ich Arzt, fürchten diese Frage besonders. Manche Fakultäten versuchen ihren Studenten nun Perspektive zu geben, indem sie ein Pflichtpraktikum in das Curriculum aufgenommen haben. So sind viele Studenten tatsächlich auch gezwungen, sich zu überlegen, in welcher Branche sie denn später gern einmal arbeiten würden und können diese Überlegung dann im Idealfall auch gleich zur Realität machen, um zu schauen, ob die Praxis auch der Vorstellung entspricht. Trotzdem gibt es noch sehr viele Studenten die sich fragen, was sie denn um Himmels Willen mit all dem Wissen aus dem Studium machen sollen und wie das in der realen Arbeitswelt auch tatsächlich was bringen kann/soll.

Vor allem unter Sprach- und Philosophiestudenten gibt es deshalb inzwischen den Running-Gag der Berufsperspektive Taxifahrer. Hinter dem Scherz steht aber vielmehr eine reale Zukunftsangst als ein lustiger Witz. Was ist, wenn das Englischstudium doch die falsche Entscheidung war? Umfragen zeigen, dass ein Großteil der Studenten aus den Geisteswissenschaften vor allem aus Interesse an dem Fach studieren und nicht aufgrund rosiger Berufsaussichten, wie es zum Beispiel bei vielen wirtschaftsorientierten Studiengängen der Fall ist. So werden zum Beispiel an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen inzwischen Kurse speziell für Studenten aus den Geisteswissenschaften, zum Thema Bewerbungstraining oder Soft-Skills angeboten, oder sogar Gastredner sollen den Studenten neue Perspektive geben, indem sie verschiedenste Branchen nennen und erklären wieso gerade Geisteswissenschaftler für diese interessant sein können. Denn es gibt am Ende doch mehr Möglichkeiten, als einem auf den ersten Anhieb einfallen.

Besagte Universität ist auch für ihre einzigartigen Studiengänge bekannt, die es nirgendwo anders in Deutschland gibt, wie zum Beispiel Allgemeine Rhetorik oder Nano Science, oder aber auch Interdisciplinary American Studies. Diesen Studiengang gibt es zwar auch noch in ähnlichen Formaten an anderen Hochschulen Deutschlands, jedoch sorgt vor allem der Name bei Verwandten, Freunden und auch vielen potenziellen Arbeitgebern für Fragezeichen. Trotzdem hat genau dieser Studiengang gegenüber anderer philologisch orientierten Studiengängen einen entscheidenden Vorteil, der als freiwilliges Modul ein Jahr zur persönlichen Entfaltung, sowohl praktisch als auch akademisch, dienen soll: die sogenannte Mobility Option. Sie erlaubt den Studierenden für ein Jahr in einem anderen Land zu studieren, ein Praktikum (/mehrere Praktika) zu machen, oder beide Optionen zu kombinieren. Für eine Kombination aus beiden Optionen hatte sich auch die Studentin Tamara Koch aus Heidelberg entschieden. Diese Entscheidung zog durchaus abenteuerliche Konsequenzen nach sich. Denn um für einen reibungslosen Ablauf ihrer Mobility Option zu sorgen, musste die Praktikumssuche vom Studienort in Kalifornien vorgenommen werden, sowie auch die Wohnungssuche zurück im Heimatland, nachdem die Zusage für eine Stelle in Hamburg in einer aufstrebenden Übersetzungsagentur gekommen war.

Im Februar 2016 begann dann schließlich das Praktikum. In der Einführungsphase wurden der Studentin zunächst ihre Aufgabenbereiche erschlossen. Viele davon konnte sie mit erlernten Arbeitsweisen aus früheren Nebenjobs oder dem Studium selbst verknüpfen und so schnell in den Arbeitsalltag des Übersetzungsbüros einsteigen. Der tatsächliche Studieninhalt rückte dabei vorerst in den Hintergrund. Zu den Aufgabenbereichen gehörten hier die Auftragskoordination, der Kundenservice, Mithilfe bei der Betreuung der Social Media Kanäle und auch die allgemeine Korrespondenz mit Kunden und Übersetzern. Bei all

diesen Aufgaben wurden die Soft-Skills aus Studium und anderen praktischen Erfahrungen wichtig. Denn Dinge wie tadelloses Zeitmanagement, Organisationstalent sind auch im Studium unverzichtbar. Dank der philologischen Ausbildung von Tamara war auch ein sicherer Umgang mit Sprachen kein Problem, was vor allem im Umgang mit Kunden sehr hilfreich ist. Durch die Spezialisierung des Übersetzungsbüros, visavis-translation, kam Tamara dabei in Kontakt mit unterschiedlichsten Branchen, wie unter anderem Marketing, Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Technik und dem juristischen Sektor. Ausgenommen des juristischen Sektors, waren dies auch die Branchen in denen eine Vielzahl von Tamaras Kommilitonen Erfolge nach dem Studium verzeichnen konnten. Dank des warmen Arbeitsklimas in dem Büro gingen die Aufgaben noch leichter von der Hand. Wenn Hilfe benötigt ist, gibt es immer einen Ansprechpartner, aber auch neuen Vorschlägen stehen die Kollegen offen gegenüber. So kann die Studentin nicht nur ihren Wert für die Arbeitswelt besser einschätzen, sondern lernt auch dazu und hat gleichzeitig sogar Spaß.

Dank studienbegleitender Praktika wie visavis-translation sie anbietet, kann Studenten aus den Geisteswissenschaften eine völlig neue Perspektive hinsichtlich der Berufschancen geschafft werden. Das stärkt das Selbstvertrauen und steigert die Freude am Studieren. Gerade in so verantwortungsvollen Branchen wie der Übersetzertätigkeit wird immer motivierter und verantwortungsvoller Nachwuchs gesucht, der für bestehenden Erfolg sorgen kann. Neben dem Studieninhalt können nämlich vor allem auch Soft-Skills, die man sich entweder im Studium selbst oder sogar in banalen Nebenjobs während der Studienzeit angeeignet hat, für den Arbeitsmarkt sehr wertvoll sein. Es gibt also Licht am Ende des dunklen Taxifahrer Tunnels.

Nun können hoffentlich auch Deutschlands Junior-Geisteswissenschaftler sich erst einmal entspannt zurücklehnen, obwohl es vielleicht noch keine konkrete Antwort auf die gefürchtete Frage „Was machst du dann damit?“ gibt.

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