Rechtsfragen rund um digitale Geschäftsmodelle im Medienbusiness

Veröffentlicht von: Akademie der Deutschen Medien
Veröffentlicht am: 25.04.2016 18:09
Rubrik: Recht & Politik


(Presseportal openBroadcast) - 16. Medienrechtstagung der Akademie der Deutschen Medien

Ob Pay-, Free-, Freemium- und Abomodelle – das Online-Geschäft mit eigenem und fremdem Content boomt. Die Gesetzgeber reagieren darauf rasch mit Anpassungen der rechtlichen Rahmenbedingungen auf nationaler und europäischer Ebene. Verlage und Medienhäuser müssen sich daher mit neuen Rechtsvorgaben auseinandersetzen, die Auswirkungen auf ihr Business mit digitalen Inhalten und E-Books haben. Aus diesem Grund veranstaltet die Akademie der Deutschen Medien am 5. Juli 2016 in München die 16. Medienrechtstagung unter dem Titel „Rechtliche Rahmenbedingungen rund um E-Books und digitale Geschäftsmodelle – Vom Urheber- bis zum E-Commerce-Recht auf nationaler und europäischer Ebene“.

Wie sehen die neuen rechtlichen Vorgaben genau aus und welche Folgen haben sie für das digitale Geschäft mit Inhalten? Wie gestaltet sich die grenzüberschreitende Weiternutzbarkeit von Online-Content – Stichwort „Portabilität“ und was plant die EU, um einen einheitlichen digitalen Binnenmarkt zu schaffen? Wie entwickelt sich das Leistungsschutzrecht für Buchverlage? Und wie versucht die EU den Value Gap zu schließen, um beim Umgang mit fremden Inhalten einen fairen Wertausgleich zu ermöglichen?
Diese und weitere Fragen stehen im Fokus der 16. Medienrechtstagung im Literaturhaus München. Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen verschiedener digitaler Geschäftsmodelle. Zudem zeigt die Tagung auf, welche Auswirkungen die neuen geltenden und die bevorstehenden Rechtsvorgaben im Urheberrecht, E-Commerce und Datenschutz für Verlage und Medienunternehmen haben.

Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer und Juristen von Verlagen und Medienunternehmen sowie Mitarbeiter von Lizenzabteilungen, Marketingmanager und Juristen.

Referenten der Konferenz sind u. a. Dr. Richard Hahn (Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Lausen Rechtsanwälte), Katharina Hiersemenzel (Copyright Policy Counsel, Motion Picture Association), René Houareau (Leiter Recht & Politik, Bundesverband Musikindustrie), Dr. Uwe Christian Klipsch (LL.M. General Counsel, Verlagsgruppe Oetinger). Moderator der Konferenz ist Dr. Matthias Lausen (Lausen Rechtsanwälte).

Weitere Informationen und Anmeldung:
http://www.medien-akademie.de/konferenzen/medienrecht/medienrechtstagung_2016.php

Pressekontakt:

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Rachel Lied
Programm- und PR-Managerin
Akademie der Deutschen Medien
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Über die Akademie:
Die Akademie zählt mit rund 3.700 Teilnehmern pro Jahr zu den führenden Medienakademien in Deutschland. Mit ihrem Seminar- und Tagungsprogramm hat sie sich als zentraler Ansprechpartner für qualifizierte Weiterbildung rund um Medienmanagement und die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Print- und digitalen Medien etabliert. Der fundierten Publishing-Expertise über alle Kanäle – ob Print, digital oder mobil – und der umfassenden Zielgruppenansprache weit über den (herstellenden) Buchhandel hinaus trägt die Akademie künftig auch durch einen neuen Namen Rechnung.

Als Akademie der Deutschen Medien will sie Fach- und Führungskräfte fit machen für die aktuellen Herausforderungen und neuen Berufsbilder im zunehmend digitalen Publishing-Business. Ziel ist Wissensvermittlung mit maximalem Praxisbezug für Manager und Mitarbeiter aus Verlagen, Medienhäusern und Agenturen, aber auch aus Unternehmen und öffentlichen Institutionen, die Publishing-Know-how aufbauen möchten bzw. Unterstützung bei der Entwicklung und Vermarktung von Medien suchen. Als führender Kompetenzanbieter im Medienbereich setzt die Akademie dabei auf die Vernetzung von Wissensvermittlung (Weiterbildung), Wissensanwendung und „Empowerment“ (Beratung).

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