Hausbesitzer überschätzen Sanierungskosten

Veröffentlicht von: Bosch Thermotechnik GmbH
Veröffentlicht am: 06.05.2016 14:24
Rubrik: Freizeit & Hobby


(Presseportal openBroadcast) - Drei Jahre Effizienzhaus-online.de - Mehr als eine Million Besucher

- Sanierer schätzen das erforderliche Budget für eine energetische Sanierung fast doppelt so hoch wie die tatsächlich errechneten Sanierungskosten
- Heizungssanierung ist meistempfohlene Maßnahme

Statistisch lebt ein typischer Hausbesitzer, der über eine energetische Sanierung seines Eigenheims nachdenkt, in einem Vier-Personen-Haushalt auf rund 165 Quadratmetern - und rechnet mit zu hohen Sanierungskosten für seine Immobilie. Je nach Baujahr des Eigenheims liegt sein Budget zwischen 26.000 und 52.000 Euro. Tatsächlich sind die Investitionskosten aber mit durchschnittlich 16.000 bis 30.000 Euro deutlich niedriger, wie der Bosch Sanierungsrechner auf Effizienzhaus-online.de zeigt. Eine energetische Sanierung ist oft günstiger als gedacht, auch weil die meisten Hausbesitzer staatliche Fördermittel nicht beachten oder unterschätzen. Im Durchschnitt können Sanierer 20 Prozent der Investitionskosten über Fördergelder finanzieren. Das sind nur einige der Zahlen und Fakten, die Bosch aus den Suchprofilen von rund 33.000 Sanierungsplanern abgeleitet hat. So viele Menschen haben zwischen Oktober 2015 und Januar 2016 den gewerkeneutralen Sanierungsrechner des Serviceportals Effizienzhaus-online.de genutzt, um anhand ihrer individuellen Bedürfnisse und ihres Budgets die optimale Sanierungsvariante für ihr Haus zu ermitteln. Insgesamt hatte das Portal seit seinem Start im März 2013 mehr als eine Million Besucher. Hausbesitzer finden dort umfangreiche Ratgeberseiten zu allen Sanierungsfragen. Mit Hilfe der Fördermittelauskunft können sie sich zudem über aktuelle Förderprogramme für energetisches Sanieren informieren.

Kosten-Nutzen-Verhältnis ist entscheidend
Das Herzstück des Portals ist der Sanierungsrechner, den Bosch mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP entwickelt hat. Jeder zweite Portal-Besucher hat diesen Rechner genutzt. Hausbesitzer geben hier die individuellen Gebäudedaten und Rahmenbedingungen ein - wie ein maximales Budget oder einen bestimmten Gebäudestandard, der nach der Sanierung erreicht sein soll. Der Sanierungsrechner ermittelt daraus eine optimale Kombination von Maßnahmen an Heizung, Fassade, Dach und Keller, die unter diesen Rahmenbedingungen wahlweise die größte Kosten- oder CO2-Ersparnis bringt. Die Auswertung der Suchprofile zeigt: Für rund 90 Prozent der Hausbesitzer ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis einer Sanierung das wichtigste Kriterium. Durch die direkte und übersichtliche Gegenüberstellung von bis zu drei Sanierungsvarianten werden die jeweiligen Vor- und Nachteile auf einen Blick sichtbar. Von dieser Funktion macht jeder dritte Nutzer Gebrauch. Der Sanierungsrechner gibt zudem Auskunft über die Kosten und passenden Fördermöglichkeiten der errechneten Maßnahmen. Dabei wird deutlich: Fast 60 Prozent aller Sanierungsempfehlungen sind förderfähig, was das Investitionsbudget deutlich entlastet.

Heizung ist Sanierern wichtig
Eine energetische Modernisierung beginnt häufig im Heizungskeller. Mehr als 60 Prozent der Nutzer des Portals suchen deshalb gezielt nach einer Heizungssanierung. Tatsächlich empfiehlt der gewerkeneutrale Sanierungsrechner in rund 70 Prozent aller Fälle eine neue Heizungsanlage. An zweiter Stelle steht die Dach- beziehungsweise Geschossdeckendämmung mit knapp 60 Prozent, gefolgt von der Wanddämmung, dem Fensteraustausch und Photovoltaik mit jeweils 30 Prozent. Eine Modernisierung der Heizungsanlage ist tatsächlich für die meisten Gebäude sinnvoll: Wer bereit ist, rund 12.000 Euro in eine neue Heizungsanlage inklusive Installation und Zubehör zu investieren, kann sich über eine durchschnittliche Energiekosten-Ersparnis von mehr als 1.200 Euro im Jahr freuen.

Mehr als 3.000 registrierte Handwerker
Egal, für welche Sanierungslösung sich Hausbesitzer entscheiden, am Ende brauchen sie gute Handwerker. Effizienzhaus-online.de vermittelt deshalb den Kontakt zu qualifizierten Fachleuten, von Heizungs- über Fassaden- und Fensterbauern bis zu Dachdeckern. Derzeit sind rund 3.150 Fachbetriebe im Portal registriert. Die Nutzer können sich an sie wenden, um ein unverbindliches Angebot einzuholen, und dabei den errechneten Sanierungsvorschlag gleich mitschicken. Interessierte Hausbesitzer und Fachleute können zudem den Newsletter abonnieren, der sie regelmäßig über aktuelle Themen rund um die energetische Sanierung informiert.

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Bosch Thermotechnik ist ein führender europäischer Hersteller von energieeffizienten Heizungsprodukten und Warmwasserlösungen. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte Bosch Thermotechnik mit rund 13 400 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro, davon 67 Prozent außerhalb Deutschlands. Bosch Thermotechnik verfügt über starke internationale und regionale Marken und ein differenziertes Produktspektrum, das in Europa, Amerika und Asien produziert wird.

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