Trotz sinkender Zinsen: Deutschland spart fleißig

Veröffentlicht von: Nexiga GmbH
Veröffentlicht am: 10.05.2016 16:40
Rubrik: Handel & Wirtschaft


(Presseportal openBroadcast) - Wer spart verliert: Ob Festgeld, Tagesgeld oder Sparkonto, die Deutschen geben ihre Gewohnheiten nur widerstrebend auf. Die aktuelle Karte des Monats zeigt, wo in der Bundesrepublik die höchsten und niedrigsten Spareinlagen pro Einwohner zu finden si

Bonn, 10.05.2016_ Erst wenige Wochen ist es her, seit die Europäische Zentralbank (EZB) verkündete, den Leitzins unverändert bei 0,0 Prozent zu belassen. Eine Ankündigung, die vor allem die Bundesbürger in eine kleine Sinnkrise stürzen könnte, gehören die Bundesbürger doch seit jeher eher zu den klassischen Sparern - sichere Geldanlagen wie Festgeld, Sparkonto und Co. sind die favorisierten, Rendite bringenden Sparmethoden.

Die Euro- und Finanzkrise aber zwingt nun auch die Deutschen zum Umdenken; hart ersparte Rücklagen bringen aktuell kaum noch Zinsen; nur wenig Deutsche wagen den Schritt, ihr Vermögen umzuschichten und mehr in Aktien zu investieren. Wie aber sieht der "Sparatlas Deutschland" wirklich aus? Wo trotz des niedrigen Zinsniveaus in der Bundesrepublik dennoch am meisten klassisch gespart wird, zeigt die neue Karte des Monats (http://marktanalystonline.de/karte-des-monats/052016/) von Nexiga.

Demnach beträgt das Sparvolumen in Deutschland rund 577 Milliarden Euro - die Summe aller Spareinlagen und Sparbriefe von Privatpersonen bei deutschen Banken zum Jahresende 2015. Durchschnittlich 7.101 Euro hat somit jeder Bundesbürger in klassischen Sparformen angelegt. Allerdings sind diese Vermögenswerte regional sehr ungleichmäßig über das Land verteilt, wie Nexiga zeigt: Auf Gemeindeebene reicht die Spanne von 4.300 Euro bis 16.400 Euro pro Einwohner. Bewohner einiger Gemeinden sind damit viermal so reich wie Bewohnen der ärmsten Orte.

Insgesamt zeigt die Karte des Monats eine ähnliche Verteilung wie die Kaufkraftverteilung (http://marktanalystonline.de/karte-des-monats/022016/) - wo also insgesamt mehr Geld zur Verfügung steht, wird auch mehr gespart. Besonders wohlhabend ist demnach der Westen Deutschlands, etwa in der Region Düsseldorf oder im Rhein-Main-Gebiet. Aber auch im Umfeld von Großstädten wie Hamburg, München, Stuttgart, Nürnberg und Hannover finden sich hohe Sparvermögen. Metropolen wie Berlin dagegen gehören nicht per se zu den Gewinnern - hier weisen die Gemeinden im so genannten "Speckgürtel" deutlich höhere Sparvermögen auf. Und auch ländliche Regionen am bayerischen Alpenrand, rund um den Schwarzwald, bei Kiel an der Ostsee und natürlich auf Sylt punkten mit hohen Sparvolumina.

Wo aber liegen die reichsten und ärmsten Gemeinden der Bundesrepublik genau? Am wohlhabendsten sind die Gemeinden Grünwald bei München, Wohltorf bei Hamburg und Königstein im Taunus - mit jeweils mehr als 12.000 Euro pro Einwohner. Unter den Großstädten haben München und Düsseldorf die Nase vorn - wenn auch mit vergleichsweise niedrigeren Werten von rund 8.500 Euro pro Einwohner. Zu den ärmsten Gemeinden zählen Kommunen wie Menteroda in Thüringen, Wardow in Mecklenburg-Vorpommern, aber auch Reichenbach in Bayern und Esterwegen in Niedersachsen - mit jeweils weniger als 6.000 Euro pro Kopf. Zu den Verlierern der Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern gehören Hamm, Gelsenkirchen und Duisburg sowie Leipzig - mit dem geringsten Sparvolumen von etwa 6.500 Euro pro Einwohner.

Neben der flächendeckenden Darstellung der Verteilung der Sparvolumina kann Nexiga auch die Vermögensverteilung innerhalb der Städte zeigen - und hat die vorliegenden Daten auch feinräumig für 87.000 Wohnquartiere berechnet. Auf Wunsch können Interessierte hier weitere Informationen anfordern: geomarketing@nexiga.com.

Daten-Quellen: Nexiga, Bankenstatistik der Deutschen Bundesbank

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