Neuer Info-Blog für Betroffene der Hautkrankheit Rosacea

Veröffentlicht von: Rosaceablog.net
Veröffentlicht am: 13.05.2016 16:40
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Patienten mit Rosacea können sich ab sofort umfassend online informieren und austauschen

Rosazea ist eine der am häufigsten auftretenden chronischen Dermatosen im Erwachsenenalter. Man geht davon aus, dass ungefähr zwei bis fünf Prozent aller Erwachsenen von Rosazea betroffen sind. Dabei wird die Hauterkrankung häufig nicht erkannt oder falsch diagnostiziert. Betroffen sind überwiegend hellhäutige Menschen mit empfindlicher Haut. Obwohl Rosazea bei Frauen wesentlich häufiger anzutreffen ist, leiden betroffene Männer oft unter schwereren Verläufen.
Rosazea beginnt oft schleichend und macht sich im Alter zwischen 30 und 50 Jahren bemerkbar. Erste Anzeichen sind Rötungen der Gesichtshaut, die durch eine dauerhafte Weitstellung der Kapillaren, sogenannte Teleangiektasien, verursacht werden. Diese können auch schon früher auftreten, werden aber oft nicht als Symptom der Rosazea erkannt. Betroffen sind die mittleren Gesichtspartien. So zeigen sich die geröteten Zonen meist konzentriert an Nase, Wangen, Kinn und Stirn, wobei Mund- und Augenpartie in den meisten Fällen verschont bleiben. Dermatologen unterteilen die Erkrankung in drei Stadien, die jedoch nicht zwangsläufig ineinander übergehen müssen.

Stadium I: Rosacea erythema-teleangiectatica

In diesem Stadium ist die Haut gerötet und die Gefäße sind deutlich sichtbar. Die Rötungen können von Brennen, Stechen oder Jucken begleitet werden und klingen anfangs ab. Mit Fortschreiten der Erkrankung bleiben die Hautveränderungen dauerhaft bestehen. Betroffen sind hauptsächlich Nase und Wangen.

Stadium II: Rosacea papulopustulosa

Zusätzlich zu den Gefäßerweiterungen kommt es nun zur Bildung von Knötchen und Eiterpickeln. Dieses Stadium hat starke Ähnlichkeit zu einer Akne. Daher wurde früher der Begriff Akne Rosazea verwendet, obwohl es sich bei Akne um eine grundlegend andere Erkrankung handelt.

Stadium III: Rosacea hypertrophica

Von diesem Stadium sind überwiegend männliche Patienten betroffen. Es kommt zu Hyperplasien, das bedeutet, dass es zu Wucherungen von Talgdrüsen und Bindegewebe kommt. Die knotige Verdickung der Nase, das sogenannte Rhinophym, bildet sich fast ausschließlich bei Männern. Selten treten vergleichbare Wucherungen an Ohr, Kinn, Nasenwurzel oder Augenlidern auf. Speziell an den Augen kann es dadurch zu Lidrandentzündungen, Konjunktivitis und in seltenen Fällen zu einer Entzündung der Iris oder der Hornhaut kommen.

Die Ursachen der chronischen Hauterkrankung sind bislang nicht abschließend geklärt. Man vermutet eine genetsche Disposition. Auslösende und verschlimmernde Faktoren können Kälte, Wärme, lange Sonnenbäder, Kaffee, Tee, Alkohol, scharfe Gewürze oder Stress sein. Weiterhin werden Magen-Darm-Störungen, die auf den Befall mit Candida albicans (Hefepilz) oder das Bakterium Helicobakter zurückzuführen sind, diskutiert. Sicher ist, dass durch Vermeidung der auslösenden Faktoren eine Verschlimmerung weitestgehend vermieden werden kann.

Die Diagnose von Rosazea erfolgt grundsätzlich bei einem Dermatologen (Hautarzt), der die befallenen Hautregionen genauestens untersucht. Neben einer ausführlichen Anamnese können je nach Krankheitsstadium weitere diagnostische Maßnahmen wie Gewebeproben oder Blutuntersuchungen notwendig sein. Andere Ursachen, wie zum Beispiel ein Lupus Erythematodes, müssen ausgeschlossen werden. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, können Therapiemaßnahmen die Ausprägung der Hautveränderungen verhältnismäßig gering halten.

Die Therapie von Rosazea ist abhängig vom Stadium der Erkrankung. An erster Stelle steht die Vermeidung der auslösenden Faktoren. Die meisten Patienten wissen durch Selbstbeobachtung, was eine Gesichtsrötung auslöst. Das Behandlungsspektrum beim Dermatologen erstreckt sich auf die externe Behandlung mit Licht- oder Lasertherapie im Anfangsstadium bis hin zur systemischen Behandlung mit Antibiotika in schweren Fällen. Wichtig ist eine gute Diagnostik, um die optimale Therapie zu finden.

Um weiterführende Informationen über die Hautkrankheit Rosacea zu erfahren wurde der Info-Blog www.rosaceablog.net ins Leben gerufen, auf der sich Betroffene über Heilungsmethoden informieren und austauschen können.

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