Die Weizenwampe ist ein Mythos - wissenschaftlich betrachtet ist die Weizenwampe Unsinn!

Veröffentlicht von: Zentrum für Kulturkommunikation
Veröffentlicht am: 19.05.2016 10:16
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik macht sich für mehr Gesundheit stark

Immer mehr Menschen sind übergewichtig oder fettsüchtig (adipös) und die Zahl der Typ 2 Diabetiker steigt sprunghaft an. Mehr Gesundheit tut Not in Deutschland. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. feiert in diesem Jahr das 10 jährige Bestehen. Die gemeinnützige Organisation - in der sich unter anderem Diätassistenten, Ernährungswissenschaftler, Ärzte, Apotheker, Psychologen, Physiotherapeuten und Trainer sowie Heilpraktiker organisiert haben - setzt sich für eine gesündere Lebensweise ein und kritisiert Fehlentwicklungen im Bereich der medizinischen Prävention und Fehlentwicklung. Eine der schlimmsten Fehlentwicklungen sind Bücher wie "Die Weizenwampe", erläutert Sven-David Müller, Vorsitzender des DKGD. Dieses Buch ist ohne jede wissenschaftliche Grundlage und verwirrt die Leser. Weltweit sind jedoch Bücher, die sich um "Weizenwampen" und den "Killer Zucker" drehen Bestseller und Millionen Menschen lassen sich auf die falsche Fährte bringen, erläutert Medizinjournalist und ernährungsmedizinischer Wissenschaftler Sven-David Müller, MSc.

Es gibt keine Weizenwampe und Zucker (Saccharose) ist in normalen Mengen schlicht und ergreifend vollständig unbedenklich, macht er ernährungsmedizinische Wissenschaftler klar. Weltweit konnte keine Studie nachweisen, dass Zucker prinzipiell und mengenunabhängig irgendwelche Schäden verursacht. Eine Zuckerzufuhr von 50 bis 60 Gramm täglich ist überhaupt kein Problem. Der Zuckerkonsum in Deutschland ist in den letzten 20 Jahren gesunken - und nicht gestiegen, die oft behauptet - und die ernährungsmedizinischen/medizinischen Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung oder die Deutsche Diabetes Gesellschaft empfehlen einen moderaten Umgang. Keine ernstzunehmende Fachgesellschaft oder wissenschaftliche Institution warnt ernsthaft vor Zucker. Die Angstmacher haben aber inzwischen erreicht, dass viele Menschen Angst vor Kohlenhydraten regelrecht Angst haben, kritisiert Müller. Inzwischen sind Kohlenhydrate leider weltweit zum Buhmann geworden und es ranken sich immer mehr Ernährungslügen und unsinnige Mythen um Brot, Zucker und Kartoffeln, so Müller.

Erwachsene konsumieren durchschnittlich im Jahr 18 bis 20 Kilogramm Haushaltszucker (Saccharose). In dieser Menge ist sowohl die Saccharose, die im Haushalt verwendet wird, als auch die Saccharose, die als Zutat in verarbeiteten Lebensmitteln und in Getränken verarbeitet wird, erfasst. Die Menge lässt sich aus der Nationalen Verzehrsstudie II (NVS II) ableiten, die vom bundeseigenen Max Rubner-Institut (MRI) durchgeführt und dessen Daten auch im aktuellen Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) veröffentlicht wurden. Von einer zuckerreichen Ernährungsweise kann in Deutschland schlicht und ergreifend keine Rede sein. Im Ernährungsbericht sind die Zahlen zur durchschnittlichen Kalorienaufnahme sowie dem Anteil, den Saccharose zur Energieaufnahme beiträgt, aufgeführt: Die tägliche, mittlere Energieaufnahme von Männern liegt bei 2.252 Kilokalorien (kcal), von Frauen bei 1.683 kcal. Davon stammen 9,7 oder 11,6 Prozent aus Saccharose. Daraus ergibt sich eine tägliche Aufnahme von 54,6 Gramm Haushaltszuckerbei Männern und eine Hauszuckeraufnahme von 48,8 Gramm bei Frauen. Die durchschnittliche Zuckeraufnahme ist demzufolge in Deutschland nachweislich nicht zu hoch.

Eine zusätzliche Steigerung der Zuckeraufnahme ist aber natürlich unerwünscht, da andernfalls die Grenze von 50 bis 60 Gramm pro Tag überschritten würde, erläutert Sven-David Müller. Zum Thema gibt es eine aktuelle Bucherscheinung, die zeigt, wie Lebensmittel-Kartelle, Buchautoren und Lobbyisten uns einreden, dass Essen krank und dick macht (Stichwort Weizenwampe) und warum der Wandel des Zuckers vom süßen Lebensmittel zum gefährlichen Krankmacher (Stichworte Killer Zucker oder der weiße Tod) mit neuen Erkenntnissen aus der Forschung nicht zu erklären ist. Die Auswertung wissenschaftlicher Studien zeigt, dass eine Meidung von Zucker weder Diabetes mellitus (auch Typ 2 Diabetes mellitus) noch Karies oder Übergewicht vorbeugt und für die Entstehung dieser Erkrankungen auch nicht verantwortlich gemacht werden kann. Bibliografische Daten des neuen Buches:

Die Zucker-Lüge
Detlef Brendel und Sven-David Müller
ISBN: 978-3-453-28075-5
EUR 16,99 [D] | EUR 17,50 [A] | CHF 22,90 (UVP)
Ludwig Verlag - Random House/Bertelsmann

Keine Angst vor den Angstmachern
Unablässig werden alarmierende Studien über vermeintliche Gefahren von Lebensmitteln verbreitet: Mal macht Weizen dumm, mal ist Zucker tödlich. Doch wer entscheidet darüber, was Gutes und was schlechtes Essen ist? Ein Kartell von Meinungsmachern behauptet, in genau dieser Frage die Wahrheit zu wissen. Ein Kartell, das erst verunsichert und sofort scheinbare Lösungen zur Hand hat. Für die Weizenwampe gibt es keinen einzigen wissenschaftlichen Beweis und Low Carb Diäten sind laut vielen Studien eben nicht wirksamer bei der Gewichtsreduktion als Low Fat Diäten mit hohem Kohlenhydratgehalt und trotzdem werden erstgenannte geradezu als Religion verehrt und verteidigt, mokiert sich der Vorsitzende des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik Sven-David Müller. Gegen diese Profiteure der Angst setzen Brendel und Müller den gesunden Menschenverstand und faktenreiche Hintergrundrecherchen. Die Strategien und Interessen der Angstmacher werden entlarvt und zugleich die Sicherheit der Verbraucher im Umgang mit Essen zurückgewonnen. Aus dem Inhalt des Buches:

1. Was ist eigentlich Zucker?
2. Vorurteile, Legenden und Fehlinformationen - wie sich die Vorwürfe gegen den Killer Zucker ständig im Kreis drehen
2.1. Macht Zucker süchtig?
2.2. Ist Zucker für Killer-Krankheiten von Herzinfarkt bis Krebs verantwortlich?
2.3. Zucker und Karies - ein ganz klarer Zusammenhang?
2.4. Macht Zucker zuckerkrank?
2.5. Süßstoff als Alternative zum Zucker?
2.6. Übergewicht durch Zucker
3. Wahrheiten über Zucker
3.1. Der Stellenwert von Zucker
3.2. Geschichte und Produktion
4. Der Zuckermarkt - ein historischer Kampf um Preise, Quoten und Vorherrschaften
5. Der unterdrückte Verbraucher - Psychoterror durch Ernährungs-Indoktrination

Der DKGD Vorsitzende Sven-David Müller (http://www.svendavidmueller.de), MSc., ist staatlich anerkannter Diätassistent, Diabetesberater der Deutschen Diabetes Gesellschaft und studierte angewandte Ernährungsmedizin. Der Autor zahlreicher Bestseller, darunter die Diabetes-Ampel, der Müller-Diät oder den Bestsellern "Zimt gegen Zucker", "Die 50 besten Kalorienkiller" oder "Wir essen uns schlank" wurde für sein Engagement in der Ernährungsaufklärung 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 2015 erhielt er die Ehrenmedaille für Kunst und Wissenschaft der Albert Schweitzer Gesellschaft und ihm wurde von der Progress-Universität ein Ehrendoktortitel (Dr. h.c.) verliehen. Seit der Gründung ist Sven-David Müller Vorstandsvorsitzender des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. Er lebt und arbeitet in Berlin. Detlef Brendel ist studierter Kommunikationsforscher. Er arbeitet heute als Wirtschaftspublizist und leitet eine Presseagentur. Mit seinem Buch Wirtschaft im Würgegriff hat er sich intensiv mit der Frage der Steuerung öffentlicher Meinungen und den Grenzen staatlicher Aufsicht beschäftigt. Rezensionsexemplare können beim Verlag angefordert werden.

Deutsches Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V.
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12209 Berlin-Lichterfelde
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Firmenportrait:

Das Zentrum für Kulturkommunikation (ZEK) mit Sitz in Nidderau-Windecken widmet sich insbesondere der Berichterstattung im kulturellen Bereich. Sven-David Müller arbeitete unter anderem als Opernkritiker für die Fachzeitschriften Orpheus und Opernglas. Er übernahm die Pressearbeit für die Freiluftaufführung der Richard Wagner Oper Rienzi (Regisseur Wolfgang Gratschmeier von der Volksoper Wien), moderierte Opernkonzerte unter anderem in Lünen und berichtet über Musiktheaterpremieren in Braunschweig (Staatstheater Braunschweig, Staatsorchester Braunschweig) und der Wiener Volksoper.

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