Touratech Racing gelingt Sensation bei Hellas Rally

Veröffentlicht von: Touratech AG
Veröffentlicht am: 20.05.2016 14:08
Rubrik: Gesellschaft & Kultur


(Presseportal openBroadcast) - Dirk von Zitzewitz gewinnt mit Touratech Africa Twin RR Zweizylinderklasse und wird Zweiter in der Gesamtwertung

Nach längerer Pause hat sich Touratech Racing, das Rennteam des Niedereschacher Motorradausrüsters, eindrucksvoll zurückgemeldet: Bei der Hellas Rally gewann Dirk von Zitzewitz mit der Touratech Africa Twin RR (http://www.touratech.de/vue-densemble/article/mit-der-africa-twin-zur-hellas-rally.html)nicht nur die Zweizylinderklasse, sondern ließ auch (fast) alle Sportenduros hinter sich und wurde Zweiter in der Gesamtwertung.

Die diesjährige Ausgabe der Hellas Rally (http://hellasrally.org/) fand auf Griechenlands zweitgrößter Insel Evia statt und erfreute sich mit 168 Startern aus 14 Ländern einer großen internationalen Beliebtheit. Neben zahlreichen Amateuren nutzen diverse Werksteams die Veranstaltung als Test. So war unter anderem der KTM-Werkspilot und Zweite der Dakar 2016, Stefan Svitko, mit dabei.

Tagesetappen von bis zu 200 Kilometern, Sand, Steine, enge Singletrails und Wasserdurchfahrten waren ein Härtetest für den Africa-Twin-Rallyeumbau, den Touratech (http://www.touratech.de/aktuelles.html) dort ins Rennen schickte. Die Teilnahme diente in erster Linie der Erprobung verschiedener Prototypen-Teile für die CRF 1000 L und des neu entwickelten Fahrwerks für die Honda-Enduro.

Touratech Racing startete mit Rallye-Crack und Dakar-Champion Dirk von Zitzewitz (http://zitzewitz.com/) in der Klasse M5, einer reinen Zweizylinderklasse, die nur noch bei wenigen Veranstaltungen zu finden ist. Vom ersten Tag an konnte von Zitzewitz die Touratech Africa Twin RR auf Platz eins in der Zweizylinderklasse positionieren. Im Vergleich zu den deutlich leichteren Sportenduros, die 90 Prozent des Starterfelds ausmachten, hatten die Großenduros ein massives Handicap in puncto Gewicht und Handling. Dennoch schnupperte Touratech Racing in der Gesamtwertung mit Platz zwölf bereits an den Top Ten.

Innerhalb der sechs Renntage entwickelte sich ein Schlagabtausch zwischen dem ebenfalls eine Africa Twin pilotierenden Italiener Ugo Filosa und Touratech-Fahrer Dirk von Zitzewitz. Aufgrund der sehr engen und mit vielen Richtungsänderungen versehenen Streckenführung war das Navigieren per Roadbook eine besondere Herausforderung. Im Verlauf des Rennens konnte von Zitzewitz seine langjährige Navigationserfahrung - unter anderem aus diversen Dakar-Einsätzen - immer mehr ausspielen: Am vierten Tag fand sich das Touratech-Team mit der großen Honda-Enduro auf Platz drei der Gesamtwertung.

Nerven bewahren, das Motorrad weiter top in Schuss halten und Daumen drücken - das war die Prämisse für die beiden letzten Renntage. Bei einer internationalen Rallye mit so einem schweren Motorrad einen Platz unter den ersten Drei der Gesamtwertung einzufahren, hatten alle Beteiligten vor dem Start für unmöglich gehalten.

Doch es sollte noch besser kommen. Das Endergebnis war die Sensation schlechthin: Ein unangefochtener Start-Ziel Sieg vor Ugo Filosa (Honda CRF 1000 L) in der Zweizylinderklasse sowie ein unglaublicher zweiter Platz hinter Gerard Farres (KTM 450 Rallye) in der Gesamtwertung.

"Ein Platz unter den ersten Zehn hätte mich vor Beginn der Veranstaltung sehr gefreut. Aber dass ich in diesem Starterfeld so weit vorn stehe, hätte ich nicht gedacht", freute sich Dirk von Zitzewitz über dieses herausragende Ergebnis.

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