Pluspunkt bei Jobsuche - Auslandspraktikum mit Sprachkurs

Veröffentlicht von: bildungsdoc®
Veröffentlicht am: 23.05.2016 16:45
Rubrik: Weiterbildung & Schulungen


Berufserfahrung im Ausland sammeln
(Presseportal openBroadcast) - Bei einem Sprachkurs mit angeschlossenem Auslandspraktikum sammelt der Teilnehmer gleichzeitig Sprach- und Berufserfahrung im Ausland. In einen Sprachkurs, der jeden Teilnehmer intensiv auf die Praxis vorbereitet, werden zum Beispiel Bewerbungsbriefe geschrieben und Vorstellungsgespräche in Rollenspielen geübt – in der jeweiligen Landessprache. Möglich ist auch, dass im Sprachkurs Wirtschaftsvokabular gelernt und in speziellen Kursen die eigene Aussprache verbessert wird.

Und das alles in Klassen, die multikulturell zusammengestellt sind. Das garantiert viel Spaß, denn jede Nationalität hat so ihre eigenen speziellen Probleme. Eine Supervorbereitung für das angeschlossene Praktikum und die spätere Berufskarriere.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Auslandspraktikum?
• Die Planung sollte bis zu einem Jahr vorher beginnen. Außerhalb der EU ist eine längere Wartezeit für die Arbeitserlaubnis und das Visum einzuplanen. Eine Praktikumsstelle für den Sommer zu finden, ist schwieriger als eine für das Frühjahr oder den Herbst. Entsprechend sind die Vorlaufzeiten.
• Ein Auslandspraktikum nach dem Studium ist nur empfehlenswert, wenn realistische Perspektiven bestehen und man nicht als billige Arbeitskraft geholt wird.
• Die Zeit zwischen Bachelor und Master ist kompliziert, denn ohne Studentenstatus ist es in vielen Ländern schwierig, überhaupt ein Praktikum zu machen. Oftmals ist ein Praktikum wegen der Gesetzeslage nur als Bestandteil des Studiums oder einer Ausbildung realisierbar.
• Während des Studiums ist die Studienmitte der perfekte Zeitpunkt. Man hat schon ein gutes Grundwissen über das Fach und kann dann seine Auslandserfahrungen vorteilhaft für den Rest vom Studium noch nutzen.

Auf eigene Faust ein Auslandspraktikum zu organisieren, ist kompliziert und zeitintensiv. Man muss Ansprechpartner und Adressen von interessanten Unternehmen herausfinden. Recherchieren muss man, welche Regelungen für ein Auslandspraktikum gelten, zum Beispiel wer überhaupt einreisen darf und ob ein Praktikum im ausgewählten Zielland überhaupt möglich ist. Deshalb ist es von Vorteil, gerade wenn es das erste Auslandspraktikum ist, sich von einer Agentur beraten zu lassen, die sich auf die Vermittlung von Auslandspraktika spezialisiert hat.

Woran erkennt man eine seriös arbeitende Vermittleragentur?
• Je größer und je länger die Agentur im Geschäft und auf dem Markt ist, desto mehr Kontakte besitzt sie zu Unternehmen.
• Der persönliche Betreuer für den Praktikanten ist vor Ort. Das können nur Agenturen, die auch im Zielland ansässig sind oder dort Verbindungen zu Organisationen unterhalten. Eine Agentur, die nur von Deutschland aus vermittelt, fehlen der genaue Einblick in den Markt, genaue Kenntnisse über die Mentalität der Menschen und über die Besonderheiten vor Ort.
• Der Agentur-Vertreter besucht die Unternehmen persönlich und wählt dann nach Qualitätskriterien entsprechend aus.
• Nach der Rückkehr erhält der Teilnehmer ein anerkanntes Zertifikat über sein Praktikum und ggf. über den Besuch einer Sprachschule.

Hinweis: Egal, ob das Auslandspraktikum mit oder ohne Agentur durchgeführt wird: Der Teilnehmer sollte unbedingt auf einem Praktikumsvertrag bestehen. Diesen braucht er für sein Visum, für die Versicherung und um seinen Anspruch auf Gehalt zu dokumentieren, falls es welches gibt.

Weitere Infos und Tipps zum Auslandspraktikum: http://www.bildungsdoc-ausland.de/auslandsaufenthalte/auslandspraktikum/

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