Neuer Test zur molekularen Früherkennung von wiederkehrendem Harnblasenkrebs marktreif

Veröffentlicht von: Mosaiques Diagnostics&Therapeutics AG
Veröffentlicht am: 27.05.2016 09:24
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Ein paar Milliliter Urin reichen

Ein neuer, nicht-invasiver Test zum Nachweis von wiederkehrendem Harnblasenkrebs bringt entschieden mehr Sicherheit für die Patienten und ermöglicht den Urologen nun jederzeit ihren Verdacht abzuklären. Diese marktreife Diagnostik erfolgt aus dem Harn des Patienten. Die Ärzte können die Kosten- und zeitaufwendige Zystoskopie reduzieren und engmaschiger die Patienten auf das wiederkehrende Karzinom mit einer Genauigkeit von 87% untersuchen.

Das Harnblasenkarzinom erfordert nach der Ausschälung des Tumors in der Harnblase wegen seiner 78%igen Rückfallquote eine regelmäßige etwa alle drei Monate durchzuführende Nachsorge. Diese Prozedur (Zystoskopie)wird von Patienten allzu oft als zu unangenehm empfunden und dann vermieden. Dann kann es aber in vielen Fällen zu spät sein. Das führt zu der allseits beklagten erhöhten Sterblichkeit beim wiederauftretenden Blasenkrebs. Das Dilemma beim wiederkehrenden Blasenkrebs ist die Aggressivität. Je aggressiver der operierte Krebs ist, je schwerwiegender die Komplikationen, die in kurzer Zeit nach seinem Auftreten eintreten können. Daher ist die Entwicklung von nicht-invasiven Tests für eine zuverlässige Diagnose so wichtig. Den Urologen wird damit endlich zusätzlich eine sichere Überwachungsmethode an die Hand gegeben, den wiederkehrenden Blasenkrebs sehr früh, zuverlässig und nicht invasiv zu erkennen. Zudem ist jeder Patient jederzeit bereit, eine Urinprobe abzugeben.

Die vorliegende Studie zum neuen Test, bisher die größte multizentrische Studie dieser Art mit 1357 Probanden, ist von führenden Medizinern aus fünf Kliniken in Europa und den USA mittels der Proteomanalyse der mosaiques/DiaPat group erstellt worden.
Der Blasenkrebs ist als Berufserkrankung in der Chemie-Industrie und Farbenverarbeitung anerkannt. Tritt aber auch häufig bei Rauchern auf, die 50% aller an Blasenkrebs Erkrankten stellen. Jährlich erkranken in Deutschland rund 16.000 Menschen an Blasenkrebs.

Ein weiterer Proteom-Test auf den Blasenkrebs, auch aus Urin, dient zur Differenzierung des unterschiedlichen Grades der Aggressivität. Mit einer Genauigkeit von 91% kann der Test unterscheiden, in welchem Stadium sich der Tumor befindet. Erstmalig kann aus Urin festgestellt werden, ob der Tumor im Muskel schon eingetreten ist oder nicht. Hiernach kann eine weitere Abklärung mit einer Zystoskopie und direkt eine gezielte medikamentöse oder operative Behandlung erfolgen. Das stellt den derzeit bedeutsamsten Schritt zur Präzisionsmedizin beim Blasenkrebs dar. Für die Arzneimittel-Entwicklung ist diese personalisierte Medizin mit der Symbiose von Diagnostik und Therapie die wichtigste Entwicklungsstufe, wirksamere Medikamente gegen den Blasenkrebses zu entwickeln und einzusetzen.

Der Test ist zugelassen, auf dem Markt, wird bereits angewandt, ist aber vom Gemeinsamen Bundesausschuss noch nicht in den EBM aufgenommen. Jedoch zahlen die Krankenkassen nach gesonderter Anfrage des Arztes und rechtfertigenden Gründen den Test, sowohl den DiaPat Follow up Test, als auch den DiaPat BCa Test zur Erkennung des Krebses und seines Stadiums.

Zum DiaPat-Test (http://www.diapat.com/DiaPat-Diagnostik/bestellung/)

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Firmenportrait:

Die mosaiques group Deutschland, gegründet 2002, ist als Biotechnologieunternehmen internationaler Marktführer auf dem Gebiet der klinischen Proteomdiagnostik. Forschung und Entwicklung stehen für die Umsetzung der personalisierten Medizin vom Schlagwort in die Praxis. Mosaiques hat seinen Hauptsitz in Hannover und arbeitet weltweit mit 65 renommierten Kliniken und Instituten, wie etwa der Harvard Medical School, zusammen. Der führende Proteomforscher, Prof. Dr. Dr. Harald Mischak ist Unternehmensgründer und gehört zum Management Board.
Mit der von Prof. Mischak entwickelten und patentierten CE-/MS-Technologie werden Krankheiten besonders früh und präzise diagnostiziert. Der Vorteil für die Patienten liegt in der Krankheitserkennung zu einem Zeitpunkt, an dem
die Progression (das Fortschreiten) der Erkrankung noch nicht eingetreten ist und eine Therapie daher unumkehrbare
Schäden an Organen noch aufhalten kann.

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