Bezirksamt Pankow will nur noch "Bonsai" und droht Gastronomen

Veröffentlicht von: Restaurant Suriya Kanthi
Veröffentlicht am: 27.05.2016 10:48
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


(Presseportal openBroadcast) - Bezirksamt Pankow verschickt hohe Bußgeldbescheide

Die Straßenverkehrsbehörde des Bezirksamtes Pankow von Berlin beschränkt die Höhe von Pflanzen einschließlich Kübel auf 1 m. Alle Pflanzen die höher sind und deren Kübel Maße von 50 x 50 cm bzw. 60 cm Durchmesser überschreiten sollen abgeschafft werden. Dies setzt der Bezirk mit hohen Bußgeldern durch.

Viele Gastronomen sind in ihrer Existenz bedroht. Die Begrünung der Außenbereiche sowie die Größe von Tischen und Stühlen werden stark reglementiert.

Die Gastronomen investieren viel Geld in die Verschönerung, die Pflege und den Erhalt der Außenbereiche und zahlen für die Nutzung des Straßenlandes nicht gerade geringe Gebühren. Damit tragen sie nicht nur zur Verschönerung des Bezirks bei sondern tun etwas für die Umwelt - eine grüne Stadt. Eine Wohlfühlatmosphäre wird nicht gewünscht.

Der Bezirk macht es den Gastronomen immer schwerer. Erst werden die Straßen so umgestaltet, dass Touristenbusse nicht in die Kieze fahren können, Parkuhren mit enorm hohen Gebühren schrecken einen großen Teil der Besucher und Gäste ab, Heizstrahler wurden verboten und abgeschafft. Jetzt soll die Kiezbegrünung verschwinden?! Als nächstes kommen die Tische und Stühle? Begründen tut dies der Bezirk Pankow u. a. damit, dass die Gastronomen mit den Innenplätzen auskommen müssen.

ABER:
Zum Leben gehören nicht ausschließlich Essen und Trinken sondern auch das Grün - sich wohlfühlen und an der frischen Luft entspannen und genießen. Die Außenbereiche werden von den Kunden in den letzten Jahren immer mehr gefordert und gewünscht. Wir sollen in die andere Richtung laufen. Möchtest Du bei 30° Außentemperatur im Restaurant sitzen oder lieber in einem schönen und begrünten Außenbereich?

Das Problem betrifft alle Gastronomen und den Einzelhandel am Prenzlauer Berg. Da die Gastronomie und die Einzehandelsgeschäfte in den letzten Jahren eh schon stark dezimiert wurden, wird dieser Bezirk irgendwann keinen Anreiz mehr für Besucher bieten und langsam aber zu einem langweiligen Wohnbezirk werden.

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Firmenportrait:

Spezialitätenrestaurant für Sri Lanka Küche

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