Stressfrei rauchfrei - So klappt die dauerhafte Entwöhnung vom blauen Dunst

Veröffentlicht von: Borgmeier PR
Veröffentlicht am: 30.05.2016 12:56
Rubrik: Gesellschaft & Kultur


(Presseportal openBroadcast) - Schweinfurt im Mai 2016. Seit Mai 2016 verpflichtet ein neues Gesetz in Deutschland die Tabakindustrie dazu, zwei Drittel der Zigarettenschachteln mit Schockfotos und Warnhinweisen zu bedrucken, die auf die gravierenden gesundheitlichen Schäden des Rauchens aufmerksam machen. Bilder von verteerten Lungen und Raucherbeinen, die in mehr als 30 Ländern längst als Standard gelten, sollen vor allem Jugendliche abschrecken. Auch immer mehr langjährige Raucher möchten endlich ohne den blauen Dunst leben, fürchten jedoch die Qualen des Nikotinentzugs. Jürgen Höller, Europas führender Erfolgs- und Motivations-Experte, gibt wichtige Tipps für Neu-Nichtraucher: „Dauerhaft rauchfrei bleibt nur, wer dies auch wirklich will! Für den Rest des Weges helfen dann kleine, aber effektive Motivierungstricks.“

Gründe visualisieren
Mit dem Entschluss, den Glimmstängeln endlich den Kampf anzusagen, haben potenzielle Nichtraucher den wichtigsten Schritt bereits getan. Jürgen Höller rät: „Um durchzuhalten, schreiben Sie dann am besten alle Argumente auf, die gegen das Rauchen sprechen. Führen Sie diese Motivationsliste stets bei sich, um sie sich in Momenten der Schwäche durchzulesen.“ Zur Abschreckung dienen auch Bilder, wie sie auf den neuen Verpackungen zu sehen sind, etwa von Tumoren oder Schäden am Gebiss. Gut sichtbar an PC, Kühlschrank und Co. angebracht, erinnern sie mit jedem Blick an die drohenden Folgen des Nikotinkonsums.

Schalter umlegen
Körperlich dauert der Entzug lediglich 2 bis 3 Tage. Meist scheitern potenzielle Nichtraucher also an der psychischen Abhängigkeit. „Sich antrainiertes Verhalten wieder abzugewöhnen, dauert etwa 28 Tage. Neues Verhalten erlernen Menschen dabei wesentlich leichter“, weiß der Motivationsexperte. „Vermeiden sollten Ex-Raucher daher nicht nur die alte Angewohnheit, in bestimmten Situationen zur Zigarette zu greifen, sondern sie tauschen diese besser gleich durch eine neue Gewohnheit aus. Kurze Spaziergänge in der Mittagspause ersetzen etwa die Raucherpause.“ Was in den ersten Tagen noch Überwindung kostet, fließt schon nach wenigen Wochen in den Alltag ein. Nach einigen weiteren Wochen etabliert es sich dann als neues Verhaltensmuster.

Stärke durch Autosuggestion
Niemandem schmeckt die erste Zigarette. Raucher trainieren sich die Gewohnheit erst an. Ebenso hilft auch bei der Entwöhnung eine Suggestions-Formel, die Nichtraucher ständig wie ein Mantra wiederholen: „Immer wenn ich den Drang nach einer Zigarette verspüre, trinke ich einen Schluck klares Wasser und fühle mich dadurch herrlich befriedigt und entspannt.“ Im Laufe der Zeit stellt sich das Gehirn darauf ein, dass ein Schluck Wasser die gleiche innere Befriedigung wie eine Zigarette bringt. Sowohl Gewöhnung als auch Entwöhnung vollziehen sich lediglich durch eine Programmierung des Gehirns.

Gemeinsam stark
Teamgeist stärkt das Durchhaltevermögen. Um erfolgreich rauchfrei zu bleiben, hilft es daher vielen, sich Leidensgenossen zu suchen. Geteiltes Leid ist halbes Leid. In der Gruppe treffen einzelne Mitglieder auf Verständnis für ihre Situation und unterstützen sich gegenseitig in schwachen Momenten. Darüber hinaus möchte niemand seine Mitstreiter mit einem Rückfall enttäuschen und man fühlt sich verantwortlich für den Erfolg der Gruppe.

Versuchung widerstehen
Viele können in Gegenwart von Rauchern schlechter standhaft bleiben. Oft versuchen diese sogar, den Neu-Nichtraucher wieder umzustimmen, da sie ihm sein Durchhaltevermögen neiden. Jürgen Höller empfiehlt: „Betonen Sie ganz deutlich, dass Sie nicht mehr rauchen wollen. Entschlossenheit gibt neue Energie und motiviert Sie dazu, stolz auf sich zu sein. Notfalls meiden Sie in der Anfangsphase sogar die Gesellschaft von rücksichtslosen Rauchern. Nach einiger Zeit lassen Bekannte Sie dann mit dem Thema Zigaretten in Ruhe.“

Alternativen suchen
Um nicht wieder in alte Verhaltensmuster zu verfallen, suchen Ex-Raucher sich am besten Beschäftigungsersatz für Situationen, in denen sie gewohnheitsgemäß zur Zigarette gegriffen haben. Kaugummi kauen oder Skizzen auf einem Block während eines Telefonates beispielsweise dienen der Ablenkung. Da das Belohnungszentrum im Gehirn jetzt nicht mehr mit Nikotin gefüttert wird, müssen attraktivere Alternativen her. Körperliche Aktivitäten, bevorzugt an der frischen Luft, verbunden mit gezielter Entspannung sorgen beispielsweise für ein positiveres Körpergefühl. Das neue Wohlbefinden hemmt zudem das Verlangen nach dem schädlichen Glimmstängel.

Rückschläge nutzen
Auch die Stärksten haben schwache Momente. „Wer einmal rückfällig wird, sollte nicht gleich das langfristige Ziel aus den Augen verlieren, dauerhaft rauchfrei leben zu wollen. Machen Sie einfach da weiter, wo Sie aufgehört haben. Schreiben Sie auf, weshalb Sie der Rückschlag ärgert und wie Sie eine solche Situation in Zukunft besser meistern wollen.“ So gesehen dient die vermeintliche Niederlage sogar als lehrreiche Erfahrung auf dem Weg zum Nichtraucher.

Prinzip der Belohnung
Im Hinblick darauf, dass sich die Zigarettenpreise in den letzten 15 Jahren verdoppelt haben, fällt auch der Aspekt des Sparens immer mehr ins Gewicht. Jürgen Höller weiß: „Belohnung dient hervorragend als Verstärker für positives Verhalten. Zur Motivation dürfen Sie sich dann jeden Monat von dem ersparten Geld etwa ein schönes Abendessen oder eine Wellnessbehandlung gönnen. Neben dem finanziellen Vorteil dokumentieren Sie auch alle weiteren entstandenen Annehmlichkeiten, wie vielleicht eine Verbesserung der Fitness, gesündere Haut oder einen intensiveren Geschmackssinn. Dann fällt der Verzicht gleich leichter.“

Weitere Informationen unter www.juergenhoeller.com

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