Diabetes mellitus: Informationen vom Endokrinologen (Mainz)

Veröffentlicht von: Prof. Dr. med. Christian Wüster / Endokrinologe
Veröffentlicht am: 31.05.2016 00:32
Rubrik: Freizeit & Hobby


(Presseportal openBroadcast) - Prof. Dr. med. Christian Wüster aus Mainz über die Wechselwirkung von Stoffwechselerkrankungen

MAINZ. Der Endokrinologe Prof. Dr. med. Christian Wüster, der in seiner Praxis in Mainz Patienten aus dem Großraum Rhein-Main behandelt, empfiehlt Diabetikern (http://www.prof-wuester.de/blog/ihr-endokrinologe-in-mainz/diabetes-mellitus-informationen-vom-endokrinologen-mainz/) regelmäßige Untersuchungen der Schilddrüse. Hintergrund dieser Empfehlung ist die Tatsache, dass sich Störungen im Hormonhaushalt der Schilddrüse sowie der Bauchspeicheldrüse wechselseitig beeinflussen. Diese Wechselwirkung gründet darauf, dass Diabetiker oftmals nicht ausreichend mit Jod versorgt sind. Die Schilddrüse jedoch ist auf eine ausreichende Versorgung mit Jod angewiesen, um ihre Hormonproduktion aufrechterhalten zu können. Bei Diabetikern kommt es statistisch gesehen häufiger zu Nierenerkrankungen, die wiederum zu einem stärkeren Ausscheiden von Jod über den Urin führen können. Dadurch kann sich die Schilddrüse vergrößern.

Endokrinologe (http://www.prof-wuester.de/blog/ihr-endokrinologe-in-mainz/) (Mainz): Diabetes kann in der Folge zu Schilddrüsenerkrankungen führen

Besonders beim Diabetes (http://www.prof-wuester.de) Typ I, bei dem es sich um eine Autoimmunkrankheit handelt, zeigt sich häufig eine immunologisch bedingte Erkrankung der Schilddrüse aber auch eine Osteoporose. "Regelmäßige Untersuchungen, am besten einmal im Jahr, sind bei Diabetes-Patienten wichtig, um neben der vorhandenen Störung der Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse einer weitergehenden Beeinflussung des Hormonhaushalts wirksam vorzubeugen", empfiehlt Prof. Dr. med. Christian Wüster. Für seinen Praxisalltag in Mainz stellt auch der Endokrinologe eine Zunahme von Zuckererkrankungen fest, in deren Folge es zu Problemen mit der Schilddrüse kommt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO wird sich die Zahl der Diabeteserkrankten in den nächsten 20 Jahren verdoppeln.

Wie Schilddrüsenfunktionsstörungen und Diabetes zusammenhängen

Diabetes mellitus beeinflusst nicht nur die Jodversorgung des Körpers. Eine ungünstige Einstellung des Stoffwechsels bei Typ 1 und Typ 2-Diabetikern wirkt sich auch direkt auf die Schilddrüsenhormone aus. Besonders das Hormon Trijodthyronin ist davon betroffen. "Der Körper reagiert mit einer Art Schutzreaktion und fährt die Hormonproduktion zurück", erklärt Prof. Dr. med. Christian Wüster. Ist der Stoffwechsel durch Diabetes schlecht eingestellt, leidet also darunter auch die Schilddrüse. Gleichzeitig kann eine Schilddrüsenüberfunktion dazu führen, dass die Wirkung und Ausschüttung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse eingeschränkt wird. Eine Überfunktion verringert den Bedarf an Insulin und erhöht zugleich die Empfindlichkeit gegenüber Insulin. In der Folge sinkt der Blutzuckerspiegel, und es besteht die Gefahr einer Unterzuckerung. "Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Behandlung von Schilddrüsenproblemen durch Diabetes erschwert ist. Umso wichtiger ist eine engmaschige ärztliche Kontrolle", rät Prof. Wüster.

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Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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