DEMIAN - Schaffung positiver Erlebnisräume im Pflegeheim für Menschen mit Demenz

Veröffentlicht von: Klosterbetriebe Untermarchtal
Veröffentlicht am: 31.05.2016 18:08
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Erfolgreicher Abschluss des einjährigen Projektes DEMIAN mit Ergebnispräsentation des Pflegekonzeptes zur Förderung der Lebensqualität dementer Menschen im Wohnpark Maria Hilf der Klosterbetriebe Untermarchtal am 1. Juni 2016

Der Wohnpark Maria Hilf der Klosterbetriebe Untermarchtal schließt sein einjähriges Projekt DEMIAN mehr als erfolgreich ab. Damit geht DEMIAN nun in den Regelbetrieb über. Die Projektergebnisse lassen sich sehen und werden der Öffentlichkeit von Dr. Marion Bär der Universität Heidelberg gemeinsam mit der Heimleitung Schwester Patricia und Pflegedirektion Andreas Christian am 1. Juni 2016 im Wohnpark vorgestellt.

In Maria Hilf wird, basierend auf den christlichen Grundwerten, ein spezifisches Pflege- und Betreuungskonzept mit seelsorglicher Begleitung gelebt. Neben stationärer Pflege, die Tages- und Nachtpflege beinhaltet, nehmen Palliative Care und die Pflege dementer Menschen eine bedeutende Rolle ein.

Aus dem Anspruch heraus, den Pflegealltag so zu gestalten, dass auch Menschen mit Demenz sich wohlfühlen, wurde im März 2015 das Projekt DEMIAN in Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg ins Leben gerufen.

DEMIAN steht als Akronym für "Demenzkranke Menschen in Individuell bedeutsamen AlltagssituationeN". Das Konzept dient der emotionalen Förderung von Menschen mit Demenz und setzt eine gezielte Analyse der Gewohnheiten und Vorlieben des Einzelnen voraus. Den Ausgangspunkt bilden dabei positiv bedeutsame Alltagssituationen der Betroffenen.

Diese Situationen, unter Berücksichtigung der gegenwärtigen und biografischen Bezüge, werden im moderierten Teamaustausch von den Pflege- und Präsenzkräften systematisch erfasst, gesammelt und ausgewertet. Fragen, wie "Was ist dem Menschen, den ich pflege, wichtig? Was bereitet ihm Freude? Was hebt seine Stimmung?", helfen bei der Analyse. Letztendlich werden pflegerische Maßnahmen entwickelt, die fortlaufend Anwendung in der täglichen Arbeit finden. Auf diese Weise lassen sich positive Erlebnisräume für Menschen mit Demenz gestalten.

Die damit verbundenen, damaligen Zielsetzungen wurden für alle Beteiligten überaus erfolgreich umgesetzt, so dass die Ergebnisse der Öffentlichkeit im Rahmen einer Abschlussveranstaltung vorgestellt werden.

Teilnehmen können Fachkreise, Angehörige wie auch Interessierte am Thema Demenz. Am Beispiel Wohnpark Maria Hilf werden erfolgreich die Möglichkeiten aufgezeigt, um bessere Alltagssituationen für an Demenz erkrankten Menschen in Pflegeheimen zu schaffen.

Veranstaltungsort:
Wohnpark Maria Hilf
Klosterbetriebe Untermarchtal
Freiherr-von-Speth-Str. 9
89617 Untermarchtal
Datum: 1. Juni 2016
Anfang 13.30 Uhr
Ende 16.30 Uhr

Pressekontakt:

Klosterbetriebe Untermarchtal
Andrea De Ruiter
Margarita-Linder-Straße 8 89617 Untermarchtal
07393 30 280
deruiter@untermarchtal.de
http://www.bildungsforum-kloster-untermarchtal.de

Firmenportrait:

Die Klosterbetriebe Untermarchtal gehören zur Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Untermarchtal e. V., eine katholische Ordensgemeinschaft in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Mitglied der Föderation Vinzentinischer Gemeinschaften.

Die Klosterbetriebe umfassen das Bildungsforum Kloster Untermarchtal, den Wohnpark Maria Hilf und den Kindergarten St. Peter. Neben der Ökonomie St. Veit und St. Leonhard gehören weiterhin dazu die Klostermetzgerei, die Klosterküche und der Klosterladen sowie die Klostergärtnerei, die mit regionalen und qualitativ hochwertigen Produkten und Dienstleistungen überzeugen.

Zu den Landwirtschaften zählen das Hofgut St. Leonhard mit Bullenmast und Kalbinnenpension auf etwa 250 ha Fläche in Rottenmünster/Rottweil sowie der Gutshof St. Veit mit etwa 180 ha Fläche in Untermarchtal mit Ackerbau und der Produktion von Eiern und Schweinefleisch.

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