Aachen reicht Bewerbung zum DigitalHUB NRW ein

Veröffentlicht von: Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Veröffentlicht am: 01.06.2016 17:08
Rubrik: IT, Computer & Internet


(Presseportal openBroadcast) -

* Erfolgreich 1,5 Millionen Euro Eigenmittel durch Crowdfunding erreicht
* Aachener Wirtschaft investiert in die eigene Digitalisierung
* digitalHUB fördert Startups und digitale Geschäftsmodelle

Aachen, 01. Juni 2016 - Die Initiative Aachen digitalisiert hat es geschafft, 1.5 Millionen Euro Eigenmittel einzusammeln und reicht heute ihre Bewerbung für das digitalHUB für die Region Aachen beim Land NRW ein. Der Digitalisierungsbeauftragte des Landes NRW, Prof. Dr. Tobias Kollmann, nahm heute an einer Pressekonferenz der Initiative in Aachen teil und informierte sich über das Aachener Konzept. In den letzten sechs Wochen hatten Initiatoren und Unterstützer in einem wahren Wirtschaftskrimi mit Leidenschaft und einem überzeugenden Konzept in der Aachener Wirtschaft für das digitalHUB Aachen geworben und reichlich Zuspruch erhalten. "Die konkreten Zusagen zu unserem digitalHUB Aachen von rund 100 Unternehmen und Organisationen sind überwältigend", freut sich Dr. Oliver Grün, Initiator von Aachen digitalisiert und Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi): "Das zeigt, dass die Region aus sich heraus digitalisieren will und in die eigene Digitalisierung investiert."

Unternehmen aus der Region Aachen bis Heinsberg, Düren und Euskirchen sowie dem Dreiländereck helfen mit ihren Zusagen, der Region Aachen einen Platz auf der digitalen Landkarte zu sichern. "Auf die Digitalisierung wollen wir nicht reagieren, sondern das Thema aktiv angehen. Mit dem digitalHUB Aachen fördern wir zudem Startups und digitale Geschäftsmodelle in der Region", erklärt Marcel Philipp, Oberbürgermeister der Stadt Aachen.

Mit dem digitalHUB, einem regionalen Digitalisierungszentrum, bewirbt sich die Initiative jetzt auf die öffentliche Ausschreibung des Landes NRW zu den "Digitale Wirtschaft NRW - Hubs". Hier sollen bis zu fünf Regionen in NRW als Leuchttürme für Digitalisierung ausgelobt werden, die Kooperationen bei der Zusammenarbeit von digitalen Startups, Mittelstand und Industrie fördern. Dabei ist entscheidend, dass die Regionen selbst ein Eigenkapital von 1,5 Millionen Euro aufbringen. Den Betrieb des Hubs unterstützt das Land NRW dann durch Aufstockung der Mittel auf insgesamt 3 Millionen Euro durch Fördermittel.

Neben der Region Aachen bewerben sich nach Verlautbarungen auch die Städte Düsseldorf, Köln, Bonn, Essen/Ruhrgebiet, Münster und Paderborn als Mitbewerber auf die Ausschreibung. Das Alleinstellungsmerkmal der Aachener Initiative ist dabei aber die breite Unterstützung aus allen Bereichen der Wirtschaft mit vielen Startups und Mittelständlern, sodass eine Digitalisierung von unten heraus - "bottom-up" - getrieben wird. "Mit der Integration der RWTH und FH Aachen in unser Konzept des digitalHUBs wird die kreative Energie der Hochschulen mit ihren innovativen Startups aufgefangen und in der Region verankert" erklärt Prof. Dr. Malte Brettel, Initiator von Aachen digitalisiert und Prorektor für Wirtschaft und Industrie der RWTH Aachen. "So können wir die technischen und digitalen Kompetenzen junger Köpfe in unserer Region noch besser fördern."

"Das gemeinsame Engagement von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ist in dieser Form für die Region einmalig", sagte Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen. "Das erfolgreiche Crowdfunding zeigt, dass Aachen nicht nur in der Technologie für Innovationen steht. Die Akteure machen sich geschlossen auf den Weg, um die Digitalisierung in die Breite zu tragen." Durch die enge Verknüpfung mit dem Transfer- und Gründerzentrum von RWTH, IHK und der GründerRegion Aachen würden Start-ups frühzeitig mobilisiert, sensibilisiert und optimal vorbereitet. Die IHK Aachen, Stadt Aachen, StädteRegion Aachen, Handwerkskammer Aachen, das Bistum und die FH Aachen sind ebenfalls Mitinitiatoren der Digitalisierungsinitiative.

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