Warum ein Kommunikationstraining für das gemeinsame Lebensglück von Paaren so wichtig ist von Dipl.-Psychologin Uta Himmelmann

Veröffentlicht von: Stimmig-sein-Institut für Gesang, Sprechstimme & Psyche
Veröffentlicht am: 02.06.2016 11:40
Rubrik: Freizeit & Hobby


(Presseportal openBroadcast) - Die richtige Kommunikation in der Ehe oder in der Eingetragenen Lebenspartnerschaft kann die Liebe dauerhaft erhalten

Sich in der Partnerschaft oder Ehe bzw. Eingetragenen Lebenspartnerschaft miteinander richtig zu verstehen, ist häufig ein schwieriges Unterfangen. Manchmal kommt es schon wegen geringster Kleinigkeiten zum Streit. In dem Fall, dass sich diese Streitigkeiten häufiger wiederholen, kann dies auf Dauer auch tiefere Schäden in der Beziehung hinterlassen. Deshalb ist für eine gute Kommunikation ein Kommunikationstraining bei Paaren, in der Ehe oder in der Eingetragenen Lebenspartnerschaft so wichtig.
Häufig werden von Paaren als Kommunikationsprobleme genannt: "Meine Frau wird immer so schnell unsachlich und emotional, wenn wir über Probleme reden. Das geht dann soweit, dass das gesamte Gespräch eskaliert. Wir finden dann überhaupt nicht mehr zusammen. Das belastet mich sehr, denn eigentlich verstehen wir uns als Paar ansonsten gut." oder:
"Mein Partner nimmt mich überhaupt nicht ernst. Er merkt nicht, wie schlecht es mir damit geht. Wenn ich meine Gefühle dazu äußere, wird er beim Gespräch immer nervöser und dann schaltet er irgendwann auf Durchzug und hört mir überhaupt nicht mehr zu. Dann werde ich immer lauter und eindringlicher und er zieht sich immer weiter zurück. Manchmal geht er auch einfach aus dem Raum. Das verletzt mich dann sehr. Eigentlich will ich das überhaupt nicht so, aber das läuft dann fast immer automatisch ab."
Wie kommt das? In der Regel rühren diese Probleme daher, dass es beim Vorgang der Kommunikation viele Möglichkeiten von Kommunikationsfehlern und Kommunikationsproblemen gibt. An der Kommunikation sind immer mindestens zwei Menschen beteiligt. Da man nicht direkt in den Kopf des anderen hineinschauen kann, ist man darauf angewiesen, dass der andere einem seine Gedanken mitteilt. Dieser Vorgang der Kommunikation ist in der Praxis leider sehr fehleranfällig. Denn zum einen gibt es einen Sender, also den Sprecher oder die Sprecherin, der das, was er oder sie sagen möchte, also die eigenen Gedanken, in Worte fassen muss. Dafür muss man als Sprecher oder Sprecherin zunächst erst einmal selbst wissen, was man eigentlich sagen möchte. Hier ist schon die erste Fehlermöglichkeit. Man kann das zum Beispiel daran erkennen, dass es schwieriger ist, jemanden zu verstehen, der einfach ins Unreine losredet, ohne zuvor seine Gedanken zu ordnen oder sich darüber bewusst zu sein, was er eigentlich sagen möchte.
Manchmal kann dieses ins Unreine-Reden zwar auch wichtig sein, zum Beispiel beim Brainstorming, einer Technik um auf kreative, neue Lösungsmöglichkeiten zu kommen, aber in der alltäglichen Kommunikation in Liebesbeziehungen bei Paaren, in der Ehe oder Eingetragenen Lebenspartnerschaft kann dies auch zum erschwerten Verständnis für das Gegenüber führen. Wichtig ist also hierbei, dass der Sprecher oder die Sprecherin sich selbst kennt und sich somit über seine eigenen Gefühle und Gedanken bewusst ist, damit er diese auch in Worte fassen kann, die das Gegenüber verstehen kann.
Hinzu kommt auf der Seite des Empfängers oder der Empfängerin, also des Zuhörenden, die Tatsache, dass die Botschaft des einen Partners bzw. der einen Partnerin vor einem besonderen, individuellen Hintergrund aufgenommen und verstanden wird. Dabei kann es je nach unterschiedlichen Vorerfahrungen im Leben und mit dieser konkreten Person ebenfalls zu Missverständnissen in der Beziehung kommen.
So ist es zum Beispiel bei Paaren oder Ehepaaren, die bereits eine Weile zusammen leben, so, dass sich mit der Zeit bestimmte Gewohnheiten in der Paarkommunikation herausgebildet haben, die dann bereits unbewusst in der Zukunft erwartet und so meist nicht mehr bewusst reflektiert werden - zum Beispiel, dass vom einen Partner oder der einen Partnerin unbewusst bei einem Gespräch erwartet wird, dass das Gegenüber irgendwann im Gespräch immer abrupt weggehen und damit das Gespräch abbrechen wird oder dass dann auch von Seiten des anderen immer irgendwann nur noch rumgeschrien wird. Diese Kommunikationsgewohnheiten sind problematisch, weil sie bei aktuellen Gesprächen nicht mehr hinterfragt werden.
Manchmal hat sich der andere Partner bzw. die Partnerin ja auch im Laufe des Lebens als Mensch verändert und beginnt ein Gespräch ganz anders, bevor er oder sie dann dann durch die Erwartungen des jeweiligen Gegenübers wieder in die alte Kommunikationsrolle hineinrutscht oder hineingedrängt wird. Solche Veränderungen eines oder beider Partner/innen können zum einen durch äußere Umstände wie Arbeitssituation, Lebensumfeld, Freundschaftskreis, Todesfälle o.Ä., zum anderen aber auch durch innere Veränderungen, wie zum Beispiel das Älterwerden und die damit verbundenen körperlichen Veränderungen stattfinden.
Dies erfordert eine jeweilige Aktualisierung der Paarbeziehung und der individuellen Kommunikationsmuster, um die Kommunikation zu verbessern, was dazu führt, dass beide in der Paarbeziehung, Ehe oder Eingetragenen Lebenspartnerschaft glücklicher werden, da Gespräche konstruktiver geführt werden und damit auch Wünsche der Partner und Partnerinnen eher wahrgenommen und erfüllt werden können. Diese Aktualisierung des Miteinanders kann gut in einer Paarberatung oder Paartherapie erreicht werden. Individuelles Kommunikationstraining bei einer Paartherapeutin im Rahmen einer Paar- oder Ehetherapie ist dabei einer Seminargruppe vorzuziehen, weil auf die individuelle Lage des Paares stärker und intensiver eingegangen werden kann und so allgemeine Kommunikationsregeln individuell auf die Partnerschaft oder Ehe bzw. das Paar zugeschnitten werden. So können Paare Hilfe für ihre ganz speziellen Kommunikationsprobleme bekommen und darunter eventuell verborgene individuelle Probleme können im Verlauf der Paartherapie oder Ehetherapie dann ebenfalls bearbeitet werden.
Autorin: Dipl.-Psychologin Uta Himmelmann, Paartherapeutin in Köln

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