Wilhelm Büchner Hochschule verabschiedet Absolventeninnen und Absolventen

Veröffentlicht von: Wilhelm Büchner Hochschule
Veröffentlicht am: 15.06.2016 16:24
Rubrik: Weiterbildung & Schulungen


(Presseportal openBroadcast) - Börje Holmberg-Förderpreis und Master-Award: vier Preisträger werden geehrt

Pfungstadt bei Darmstadt, 15.06.2016 - "Sie begeistern sich für Technik und Technologiemanagement. Sie möchten an den Fragen, die ihr Berufsalltag in der Informatik, Elektrotechnik, Mechatronik oder im Maschinenbau aufwirft, wachsen. Und sie haben berufliche Ziele: Unsere Studierenden sind hoch motiviert", so Prof. Dr. Jürgen Deicke, Präsident der Wilhelm Büchner Hochschule. "Der Stolz und die Freude über den erfolgreichen Abschluss war auf der diesjährigen Absolventenfeier nicht zu übersehen." Die Wilhelm Büchner Hochschule hatte am letzten Freitag mit Absolventinnen und Absolventen der letzten zwölf Monate in der Kulturhalle im hessischen Rödermark gefeiert. Insgesamt haben in diesem Zeitraum über 600 Studierende ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. Deicke gratuliert den Absolventinnen und Absolventen zu diesem Erfolg: "Der Einsatz hat sich gelohnt. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für Ihre weitere berufliche Karriere. Ihr akademischer Abschluss bei gleichzeitiger jahrelanger Berufserfahrung eröffnet Ihnen hervorragende Chancen."

Wie in den letzten Jahren nahm die Wilhelm Büchner Hochschule die Feier zum Anlass, um vier Absolventen für ihre herausragenden Abschluss-Arbeiten auszuzeichnen. Den Börje Holmberg-Förderpreis erhielten die beiden Bachelor-Absolventen Monika Scheibe und Armin Fleckenstein. Dr. Christine Jamin und Andreas Strobel wurden mit dem Master-Award der Wilhelm Büchner Hochschule geehrt. Deicke hebt hervor, dass sich in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge zwei Absolventinnen unter den Preisträgern befinden: "Mit ihren Arbeiten stellen sie außerordentliches technologisches Fachwissen und wissenschaftliches Arbeiten auf hohem Niveau unter Beweis. Wir freuen uns, dass an der Wilhelm Büchner Hochschule der Anteil der studierenden Frauen kontinuierlich steigt."

Börje Holmberg-Förderpreis: Anwendungsorientierte Entwicklung (nicht nur) für die Atmosphärenforschung
Monika Scheibe arbeitet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Sie konnte für das DLR-Institut für Physik der Atmosphäre relevante Ergebnisse liefern: Im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit "Modifikation und Test eines TiO2-Halbleiters zur Nutzung als SO2-Sensor" entwickelte sie eine Möglichkeit zur Messung atmosphärischer Schwefeldioxidkonzentrationen mittels Halbleitersensor-Technik. Hierfür nutzte die Maschinenbau-Studentin die Möglichkeiten zur Herstellung und Materialanalyse von Halbleitersensoren am Institut für Werkstoffforschung des DLR in Köln. Mit experimentellen Versuchsreihen gelang es Scheibe, die Eigenschaften zu definieren, mit denen die Sensoren ausgestattet sein müssen, um das wichtige Vorläufergas für Partikel in der Atmosphäre nachweisen zu können. Ihr Ergebnis: Wird ein Titandioxid-Halbleiter, in der Funktionsweise ähnlich den aus dem Automobilbau bekannten Lambda-Sonden, mit einer speziellen Beschichtung versehen, kann die Sensitivität der Sensoren für SO2 um das bis zu Hundertfache gesteigert werden. Für den neuen Miniatur-Sensor für SO2 gibt es viele interessante Anwendungsfelder in der Atmosphärenforschung und darüber hinaus.
Nach dem Abitur studierte Scheibe Meteorologie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz sowie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Seit 2007 ist sie technische Mitarbeiterin beim DLR am Institut für Physik der Atmosphäre.

Master-Award: Kennzahlen für das Controlling in Forschung & Entwicklung (F&E)
Dr.-Ing. Christine Jamin aus Bad König studierte an der Wilhelm Büchner Hochschule Engineering Management (MBA) und erhielt den Master-Award für ihre Arbeit "Erstellung eines Konzepts für ein Performance Measurement für Forschung und Entwicklung in einem Edelmetall-Unternehmen". Hintergrund ist der steigende Druck auf die industrielle Forschung und Entwicklung in technologiefokussierten, global agierenden Unternehmen. Um die Zeit bis zur Markteinführung neuer Produkte zu minimieren und knappe Ressourcen möglichst effektiv einzusetzen, rückt die industrielle Forschung immer mehr in den Fokus des Controllings. Auftretende Probleme sind allerdings der geringe Anteil von Routinearbeit sowie ein schwer fassbarer, immaterieller F&E-Output. Herkömmliche Controlling-Tools werden von F&E-Mitarbeitern häufig abgelehnt, da sie mit zusätzlichem Dokumentationsaufwand verbunden sind.
Jamin hat in ihrer Arbeit für die Heraeus Deutschland GmbH & Co KG einen Kennzahlensatz für das F&E-Controlling erarbeitet. Um Akzeptanzproblemen vorzubeugen, führte sie Experteninterviews mit führenden F&E-Mitarbeitern. In einer Umfrage ließ Jamin zudem die Mitarbeiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung die Ziele nach Wichtigkeit bewerten. Aus den Resultaten entwickelte sie einen Kennzahlensatz, der das Informationsbedürfnis widerspiegelt und zu den technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen des Konzerns passt.
Jamin studierte an der TU Darmstadt Materialwissenschaften (Dipl.-Ing.) und promovierte dort in Materialwissenschaften (Dr.-Ing.).

Weitere Preisträger und ihre Arbeiten:
Armin Fleckenstein aus Konstanz studierte Elektro- und Informationstechnik (B.Eng.) und arbeitet bei der Bundesnetzagentur im Bereich Prüf- und Messdienst am Standort Konstanz. Er wurde für seine Bachelor-Arbeit "Messtechnische Untersuchung der elektromagnetischen Beeinflussung von Windenergieanlagen auf Radioastronomieteleskope" mit dem Börje Holmberg-Förderpreis geehrt.

Andreas Strobel aus Schwäbisch Hall erhielt den Master-Award für seine Arbeit "Erschließung externer Marktpotentiale in der Pulverbeschichtung: Marktanalyse und Leistungsprozess am Beispiel der Alfred Kärcher GmbH & Co. KG". Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen (M.Sc.).

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Über die Wilhelm Büchner Hochschule:
Mit über 6 000 Studierenden ist die staatlich anerkannte Wilhelm Büchner Hochschule die größte private Hochschule für Technik in Deutschland. Das Studienangebot der in Pfungstadt bei Darmstadt ansässigen Fernhochschule richtet sich schwerpunktmäßig an Berufstätige und umfasst Bachelor- und Masterstudiengänge in den Fachrichtungen Informatik, Elektro- und Informationstechnik, Mechatronik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Technologiemanagement. Ebenfalls zum Studienprogramm gehören akademische Weiterbildungen sowie Kurzstudiengänge. Alle Studiengänge zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur das nötige technische Fachwissen, sondern auch fachübergreifende Kompetenzen wie Betriebswirtschaft, Führung und Kommunikation vermitteln. Absolventen sind dadurch in der Lage, komplexe Projekte oder ganze Unternehmensbereiche zu führen.

Mit dem Online-Campus "StudyOnline", persönlicher Studienbetreuung, schnell erreichbaren Tutoren sowie einem aktiven Netzwerk versteht sich die zur Klett Gruppe gehörende Wilhelm Büchner Hochschule als Service-Hochschule für Berufstätige. Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO 29990 belegen die hohen Qualitäts- und Servicestandards der Wilhelm Büchner Hochschule. Darüber hinaus sind alle Studiengänge durch die Akkreditierungsagenturen ACQUIN und ZEvA erfolgreich akkreditiert.

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