Warum die Generation Y ihre Zukunft eher im Freelancing als im festen Arbeitsverhältnis sieht

Veröffentlicht von: Mücke Mediendesign - André Mücke
Veröffentlicht am: 16.06.2016 18:19
Rubrik: Handel & Wirtschaft


(Presseportal openBroadcast) - Besonders in Amerika sind freiberufliche Tätigkeiten weit verbreitet. Die Rede ist hier von mehr als 53 Millionen Menschen, Tendenz steigend. Laut Hochrechnungen soll dieser Anteil bis zum Jahr 2020 von jetzt einem Drittel auf bis zu 50% der Berufstätigen anwachsen. Die sogenannte Generation Y sehnt sich nach Unabhängigkeit. Starre Strukturen sind ihr ein Graus. Als Freiberufler haben sie die Möglichkeit, flexibel ihrer Tätigkeit nachzugehen. Dies gilt für Mitarbeiter genauso wie für Unternehmer. Mobilität, Abenteuer und Leben sind die neuen Werte, die für diese Generation zählen.

Freelancing ist ein anhaltender Trend. Riskiert man einen Blick in die Zukunft, stellt man fest, dass die 10 angesagtesten Berufe auf freiberuflichen Konzepten basieren. Das klassische Angestelltendasein ist auf einem absteigenden Ast. Weniger Karrieremöglichkeiten kombiniert mit festen Strukturen und Arbeitszeiten verfügen nur über eine geringe Strahlkraft. Technik ist festes Element der zukünftigen Gewerbe. Insbesondere die Kommunikation in Echtzeit übers Web ist das Fundament heutiger Karrieren.

Wo soll man ansetzen? Wo findet sich das Richtige im unübersichtlichen Arbeitsmarkt? Die Antwort sind Freelancer-Portale. Adressen wie freelancer.de, www.hunchster.com oder auch Upwork.com sind ideale Anlaufstellen für Suchende. Hier werden Jobs und Projekte feilgeboten, ohne dass Interessierte lange suchen müssen. Jobs auf Abruf sind die Zukunft.

Die fehlende Sicherheit scheint Freiberufler nicht abzuschrecken. Die Atmosphäre eines herkömmlichen Büros ist ebenfalls oft Glückssache. Ist man sich dessen erst mal bewusst geworden, rücken freiberufliche Arbeitsgebiete in ein ganz anderes Licht. Die Jobs der Zukunft lassen sich ganz in Ruhe von daheim erledigen. Nachfolgend wird erklärt, wieso freiberufliche Tätigkeiten dem klassischen Angestelltenmodell zukünftig verstärkt den Rang ablaufen.

Vorteile für den Unternehmer

Dass die Beauftragung von Freelancern auch den Unternehmen zu Vorteilen verhilft, ist ein offenes Geheimnis. Ein Großteil der CEOs ist sich der Tatsache bewusst, dass sich der technologische Fortschritt nicht aufhalten lässt und demzufolge auch auf ihr Unternehmen Einfluss haben wird. Laut einer weltweiten Studie von PWC liegt der Anteil bei 81 Prozent.

Freelancer sind in erster Linie günstiger. Allein die Einsparungen an Office Space durch Mitarbeiter, die per mobile Office arbeiten, schlagen positiv zu Buche. Durch Festangestellte schleppen Unternehmen stets einen dicken Brocken an Kosten mit sich herum. Die Beschäftigung fester Arbeitnehmer bringt unzählige Arbeitgeberpflichten mit sich.

Der nächste Punkt ist die Zeitersparnis. Endlose Sitzungen mit Bewerbern, deren verbriefte Qualifikationen nur auf dem Papier existieren, gehören der Vergangenheit an. Freelancer-Portale stellen verlässlichere Informationen bereit - ehemalige Anstellungen, Social-Media-Profile, Portfolios, Spezialisierungen und auch Bewertungen der Kandidaten.

Das größte Plus ist freilich die fachliche Ausrichtung der Projektmitarbeiter, die beauftragt werden. Sie müssen sich nicht erst ins Thema einarbeiten, sondern können von Beginn an durchstarten. Das spart Zeit und somit zwangsläufig Geld. Unternehmen bewältigen ihre Projekte weitaus effektiver.

Ein fest geschnürter Rahmen an täglicher Arbeitszeit beeinträchtigt die Produktivität. Freelancer sind an Deadlines gebunden und arbeiten dementsprechend. Für sie ist der Arbeitstag nicht zu Ende, wenn Feierabend ist, sondern das gesteckte Ziel erreicht wurde. Eine solche Arbeitsweise bringt mehr Flexibilität und auch Effektivität mit sich.

Die Vorteile für den Freelancer

Naturgemäß wohnt der Drang nach Freiheit und Flexibilität eher jüngeren Berufstätigen inne. Dessen ungeachtet liegt der Anteil der freiberuflich Tätigen, die zur Generation Y gehören, aber nur bei ca. 33 Prozent. Der Großteil ist eher der mittleren Altersgruppe zuzuordnen. Sie haben nach Jahren der Festanstellung erkannt, welche Vorteile Freelancing mit sich bringen kann. Weit verbreitet ist das beispielsweise in Haushalten mit zwei Werktätigen oder mit Handicap. Der Umstieg lohnt sich. Unternehmen lassen sich den Einsatz spezialisierter Mitarbeiter einiges kosten. Als gutes Beispiel gilt der Stundenlohn der gerade höchstbezahlten Freelancer-Tätigkeit. Für Urheberrechtshilfe wird durchschnittlich 121,73 US-Dollar gezahlt.

Fragt man Freiberufler, was sie am meisten schätzen, ist es häufig die freie Zeiteinteilung. Die Belastung durch in Stein gemeißelte Arbeitszeiten und die Anwesenheitspflicht fallen komplett weg.

Die Arbeit als Freiberufler bringt auch den Vorteil mit sich, für das vergütet zu werden, was einem fachlich liegt und auch Freude bereitet. Gleichzeitig bietet sich bei jedem Auftrag aufs Neue die Gelegenheit, das eigene Fach- und Spezialwissen zu erweitern bzw. ganz und gar neue Dinge zu lernen. Ein Umstand, der im konventionellen Angestelltendasein weniger bis gar nicht zutrifft.

Ein Manko der freiberuflichen Tätigkeit ist das Fehlen der Rundumversorgung durch den Arbeitgeber. Allerdings haben Organisationen wie Freelancers Union das Potential erkannt. Sie rufen zunehmend Angebote ins Leben, die Freiberuflern Lebens-, Haftpflicht-, Zahn-, Behinderten- und Gesundheitsversicherungen ermöglichen.

Die Zukunft der freiberuflichen Tätigkeit

Es ist ausgeschlossen, dass das Modell des festen Angestellten abgeschafft wird. Viele Unternehmen und Wirtschaftszweige sind davon abhängig. Allerdings mehren sich die Karrierechancen im Bereich des Freelancing. Mit flexiblen Arbeitszeiten und Arbeiten im Home Office erwirtschaftet dieser Bereich bereits ein Volumen von 715 Milliarden Dollar.

Ein denkbares Modell für Unternehmen wird ein Hybrid sein. Mit der richtigen Mischung aus festen und freiberuflichen Mitarbeitern werden sie wohl gut fahren. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden aber auch viele einen Strukturwandel anstreben und ihre Arbeitskräfte gänzlich aus dem Pool von Freelancern beziehen. Zukunft hat das Modell auf jeden Fall. Die klassischen Arbeitszeiten am immer gleichen Schreibtisch haben ausgedient. Freelancing ist eine Chance für Unternehmen und Mitarbeiter. Wer sie nicht nutzt, ist selber schuld.

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