Damit das Rebranding nicht einem Rebranding unterzogen werden muss

Veröffentlicht von: 99designs
Veröffentlicht am: 21.06.2016 10:24
Rubrik: Handel & Wirtschaft


(Presseportal openBroadcast) -

BERLIN - 21. Juni 2016 - Unternehmen sollten sich nicht übereilt für ein Rebranding ent-scheiden. Unabhängig vom Aufwand, den ein solches "Update" bedeutet - vom Brainstorming über die Auswahl eines Designers bis zu den finalen Korrekturen - kann das Bu-siness dadurch auch plötzlich ganz anders als gewollt wahrgenommen werden. Um sicher zu gehen, dass man reif für diesen Schritt ist, präsentieren die Designexperten von 99designs (https://99designs.de) , dem weltweit größten Online-Marktplatz für Grafikdesign, die fünf wichtigsten Fragen, die jeder Entscheider sich zuvor stellen sollte.

1. Wo ist der Haken am bisherigen Logo?
Diese Frage ist nicht nur für den Unternehmer von großer Bedeutung, sondern auch ein wichtiger Hinweis für den Designer, der so weiß, was beim neuen Logo unerwünscht ist. War der Vorgänger vielleicht unlesbar, weckte falsche Assoziationen, war nicht dynamisch genug oder wirkte einfach nur altmodisch? Beim letzten Aspekt handelt es sich übrigens um den am häufigsten genannten Grund für ein Rebranding.

2. Was soll bleiben?
Neben all dem Neuen sollte man sich darüber Gedanken machen, welche Bestandteile des Logos auch mit Blick auf den Wiedererkennungswert beibehalten werden sollen. Egal ob die Farbe, Schrift, Groß- und Kleinschreibung das Unternehmen auch in Zukunft begleiten sollen, der Designer sollte mit dem ersten Briefing darüber informiert werden, damit er dies berücksichtigen kann.

3. Wie sehr darf sich das Rebranding vom Ursprung entfernen?
Ist das Unternehmen bereit für einen Cut und will eine ganz neue Ära einläuten oder geht es darum, das Logo mit ein paar Korrekturen einer Verjüngungskur zu unterziehen? Unabhängig wofür man sich entscheidet, am Ende muss man sich als Marke immer noch mit dem Logo identifizieren können. Gelingt dies nicht, wird eine konsistente Kommunikation perspektivisch schwierig.

4. Existieren bereits etablierte Assoziationen?
Jede Marke ruft bei den Kunden bestimmte Assoziationen hervor. Welche das im jeweiligen Fall genau sind, gilt es, vor einem Rebranding herauszufinden. Damit verbunden ist die Frage, ob die bisherigen Assoziationen gewünscht sind und auch in Zukunft hervorgerufen werden sollen.

5. Wo kommt das neue Logo zum Einsatz?
Selbstverständlich ist diese Frage bei jedem Logo entscheidend, aber bei einem Rebranding hat sie eine besondere Bedeutung. Immerhin befinden sich die meisten Unternehmen, die über ein Rebranding nachdenken, in einer Umbruchsituation. Damit geht in der Regel auch eine Anpassung der Kommunikationsmaßnahmen einher, sodass von vornherein darauf zu achten ist, dass das neue Logo auch für die neuen Einsatzgebiete - sei es on- oder offline - adaptierbar ist.

"Hat sich ein Unternehmen für ein Rebranding entschieden, sollte es die Antworten auf diese Fragen unbedingt mit seinem Designer besprechen. Dies erspart Zeit und Energie und auf dieser Basis erhält man genau das Logo, das zum Unternehmen passt und es optimal präsentiert", sagt Marcos Gutierrez, Managing Director bei 99designs.

Bildquelle: @99designs

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