Finetrading-Finanzierung für Iran-Exporte möglich

Veröffentlicht von: DFT Deutsche Finetrading AG
Veröffentlicht am: 23.06.2016 09:24
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


(Presseportal openBroadcast) - Nach Wiederaufnahme der Hermes-Deckung bietet die DFT Deutsche Finetrading jetzt auch Exportfinanzierungen für Geschäfte mit iranischen Abnehmern an

Nach jahrelangem Wirtschaftsembargo aufgrund der politischen Situation im Iran bemühen sich sowohl der Iran wie auch die westlichen Staaten seit einiger Zeit um eine Normalisierung ihrer Beziehungen. Mit der Wiederaufnahme der staatlichen deutschen Exportgarantien in Form der Hermesdeckungen ist nun vor kurzem ein weiterer wichtiger Schritt zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit erfolgt. Voraussetzung dafür war, dass der Iran seine Altschulden aus früheren Hermesdeckungen nunmehr beglichen hat.

"Damit ist nun der Weg frei, um Exporte in den Iran mit Finetrading zu finanzieren", sagt Dirk Oliver Haller, Gründer und Vorstand der DFT Deutsche Finetrading AG. Bei Finetrading handelt es sich um ein bankenunabhängiges Finanzierungsmodell, das auf einem einfachen Handelsgeschäft beruht: Der Finetrader schaltet sich als Zwischenhändler ein, bezahlt die Rechnung des Lieferanten sofort und gewährt dem Abnehmer ein langfristiges Zahlungsziel, das bis zu sechs Monate - bei der Finanzierung von Investitionsgütern sogar bis zu zwölf Monate - betragen kann. Die eigentliche Warenlieferung erfolgt dabei wie beim klassischen Exportgeschäft direkt vom Lieferanten an den Abnehmer, und auch die Modalitäten des Geschäftes werden direkt zwischen Exporteur und Importeur ausgehandelt.

Gerade für mittelständische Unternehmen bietet der Iran vielfältige Chancen für den Export von Produkten "Made in Germany". Aufgrund der jahrelangen Wirtschaftssanktionen besteht sowohl bei Neuinvestionen wie auch bei der Wartung und Modernisierung bestehender Industrieanlagen ein großer Nachholbedarf. Dazu kommen die Konsumwünsche der überwiegend jungen und gut ausgebildeten Bevölkerung von knapp 80 Millionen Menschen.

Allerdings verfügen viele Unternehmen aufgrund der angespannten Liquiditätslage nach der Wirtschaftskrise nicht über ausreichende Finanzmittel, um größere Importlieferungen per Vorkasse oder Akkreditiv bezahlen zu können. Iranische Banken können diesen Nachteil nur zu einem geringen Teil auffangen, denn in Folge der Finanzsanktionen ist das dortige Bankensystem labil und größtenteils unterkapitalisiert.

"Ideal ist es daher aus Sicht des iranischen Importeurs, wenn der deutsche Lieferant ein Gesamtpaket aus Warenlieferung und Finanzierung anbieten kann", erläutert Dirk Oliver Haller. Mit Finetrading ist genau dieses nun auch für Exportgeschäfte mit iranischen Kunden möglich. Dazu kommt ein weiterer Vorteil: Gerade mittelständische Unternehmen verfügen nur selten über Länderexpertise bei Iran-Exporten - und dies lässt sich mit Finetrading auf elegante Art und Weise ausgleichen. Weil der Finetrader in Deutschland ansässig ist, übernimmt er auch die formale Abwicklung des Exportgeschäftes, so dass für den deutschen Exporteur das Geschäft so einfach wie ein Inlandsauftrag abläuft.

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Firmenportrait:

Die DFT Deutsche Finetrading AG ist ein internationaler Anbieter von Finetrading und zählt in Deutschland zu den Pionieren seiner Branche. Das innovative Modell ermöglicht die bankenunabhängige Finanzierung von Warenlagern, Umlaufvermögen und Investitionsgütern und unterstützt Unternehmen bei der Optimierung ihrer Liquidität. Während der Kunde von längeren Zahlungszielen profitiert, kann der Lieferant die offene Forderung direkt in liquide Mittel umwandeln. Der flexible Einsatz ist sowohl im Inlands- wie auch im Auslandsgeschäft möglich. Seit der Gründung im Jahr 2011 kann die DFT Deutsche Finetrading AG ein dynamisches Wachstum verzeichnen, mittlerweile sind rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen tätig. Zum Kundenkreis zählen Industrie-, Handels- und Agrarunternehmen aus dem In- und Ausland.

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