„Jogi Löw muss die Mannschaft fürs Achtelfinale stark reden“ - Motivationsexperte Jürgen Höller erklärt, worauf es beim nächsten Spiel der Fußball-EM für die Nationalmannschaft ankommt

Veröffentlicht von: Borgmeier PR
Veröffentlicht am: 24.06.2016 15:42
Rubrik: Freizeit & Hobby


(Presseportal openBroadcast) - Schweinfurt im Juni 2016. Nach dem 1:0-Sieg gegen Nordirland im letzten Vorrundenspiel zieht Deutschland als Gruppenerster ins Achtelfinale ein. Dort wartet als nächster Gegner die Slowakei. Während die deutsche Offensive beim 0:0-Unentschieden gegen Polen überhaupt nicht überzeugte, zeigte sich das Angriffsspiel der Mannschaft gegen Nordirland stark verbessert. Dennoch lässt sich nach Beendigung der Gruppenphase eine große Abschlussschwäche der Nationalelf konstatieren. Die mangelnde Chancenverwertung muss das Team von Jogi Löw in den kommenden K.-o.-Spielen unbedingt verbessern, will es seine Titelträume nicht vorzeitig begraben müssen. Europas führender Erfolgs- und Motivationstrainer Jürgen Höller erklärt anhand von drei wichtigen Punkten, wie das Team die Toreffektivität steigern kann, um den Titel zu gewinnen:

1. Offensive
„Obwohl Jogi Löw seine Abwehrreihe während der Vorrunde vor jeder Partie umstellte, überzeugte die deutsche Defensive bisher in jeder Aufstellung. Im gesamten Turnierverlauf hat das Team noch kein Gegentor zugelassen – das ist europameisterlich! Im Gegensatz dazu hat die deutsche Mannschaft aber auch nur drei Tore selbst geschossen – solch eine geringe Torausbeute wird für den Titelgewinn nicht reichen. Während das Offensivspiel der deutschen Mannschaft in den ersten beiden Matches teilweise uninspiriert und leblos wirkte, spielte sie sich gegen Nordirland unzählige Chancen heraus, schoss aber dennoch nur ein Tor. Wenn man 17 teilweise hochkarätige Torchancen hat und dabei nur einmal das Tor trifft, dann hat das mit Pech nichts zu tun. Vielmehr lässt sich die mangelnde Chancenverwertung auf fehlende Konzentration oder Übermotivation zurückführen. Hier helfen Visualisierungstechniken – die Fußballer müssen sich die Situation, in der sie ein Tor schießen, immer wieder mental vorstellen.“

2. Körpersprache und Selbstbewusstsein
„Die Körpersprache einzelner Teammitglieder ist noch verbesserungswürdig. Während Spieler wie Jérôme Boateng und Toni Kroos auf dem Platz voran gehen und eine unglaubliche Präsenz ausstrahlen, suchen einige Akteure noch nach ihrem Selbstvertrauen und ihrer Form. Die Bedeutung des Selbstbewusstseins für die Leistung ist am Beispiel der zwei Marios erkennbar. Während Mario Gómez in den vergangenen Jahren aufgrund mangelnder Form teilweise nicht einmal mehr für die Nationalmannschaft nominiert wurde, hat er mit seinem Tor in der Partie gegen Nordirland bewiesen, wie wichtig er in seiner momentanen spielerischen Verfassung für die Nationalmannschaft ist. Er hat in der abgelaufenen Saison in der Türkei 26 Tore geschossen und reiste dementsprechend mit großer Selbstsicherheit zur EM an. Das Selbstbewusstsein von Mario Götze hingegen hat aufgrund seiner schwierigen Saison beim FC Bayern München gelitten. Das wirkt sich auch auf seine Torgefährlichkeit aus. Hier kann Autosuggestion Abhilfe schaffen. Jogi Löw muss Mario Götze und alle weiteren Spieler, die noch nach ihrer Topform suchen, solange stark reden, bis sie wieder an sich selbst und das Ziel glauben.“

3. Motivation
„Im Gegensatz zu der Gruppenphase kommen jetzt nur noch Entscheidungsspiele. Die Mannschaft weiß, dass jetzt jede Partie die letzte sein kann, insofern fällt die Grundmotivation noch einmal ganz anders aus. Bisher wirkte es nicht, als würden die Sportler in jeder Situation 110 Prozent geben. Herausragende Torchancen wurden nicht genutzt, auch weil die letzte Konsequenz in einigen Situationen fehlte. Da ab jetzt jedes Match ein K.-o.-Spiel ist, kann sich die Mannschaft ein solches Verhalten nicht mehr leisten - das sollten sich die Spieler bewusst machen.“

Weitere Informationen unter www.juergenhoeller.com

Kurzporträt:
Jürgen Höller gilt als Europas führender Erfolgs- und Motivationstrainer. Bereits mit 19 Jahren eröffnete er sein erstes Unternehmen und gründete in der Folgezeit 12 weitere erfolgreiche Firmen. So baute er den damals erfolgreichsten Fitnessclub Deutschlands (Fit & Fun) und 1988 die Inline Unternehmensberatung auf, die rund 2.000 Fitness- und Freizeitparadiese in Deutschland, Österreich und der Schweiz etabliert und beraten hat. Seit 1988 betätigte er sich auch als Redner. Zuerst im Bereich Verkauf, später auf dem Gebiet Management und schließlich zu „Motivation und Erfolgsstrategien“. 1991 wurde er „Unternehmer des Jahres". Die Zeitschrift „BUNTE" wählte ihn zu einem der „500 wichtigsten Deutschen“ und die Zeitschrift „GQ" kürte ihn zu einem der „25 besten Redner unserer Zeit“. In seinen Seminaren schulte er ca. 1,5 Mio. Menschen. Zahlreiche Spitzensportler, Politiker und Künstler, darunter Christoph Daum, Grit Breuer, Andi Goldberger u. v. m. erbrachten mit Jürgen Höllers Unterstützung Höchstleistungen. Seine über 60 Bücher, DVDs und Audioprodukte fanden mehr als 6 Mio. Leser und Hörer – darunter die Nummer-1-Bestseller „Sprenge Deine Grenzen" und „Sag ja zum Erfolg". Nachdem der geplante Börsengang seines Unternehmens aufgrund des Börsencrashs im Jahr 2000 scheiterte, geriet er mit seinem Unternehmen in Schwierigkeiten und erlebte schließlich die größte Krise seines Lebens, bei der er – außer dem Halt und der Liebe seiner Frau, seiner Familie und guter Freunde – alles verlor. Vor zehn Jahren, im Mai 2004, startete Jürgen Höller ein fulminantes Comeback. Zu diesem Zeitpunkt belasteten ihn noch 6,6 Millionen Euro Schulden, die er innerhalb von nur 3,5 Jahren komplett tilgte. Heute bietet er mit seiner Jürgen Höller Academy wieder erfolgreich Seminare mit unterschiedlichen Schwerpunkten an und füllt erneut die größten Hallen. Im November 2015 landete die Jürgen Höller Academy im aktuellen Ranking von FOCUS SPEZIAL sogar auf Platz 149 der 500 wachstumsstärksten Unternehmen in Deutschland.

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