Sind Freelancer Freiwild in der Arbeitswelt?

Veröffentlicht von: Mücke Mediendesign - André Mücke
Veröffentlicht am: 27.06.2016 17:27
Rubrik: Handel & Wirtschaft


(Presseportal openBroadcast) - Umbruch unserer Arbeitswelt: Freelancer kommen!

Was man bisher als traditionelle Arbeit bezeichnet hat, wird zunehmend durch die Digitalisierung verändert. So entstehen durch die Digitalisierung nicht nur neue Berufsfelder, sondern auch Branchen. Beispielhaft für diesen Trend sind die ITFreelancer zu nennen:

ITFreelancer arbeiten in der Regel als Einzelunternehmen alleine die oft sehr spezifischen Aufträge ihrer Kunden ab. Doch wie sieht ein ITFreelancer aus? Es handelt sich hierbei meist um junge Menschen unter 40 Jahren, männlich und haben einen Jahresumsatz von weniger als 100.000 Euro. Nicht selten gibt es keinerlei Absicherungen gegen Berufsrisiken.

Fehlende Absicherung und die damit verbundene Gefährlichkeit

Man ist sich der Gefahr bewusst, doch unter dem Motto: "Es wird schon nichts passieren", werden diese zur Seite geschoben. ITFreelancer sind auf dem Arbeitsmarkt aufgrund der technischen Entwicklung sehr begehrt. Trotz diesem Umstand erfolgt die Arbeit nicht selten unter prekären Bedingungen, wie zum Beispiel zu wenig Zeit, eine hohe Auftragsdichte (Aufträge für Freelancer auf www.hunchster.com ) oder ungenaue Anweisungen. Alle diese Faktoren haben eines gemeinsam, sie erzeugen einen hohen Druck. Und nichts wie schneller können sich daraus Fehler entwickeln, die ein Unternehmen zum Stillstand bringen kann.

Fehler und daraus ableitende Schadensszenarien

Macht man als Angestellter in einem Unternehmen einen Fehler, so bleibt dies oft folgenlos. Auch weil Angestellte nur bedingt haften, bei einem Selbstständigen wie dem IT-Freelancer sieht der Sachverhalt schon wieder anders aus. Hier besteht bei einem Fehler immer die Gefahr, dass dieser eine Menge Geld kosten kann. Doch diese Risiken werden zu oft ausgeblendet. Wesentlich präsenter ist hier bei vielen IT-Freelancern die Befürchtung, dass ein Kunde mal nicht zahlt. Doch welche Risiken gibt es generell für einen IT-Freelancer?

1: Ein Fehler bei der Programmierung

Eine Umfrage hat gezeigt, rund 38 Prozent der IT-Freelancer befürchten die finanziellen Folgen einer fehlerhaften Programmierung. EIn einem Fall hatte zum Beispiel ein IT-Freelancer ein Online-Formular fehlerhaft programmiert, mit der Folge, Kunden die dieses Formular genutzt haben, konnten ihre Daten nicht absenden. Dies war fatal, da es sich um ein Online-Formular für Kundendaten gehandelt hatte. Der Auftraggeber ein Finanzdienstleister reagierte auf diesen Fehler in zwei Schritten, im ersten Schritt wurde der Auftrag entzogen und im zweiten Schritt folgte die Haftung für den Schaden. Hier in diesem Fall hat er rund 250.000 Euro betragen.

2: Urheberrechte und die Einhaltung

Wenn es an einem nicht im Internet mangelt, so sind dies Bilder. Doch jedes Bild unterliegt Bild- und Urheberrechten. Verletzt man diese Rechte, kann es schnell sehr teuer werden. Hier muss man als IT-Freelancer aufpassen, insbesondere wenn man zum Beispiel einen Auftrag zur Gestaltung einer Internetseite für ein Unternehmen angenommen hat. Bilder die man dafür verwendet, müssen sich im Einklang mit dem Bild- und Urheberrecht befinden. Ist dies nicht der Fall, kann nicht nur der Auftraggeber, sondern auch derr IT-Freelancer von einem Rechtsanwalt kostenpflichtig abgemahnt werden. Daraus können sich auch ohne Schadensersatzansprüche ableiten.

3: Kundendaten und deren Verlust

Ohne Kundendaten kann ein IT-Freelancer nicht arbeiten. Aus diesem Grund haben auch 36 Prozent der Befragten Angst vor einem Verlust der vertraulichen Kundendaten. Kundendaten können schnell verloren kann, sei es durch eine fehlende Abspeicherung, durch Cyber-Kriminalität oder einem fehlenden oder nicht funktionierenden Backup. Diese Fehler können schnell sehr teuer werden, wenn man später für viel Geld die Daten wieder herstellen muss.

Warum diese Risiken?

Alle Risiken die hier genannt wurden, könnten IT-Freelancer mit nur einer einzigen Versicherung weitgehend minimieren. Ein Berufshaftpflichtversicherung würde nämlich die Mehrheit der genannten Risiken abdecken. Trotzdem verfügen aber nur wenige über eine solche Versicherung. Hier muss man sich fragen, warum setzt man seine Existenz so aufs Spiel?
Die Antwort hierauf ist einfach, häufig aus Unwissenheit. Vielen IT-Freelancer ist nicht bekannt das man sich durch eine Berufshaftpflichtversicherung vor solchen Risiken schützen kann. Und ist dieser Umstand doch bekannt, fürchten sich viele vor den Kosten für die Versicherung oder einer Verweigerung im Leistungsfall. Diese Denkweise kann aber für einen IT-Freelancer fatal sein.

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