Lebensstiländerung bei Diabetes

Veröffentlicht von: Supress
Veröffentlicht am: 30.06.2016 14:16
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Regelmäßige Muskelaktivität plus Gewichtsreduktion

sup.- Prof. Thomas Yates vom Diabetes Forschungszentrum der Universität von Leicester (UK) vergleicht die weltweite Ausbreitung von Diabetes bereits mit der Spanischen Grippe, die Anfang des 20. Jahrhunderts Millionen Todesopfer forderte. Doch im Gegensatz zu dieser Viruserkrankung ist Diabetes vom Typ-2 hausgemacht. "Wir haben es in der Hand, diesem Schicksal, das man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, zu entkommen", betont der Ernährungswissenschaftler Prof. Nicolai Worm (München) in seinem aktuellen Editorial als Herausgeber des lifestyle-telegramms (http://www.lifestyle-telegramm.de) (www.lifestyle-telegramm.de).

Erfolgreicher als jede medikamentöse Therapie bewährt sich bei der Diagnose Diabetes eine Lebensstiländerung. "Regelmäßige anstrengende Muskelaktivität und der Abbau von überschüssigem, entzündetem Fett aus Leber und Bauchspeicheldrüse können den Diabetes besiegen, sofern man damit anfängt, solange noch genügend insulinproduzierende Betazellen vorhanden sind", motiviert Prof. Worm zu mehr Engagement. Zum Entfetten der Organe muss eine negative Energiebilanz erreicht werden. Die erstrebte Gewichtsreduktion gelingt laut Prof. Worm am effektivsten durch niedrigkalorische Diäten auf Formula-Basis. Beim Abnehmen muss jedoch unbedingt eine unerwünschte Nebenwirkung bedacht werden: Bei einer negativen Energiebilanz baut der Körper nicht nur Fett-, sondern auch Muskelmasse ab. Dadurch sinkt der Grundumsatz, meist sogar mehr, als das Minus an Körpergewicht es erwarten ließe. "Diese Situation prädestiniert besonders schnelles Zunehmen, sobald wieder "normal" gegessen wird", warnt Prof. Worm.

Um diesen bekannten Jojo-Effekt zu verhindern, sollte jede Reduktionsdiät durch regelmäßiges Krafttraining begleitet werden. Widerstandstraining ist der adäquate Reiz für Muskelerhalt. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Organismus auch die notwendigen Bausteine für Muskeln in Form von reichlich hochwertigem Protein mit der Nahrung angeboten bekommt.

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