Durch BGM den Umsatz pro Mitarbeiter steigern

Veröffentlicht von: BSA-Akademie
Veröffentlicht am: 30.06.2016 14:32
Rubrik: Weiterbildung & Schulungen


(Presseportal openBroadcast) - Aktuelle Studie unterstreicht großes Entwicklungspotenzial im Bereich BGM in deutschen Unternehmen

Eine Studie des international tätigen Beratungsunternehmen Willis Towers Watson konnte aufzeigen, dass das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) den Umsatz pro Mitarbeiter um bis zu 50 Prozent steigern kann - doch Unternehmen hätten vor allem in Bezug auf eine BGM-Strategie noch erhebliches Verbesserungspotenzial. Laut der Studie sollte sich ein betriebliches Gesundheitsmanagement des Öfteren an den Bedürfnissen von Arbeitnehmern orientieren.

Mehr als 62 Prozent der Unternehmen in Deutschland (global 56 Prozent) bieten verschiedene Programme an, die die Gesundheit der Mitarbeiter fördern sollen. Häufig fehlt jedoch eine Strategie: So reicht das Angebot von Diätprogrammen und Sportaktivitäten (89 Prozent) über Stressbewältigungsmaßnahmen (76 Prozent) bis hin zu Schutzimpfungen (74 Prozent). Aber auch Tabakentwöhnungsprogramme gehören bei 74 Prozent der befragten Arbeitgeber fest zum Angebot. Zu diesen Zahlen kam die aktuelle Studie "Global Staying At Work", bei der das betriebliche Gesundheitsmanagement in Deutschland und im globalen Vergleich untersucht wurde. In Deutschland hat Willis Towers Watson dafür 37 Unternehmen (mit insgesamt mehr als 120.000 Angestellten) und 2.281 Arbeitnehmer befragt. Global wurden 1.669 Unternehmen und mehr als 30.000 Beschäftigte aus 34 Märkten in Nordamerika, Lateinamerika, Europa und Asien befragt. In Deutschland kam die Studie zu interessanten Schlussfolgerungen. Beispielsweise seien einzelne Maßnahmen immer nur dann erfolgreich, wenn sie auf ein gemeinsames Gesundheitsziel hinwirken, heißt es von Willis Towers Watson. Die häufige Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage der Programme sei verbesserungsfähig. Die Angebote müssten, um angenommen zu werden, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter zugeschnitten sein. Passgenaue Programme sind unter Bezugnahme auf die vorliegende Studie oft dann besonders erfolgreich, wenn sie zusätzlich die demografische Struktur der Belegschaft berücksichtigen.

Entwicklungspotenzial in deutschen Unternehmen
Die Studie stellte für deutsche Unternehmen heraus, dass zwar Angebote im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements zunehmen, jedoch gaben nur etwa ein Drittel der Arbeitnehmer in der Befragung an, diese auch in Anspruch zu nehmen. Demnach stimmen die Vorstellungen der Arbeitgeber, welche Programme sinnvoll sind, noch nicht mit den Ansprüchen und Erwartungen der Arbeitnehmer gegenüber den Maßnahmen überein. Arbeitgeber dürfen sich demnach in der Zusammenstellung der Gesundheitsprogramme nicht zu sehr von den eigenen Vorstellungen leiten lassen. Denn die Teilnahme an den meist präventiven Angeboten ist auch von der Unterstützung durch die Führungskräfte abhängig. Sie spielen in der Motivation der Mitarbeiter eine wichtige Rolle und müssen ebenfalls entsprechend auf die Ziele der BGM vorbereitet werden. Neben einer individuell auf das jeweilige Unternehmen und seine Mitarbeiterstruktur zugeschnittenen Programmgestaltung sei auch ein angepasster organisatorischer Rahmen wichtig. Eine laufende Anpassung der Maßnahmen sei essenziell. Dazu sei ein dauerhaftes Monitoring unerlässlich. Es gelte, eine Gesundheitskultur im Unternehmen zu prägen, heißt es von Willis Towers Watson. Um dies selbst zielgerichtet umsetzen zu können, benötigen Unternehmen gut ausgebildete Mitarbeiter im Bereich BGM. Hier können beispielsweise für dieses Thema verantwortliche bzw. interessierte Mitarbeiter aus z.B. der Personalabteilung nebenberuflich durch Weiterbildungen oder sogar durch ein spezialisiertes Studium im Bereich Gesundheitsmanagement zu BGM-Experten qualifiziert werden.

Mit der richtigen Qualifikation zum BGM-Verantwortlichen
Mit den nebenberuflichen Lehrgängen der BSA-Akademie im Fachbereich BGM (http://www.bsa-akademie.de/bgm.html) und Studiengängen der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG (http://www.dhfpg.de/bachelor/bachelor-of-arts-gesundheitsmanagement/) können Unternehmen ihre eigenen Fach- und Führungskräfte im BGM qualifizieren und langfristig von einer gesunden und leistungsfähigen Belegschaft profitieren. Die bundesweite Initiative "Gesundheit im Betrieb selbst gestalten" (http://gesundheitimbetrieb.de/) unterstützt bei der Integration eines BGM ins Unternehmen und bietet ein bundesweites Netzwerk an regionalen Gesundheitsdienstleistern.

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