Sterilisation und Dispensierung von Kulturmedien mit Systec

Veröffentlicht von: Systec GmbH
Veröffentlicht am: 01.07.2016 14:40
Rubrik: Handel & Wirtschaft


(Presseportal openBroadcast) - Der USDA Food Safety Inspection Service nutzt zur Dosierung und Dispensierung von Kulturmedien die Systec Mediaprep und Systec Mediafill Geräte

Der Food Safety Inspection Service (FSIS) des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten (amtl. United States Department of Agriculture, USDA) ist die Gesundheitsagentur der USA. Das Landwirtschaftsministerium ist dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass das im Handel angebotene Fleisch, Geflügelfleisch sowie Eiprodukte sicher sind. Die FSIS-Einrichtung der USDA in Alameda, Kalifornien, prüft Fleisch, Geflügelfleisch und Eier, die aus Fabriken im ganzen Land stammen. Sie reglementiert Lebensmittel wie Schinken, Hotdogs und alle Arten gekochter Fertiglebensmittel. Diese Produkte werden auf die hauptsächlichen humanpathogenen Krankheitserreger Salmonellen, E.coli, Listerien und E.coli O157:H7 untersucht. Der USDA-FSIS im Western Laboratory in Alameda nutzt seit 2004 für seinen gesamten Bedarf an Medienproben die automatischen Systec Medienpräparatoren.

Systec Mediaprep und Systec Mediafill ist ein voll automatisiertes System für die Sterilisation und Dispensierung von Kulturmedien, das ausgelasteten Laboren schnelle Zykluszeiten bietet. Systec Mediaprep ist in sieben Größen von 10-120l erhältlich. Das Western Lab der USDA verfügt über einen Systec Mediaprep-10, drei Systec Mediaprep-120 Medienpräparatoren und einen Systec Mediafill zum automatischen Befüllen von Petrischalen. Durch Kombination des Systec Mediafill mit dem Systec Mediaprep ergibt sich maximale Flexibilität beim Herstellen von befüllten Schalen.

Microbiology International, der Partner von Systec GmbH in Frederick/USA, setzte sich kürzlich mit Brooks Wong, dem Dienstvorgesetzten der mikrobiologischen Abteilung des FSIS-Labors der USDA in Alameda, zusammen, um die Verwendung der Systec Mediaprep und Systec Mediafill Systeme in einem Interview zu besprechen.

Microbiology International (MI): Wie nutzt das mikrobiologische Labor diese beiden Geräte zum Ausführen täglicher Arbeiten am USDA-FSIS?
Brooks Wong, USDA (BW): Wir verwenden bei unseren Tätigkeiten verschiedene Medienarten, so dass es von größter Bedeutung ist, verschiedene Geräte zur Hand zu haben, um gleichzeitig verschiedene Medien herstellen zu können. Wir nutzen beispielsweise große Mengen BPW- (Buffered Pepton Water) und TSB-Bouillon (Trypton Soy Broth).

MI: Sie haben BPW und TSB erwähnt. Können Sie mir auch sagen, welche Art Flüssigmedien Sie herstellen, um welche Mengen es sich etwa handelt und warum es so große Mengen sind?
BW: Die hauptsächlichen Medien, die wir in großen Mengen herstellen, sind BPW und TSB. Wir stellen 100l auf einmal her, so dass wir die Systec Mediaprep-120 benutzen; pro Woche handelt es sich jeweils um etwa 500l. Unsere Probe ist eine 1:10 Lösung. Eine typische Probe, die wir von der Fabrik erhalten, wiegt 350 g; bei einer 1:10 Lösung ergibt das also 3l. Wir benötigen eine Menge! Und wir bearbeiten jedes Jahr ungefähr 37.000 Proben. Sie können sich also vorstellen, wie viel der Medien wir hier im Western Laboratory verwenden.

MI: Welchen positiven Einfluss hat die Verwendung des Systec MediaPrep-Systems auf Ihre täglichen Abläufe?
BW: Wenn BPW oder TSB dringend benötigt wird oder wir den Systec Mediafill einsetzen müssen, können wir das normalerweise in einem Zeitfenster von 4 Stunden schaffen und es dann am nächsten Tag nutzen und damit prüfen. Wir sind damit also sehr flexibel. Natürlich haben wir einen normalen Produktionsplan, wenn es sich aber um eine Woche mit großen Mengen handelt und wir zu viel BPW oder TSB verwenden, können wir beides im Handumdrehen aufstocken.

MI: Welchen positiven Einfluss hat die Verwendung des Systec Mediafill zum Befüllen von Petrischalen auf Ihre täglichen Abläufe?
BW: Auch hier ist es so, dass er zu unserer Flexibilität beiträgt. Wir können sofort verschiedene Medienarten für Petrischalen herstellen, statt sie erst bei einem externen Anbieter bestellen zu müssen, was eine ganze Weile dauern kann. Das macht uns zeitlich sehr flexibel. Statt beispielsweise auf eine Bestellung DLMA-Schalen zu warten, können wir weitermachen und einfach den kleineren Systec Mediaprep-10 und den Systec Mediafill zum Befüllen von Petrischalen verwenden. Unser Produkt steht uns dann innerhalb von 3 bis 4 Stunden zur Verfügung und kann genutzt werden.

MI: Warum haben Sie sich gegenüber den Geräten der Wettbewerber für Systec Mediaprep und Systec Mediafill entschieden?
BW: Weil es ein sehr wirtschaftliches System ist, das uns ermöglicht, eine große Menge an Medien zu sterilisieren. Das System funktioniert diesbezüglich sehr gut. Es ist einfach zu bedienen und sehr verlässlich.

MI: Welchen Gesamteindruck haben Sie vom Support und Service?
BW: Wir haben einen Dienstleistungsvertrag mit Microbiology International. Wenn ein Problem auftritt, rufen wir einfach an. Ein Servicemitarbeiter von Microbiology International kommt dann zeitnah zu uns. Er beurteilt das Problem und erfragt unsere Beobachtungen, um festzustellen, was genau los ist. Er kennt die Geräte in- und auswendig. Um uns schnell wieder auf Kurs zu bringen, empfiehlt er Lösungen, bestellt Teile und repariert die Geräte.

MI: Würden Sie zusätzliche Geräte bestellen, wenn der Bedarf entstünde, und würden Sie diese Geräte auch anderen Einrichtungen empfehlen?
BW: Zurzeit setzen wir einen Systec Mediaprep-10, zwei Systec Mediaprep-120 und einen Systec Mediafill ein. Wir haben bereits einen zusätzlichen Systec Mediaprep-120 bestellt und auch erhalten, den wir in unserer neuen Einrichtung nutzen werden. Wir verfügen also über insgesamt drei einsatzbereite Systec Mediaprep-120. Ich würde diese Geräte auf jeden Fall anderen Einrichtungen empfehlen. Wir sind eins der drei FSIS-Labore der USDA und ich empfehle diese Systeme auch immer den anderen beiden Laboren. Diese nutzen bereits jeweils einen Systec Mediaprep-120.

Systec Mediaprep (http://www.systec-lab.de/medienpraeparatoren/medienpraeparatoren)
Automatische Medien-Sterilisation im kleinen und großen Umfang. Sieben Modelle, von 10-120l Größen erhältlich. Der Systec Mediaprep kann Agar sterilisieren und die Medien in weniger als 90 Minuten kühlen.

Systec Mediafill (http://www.systec-lab.de/medienpraeparatoren/mediafill)
Das Systec Mediafill System für das automatische Füllen von Kulturmedien in Petrischalen und Reagenzgläsern. Das Gerät ist über das 5,7"-Touch-Display einfach und intuitiv zu bedienen. Die Petrischalen-Auswahl erfolgt dank der integrierten Datenbank für vorprogrammierte Petrischalen Abmessungen mit einem Tastendruck. Auch das Füllen und Stapeln läuft vollautomatisch und ohne Bedienereingriff ab. Integrierte Peristaltik-Pumpen sorgen für das präzise Abfüllen von Medien und das Hinzufügen von Additiven. Der Systec Mediafill kann Standard-Schalen von 90 mm, 60 mm bis hin zu 26 mm Tiefe befüllen. Mit einer Bearbeitungsgeschwindigkeit von bis zu 900 Petrischalen je Stunde führt der Systec Mediafill bei verlässlicher Effizienz zu wertvollen Zeiteinsparungen. Es sind drei verschiedene Karussell-Größen verfügbar: für bis zu 220, 440 und 660 Petrischalen.

<a href="http://www.systec-lab.de/medienpraeparatoren">Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.systec-lab.de (http://www.systec-lab.de)

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Über Systec GmbH
Systec GmbH ist ein führender Hersteller von Autoklaven (Dampfsterilisatoren), insbesondere Laborautoklaven, Medienpräparatoren und Abfüllgeräten für Flüssigmedien und mikrobiologische Nährmedien. Systec GmbH entwickelt und fertigt, zertifiziert nach ISO 9001, eine breite Produktpalette für das moderne Labor in Wissenschaft und Forschung sowie der Biotechnologie, Pharmazie, Qualitätskontrolle und Produktion.

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