HTG High Tech Gerätebau GmbH: Ideenschmiede mit hoher Problemlösungskompetenz

Veröffentlicht von: Pressebüro Beck
Veröffentlicht am: 04.07.2016 10:46
Rubrik: Industrie & Handwerk


(Presseportal openBroadcast) - Das mittelständische Unternehmen aus Oberhaching ist seit 28 Jahren Experte für Dienstleistungen bei der elektro-mechanischen Montage sowie der Gewinde- und Rundlaufprüfung

Oberhaching. Ein Umsatzrekord im Jahr 2015, hohe Synergieeffekte in der Firmengruppe sowie eine Produkt- und Dienstleistungspalette, die große Nachfrage weckt: Die Ausgangslage für das derzeit 75 Mitarbeiter zählende Unternehmen aus dem Vorort von München könnte kaum besser sein.

Der aktuelle Erfolg liegt zum einen am vielfältigen Einsatzgebiet der eigenen Dienstleistungen. Die HTG High Tech Gerätebau GmbH bietet Konstruktions-, Entwicklungs- und Montagedienstleistungen insbesondere für den Maschinen- und Anlagenbau an. Zudem erfreut sich das firmeneigene Produkt zur Gewindeprüfung „ThreadGauge“ in den beiden Varianten „ThreadGauge® Mobile“ und „ThreadGauge® Automatic“ großer Beliebtheit. Das Produkt „RotaryGauge®“, ein System zur berührungslosen Rundlaufprüfung von Dreh- und Rotationsteilen, komplettiert das Portfolio der Oberhachinger.

Fragt man Geschäftsführer Dr. Mirko Doerk nach den Gründen für die steigende Nachfrage, so nennt er die Zuverlässigkeit der Mitarbeiter, die hohe Qualität der Dienstleistungen und Produkte sowie die Problemlösungskompetenz. „Das sind auch jene Eigenschaften, die uns von Mitbewerbern ein Stück abheben“, sagt der 49-Jährige.

Um die hohe Nachfrage aufrechtzuerhalten, plant man auch das eigene Portfolio der Mess- und Prüftechnik nachhaltig zu erweitern. „Unser Potential haben wir noch längst nicht ausgeschöpft“, meint Dr. Mirko Doerk und ergänzt: „Wir haben sehr gut ausgebildete Mitarbeiter, die mit viel Kreativität für neue Lösungsansätze sorgen.“

Mehr Kompetenzgewinn und Synergieeffekte infolge Übernahme weiterer Unternehmen

Anfang des Jahres 2015 hat der Mutterkonzern, die Stemas AG, drei Unternehmen erworben. Dahinter steht die Idee des Kompetenzausbaus innerhalb der Firmengruppe, von der auch die HTG GmbH profitiert. Nach der Übernahme der Gefeg Neckar Antriebssysteme, einem Hersteller von Elektromotoren, aus Gosheim und Deißlingen im Schwarzwald erwarb man die Haufe GmbH & Co. KG mit den Standorten Usingen bei Frankfurt am Main und Beierfeld in Sachsen, um die Sparten Transformatoren und Induktivitäten zu stärken. Schließlich, im März 2016, kaufte die Stemas AG und Dr. Doerk die Inka System GmbH aus Heiligenstadt (Oberfranken). „Damit möchten wir den Prototypenbau, die Serienfertigung und den Sondermaschinenbau in enger Zusammenarbeit mit der HTG GmbH vorantreiben“, erläutert Dr. Mirko Doerk die Expansion.

An dieser Strategie wird sich in naher Zukunft nichts ändern. „Sofern das wirtschaftliche und technische Potential des zu erwerbenden Unternehmen groß ist und unsere finanziellen Möglichkeiten einen Erwerb erlauben, werden in Zukunft weitere Tätigkeitsfelder innerhalb der Firmengruppe hinzukommen“, bemerkt der Geschäftsführer. Für ihn soll jeder der derzeit elf Betriebe von Synergien im Verbund profitieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein leichterer Kapitalzugang, gemeinsame Vertriebsaktivitäten, die Nutzung eines gemeinsamen ERP-Systems sowie verbesserte Einkaufskonditionen. „Die Zusammenarbeit unter den Firmen möchten wir verstärken, wenn sie sinnvoll und angemessen ist“, so Dr. Mirko Doerk.

Deutliches Wachstum bei HTG seit dem Jahr der Übernahme

Erfreulich ist die Entwicklung bei den Umsatzzahlen der Oberhachinger: Während man im Jahr 2013 noch 11,3 Mio. Euro Umsatz erzielte, verbuchte man im vergangenen Jahr 17,6 Mio. Euro. Das bedeutet eine Steigerung von 56 Prozent innerhalb von 24 Monaten bei dem High-Tech-Betrieb. Bereits 2014, ein Jahr nach der Übernahme durch die Stemas AG und Herrn Dr. Doerk, wurde der Turn-around geschafft. „Heute ist die HTG ein stabiles und profitables Unternehmen“, konstatiert der Geschäftsführer.

Weil die angebotenen Dienstleistungen sowie die Gewinde- und Rundlaufprüfung bei vielen Maschinen und Anlagen zum Einsatz kommen, ist zwangsläufig die Branchenvielfalt der Kunden sehr groß. Von A wie Automobiltechnik, über M wie Medizintechnik, und Q wie Qualitätssicherung, bis V wie Verpackungstechnik – es gibt kaum eine Branche, in der das Dienstleistungsangebot der HTG GmbH nicht wahrgenommen wird. Eine Spezialisierung auf wenige Wirtschaftszweige scheidet daher aus, was Dr. Mirko Doerk bestätigt. „Unser Vorteil ist ja gerade unsere branchenübergreifende Tätigkeit, die uns viel versprechende Perspektiven bietet.“

Große Herausforderung: die Suche nach gut qualifizierten Personal

Eine der großen Herausforderungen liegt für den Geschäftsführer derzeit im Mangel an hoch qualifiziertem Personal. Eine erfolgreiche Lehrlingsausbildung und die Einstellung von gut ausgebildeten Fachkräften stehen bei ihm ganz oben auf der Agenda. Gerade im Bereich Prototypenbau sucht man qualifizierte CNC-Fachkräfte. Die nächste große Aufgabe lautet, das Geschäft mit Bestandskunden und eigene Kompetenzfelder auszubauen.

Wo aber liegen für Dr. Mirko Doerk die zukünftigen Chancen für seinen Betrieb? Neben dem wirtschaftlich stabilen Umfeld sieht er insbesondere in der Exportstärke der eigenen Kunden eine ideale Grundlage für eine positive Entwicklung. Weil der Vertrieb von Maschinen ins Ausland seit Jahren die Wirtschaft in Deutschland ankurbelt, könnte HTG auch in

Zukunft vom Exportboom deutscher Anlagen- und Maschinenhersteller profitieren. Die Kehrseite der Medaille: Die starke Exportabhängigkeit führt dazu, dass regionale Wirtschaftskrisen in und außerhalb Europas zu schnellen und starken Auftragsschwankungen bei den eigenen Kunden führen können, was wiederum die Nachfrage bei Dienstleistungen oder der Mess- und Prüftechnik beinträchtigen könnte. Eine eigene Niederlassung im Ausland beabsichtigt man jedoch in naher Zukunft nicht.

Dass die HTG GmbH auch beim derzeit oft zitierten Thema „Industrie 4.0“ gut aufgestellt sein möchte, ist für den Firmenchef nur folgerichtig. „Unser Beitrag zur Industrie 4.0 ist die Kommunikation der gemessenen Ergebnisse mit den übergeordneten Systemen unserer Kunden. Dies gilt sowohl für die verwendeten ERP-Systeme als auch für Steuerungssysteme komplexer Produktionsabläufe. Hierzu nutzen wir moderne Kommunikationseinheiten, die problemlos auch in bestehende Anlagen integrierbar sind.“

Die neue Webseite des High-Tech-Unternehmens wurde rechtzeitig zur Pressekonferenz auf der AUTOMATICA Messe fertiggestellt. Unter www.htg-gmbh.de kann sich die Öffentlichkeit ein umfangreiches Bild von der „technischen Ideenschmiede“ aus Oberhaching machen.

Pressekontakt:

HTG High Tech Gerätebau GmbH
Herr Dr. Mirko Doerk (Geschäftsführer)
Frau Lisa Falterer (Assistenz der Geschäftsleitung)
Raiffeisenallee 3, D-82041 Oberhaching (Landkreis München)

Telefon: +49 89 613 791-02, Telefax: +49 89 613 49 62
E-Mail: mirko.doerk@htg-gmbh.de / lisa.falterer@htg-gmbh.de
Internet: www.htg-gmbh.de

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