Hirntumor mit Neuro-Navi operieren (Köln/Bonn)

Veröffentlicht von: Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
Veröffentlicht am: 05.07.2016 00:48
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Im Diakonie Klinikum Siegen, Raum Köln-Bonn, profitieren Patienten mit Hirntumor von neuester Technik

RAUM KÖLN/BONN. Die Diagnose Hirntumor (http://www.neurochirurgie-diakonie.de/hirntumor-mit-neuro-navi-operieren-koelnbonn/) ist für Patienten und Angehörige eine Situation größter Belastung. Umso wichtiger ist es für Betroffene zu wissen, dass sie die für sie bestmögliche Behandlung erhalten können. Die Neurochirurgie im Klinikum Jung-Stilling in Siegen hat jetzt mit einer Großinvestition ihr medizin-technisches Portfolio im Bereich der Operationen (http://www.neurochirurgie-diakonie.de/kategorie/kopfoperationen/hirntumor/) von Hirntumoren ausgeweitet, um Patienten mit Hirntumor noch besser behandeln zu können. Mit einem neuen Neuro-Navigationsgerät können Operationen am Kopf jetzt noch exakter und schonender für die betroffenen Patienten durchgeführt werden.

Patienten im Raum Köln/ Bonn: Exakter und schonender operieren bei Hirntumor

Für den Chefarzt der Neurochirurgie im Diakonie Klinikum Siegen, Prof. Dr. med. Veit Braun, handelt es sich bei dem neuen Neuro-Navigationsgerät um eine echte Errungenschaft, die für den Ablauf einer Operation am Kopf entscheidende Vorteile für den Patienten, aber auch für den Hirnchirurgen und sein Team bringt. "Ein großer Nutzen dabei: Wir können vor Beginn der Trennung von Haut und Weichgeweben die Operation im Detail planen. Die vorliegenden digitalen Daten des Patienten werden in die Navigationssoftware hochgeladen und kombinieren in Echtzeit die Position der Instrumente in Relation zu den Daten. Für den Chirurgen bedeutet das, er wird über ein dreidimensionales detailgetreues Bild exakt geführt. Für den Patienten können wir so die Schädelöffnung so klein wie möglich halten und gesundes Gewebe schonen", beschreibt der Neurochirurg und Intensivmediziner.

Hirntumor: Informationen zur Häufigkeit vom Klinikum (http://www.neurochirurgie-diakonie.de) Jung-Stilling (Raum Köln/Bonn)

Hirntumore können im Gehirn oder im Rückenmark auftreten und sowohl gut- als auch bösartig sein. Sie treten seltener auf als andere Krebserkrankungen wie zum Beispiel Lungenkrebs, Darmkrebs oder Brustkrebs. Die Deutsche Krebsgesellschaft beschreibt, dass sich nur etwa zwei Prozent aller Krebserkrankungen sich in einem Hirntumor manifestieren. Schätzungen gehen für die Bundesrepublik Deutschland davon aus, dass pro Jahr etwa 6.800 Menschen neu an einem Hirntumor bzw. einem Tumor des Rückenmarks erkranken. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Bei Kindern gehören Hirntumoren nach der Leukämie zu den häufigsten Krebserkrankungen. Bei Kindern handelt es sich um gutartige Gliome ebenso wie bösartige Medulloblastome. Bei älteren Menschen zeigen sich bösartige Gliome und gutartige Meningeome.

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Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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