Monatskalender - Was ist ein Proof und wozu braucht man das?

Veröffentlicht von: PRINTAS Kalenderverlag GmbH
Veröffentlicht am: 06.07.2016 11:48
Rubrik: Handel & Wirtschaft


(Presseportal openBroadcast) - Der Proof- Definition, Herstellung und Anwendungsgebiete

Beim Druck von Monatskalendern kommt überwiegend ein vierfarbiges Druckverfahren nach EUROSKALA zur Anwendung. Grundlage ist das CMYK-Farbmodell. CMYK steht für die Farben Blau, Rot, Gelb und Schwarz (Cyan, Magenta, Yellow, Black). Der Buchstabe "K" symbolisiert die sogenannte Keyplate (Schlüsselplatte) im Druck. Dabei handelt es sich um eine schwarz druckende Platte, die für die Ausrichtung der farbigen Druckplatten maßgebend ist.

Die Herausforderung für einheitliche Druckergebnisse, vor allem für die eindeutige Farbigkeit, liegt in der unterschiedlichen Kalibrierung der Monitore von Kunden und Herstellern. Farben können je nach Gerät unterschiedlich erscheinen. Der Drucker braucht für die Druckmaschine eine verbindliche Vorlage. Beim Proof handelt es sich um eine verbindliche Vorab-Ansicht, die Aufschluss über die Farbwerte gibt. Vor dem Druck der Monatskalender, die in CMYK angelegt sind, wird also ein Proof angefertigt.

Welche Proofs gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Man unterscheidet zwischen Contract-Proof (ISO12647-7) und Validation-Print (ISO12648-8). Die letzte Zahl in der ISO-Nummer ist entscheidend. Was auf den ersten Blick nur wie 7 beziehungsweise 8 aussieht, bestimmt die Art, Aussagefähigkeit und Farb- sowie Rechtsverbindlichkeit des Proofs.

Der Validation-Print (ISO12648-8) ist tatsächlich nur ein Print, weder farb- noch rechtsverbindlich. Die Endziffer 8 bedeutet, dass für den Validation-Print erheblich gößere Toleranzen gelten als für den Contract-Proof (ISO12647-7) mit der Endziffer 7.

PRINTAS arbeitet ausschließlich mit Contract-Proofs, die wir nach HYPERLINK "http://www.proof.de/lexikon/kontrakt-proof/"; herstellen. Dabei handelt es sich um die höchste Stufe bei Proofs.

Der Contract-Proof simuliert sehr hochwertig das spätere Druckergebnis. Der Vorab-Druck wird mit speziellen Tintenstrahldruckern hergestellt. Dafür verwendet man ein eigens dafür herstelltes Papier. Zusätzlich enthält der Proof als Aufdruck den sogenannten UGRA/Fogra Medienkeil. Der Medienkeil garantiert die Farb- und Rechtsverbindlichkeit des Contract-Proofs.

In vielen Druckereien werden Ausdrucke ohne Medienkeil ebenfalls als Proofs bezeichnet. Tatsächlich handelt es sich aber nur um bunt bedrucktes Papier.

Ein Proof mit UGRA/Fogra Medienkeil CMYKV 3.0 enthält unterhalb der Proofdaten den Aufdruck des Medienkeils mit 3x24 standardisierten Farbfeldern. Während des Druckverfahrens wird der Medienkeil im Messgerät an ein föhnähnliches Gerät gefahren und getrocknet. Die Trocknungsphase dauert einige Minuten. Anschließend erfolgt der Weitertransport, der Medienkeil wird im Proofer vermessen.

Daraus ergeben sich Messwerte, die an den Proofserver zurückgeschickt werden. Hier erfolgt die exakte Auswertung der Daten. Wenn die Farbwerte korrekt sind und innerhalb der Toleranzen liegen, die von der strengen ISO-Norm vorgegeben sind, findet im letzten Schritt der Druck des Prüfprotokolls statt. Das Protokoll befindet sich unter dem Medienkeil und garantiert die Farbverbindlichkeit, entsprechend dem Prozess Standard Offsetdruck (PSO).

Bei der Verwendung von Proofgeräten, die kein integriertes Messgerät haben, erfolgt der Druck des Medienkeils unterhalb der Druckdaten. Die nachträgliche Überprüfung findet außerhalb des Proofdruckers statt. Der Drucker, der Ihren Monatskalender fertigt, nimmt die gleiche Messung an seinem Druckbogen vor. Er vergleicht die Daten mit dem Proof und stellt somit ein Ergebnis sicher, das Ihren Vorstellungen entspricht. Böse Überraschungen hinsichtlich der Druckfarben sind damit vollständig ausgeschlossen.

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