Architekt Wolfgang Frey im politischen Dialog mit Qiu Baoxing

Veröffentlicht von: FREY ARCHITEKTEN, Nachhaltige Architektur
Veröffentlicht am: 07.07.2016 15:32
Rubrik: Recht & Politik


(Presseportal openBroadcast) - Bei einem persönlichen Abendessen trafen sich Qiu Baoxing, ehemaliger Vize-Minister für Bauwesen der Volksrepublik China und Direktberater des Staatsrates von Ministerpräsident Li Keqiang, und Architekt Wolfgang Frey zu einem fachlichen Austausch.

Freiburg, 7. Juli 2016 - Nachhaltige Architektur, die auf die Anforderungen von Gesellschaft und Umwelt eingeht, ist sowohl in Deutschland als auch in China ein wichtiges Thema. Das Architekturbüro Frey Architekten aus Freiburg beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv hiermit und ist auch in China mit eigenen Projekten und im Rahmen von Kooperationen sehr aktiv. Nicht zuletzt steht Architekt Wolfgang Frey seit 2010 im regelmäßigen fachlichen Austausch mit Qiu Baoxing, dem ehemaligen Vize-Minister für Bauwesen der Volksrepublik China und aktuellem Direktberater des Staatsrates von Ministerpräsident Li Keqiang. Erst kürzlich trafen sich Qiu Baoxing und Wolfgang Frey wieder zu einem persönlichen Abendessen.

Qiu Baoxing und Wolfgang Frey sind der Überzeugung, dass nicht nur die Implementierung technischer Produkte in Bauprojekte wichtig ist. Vielmehr ist es auch die Identifikation der multispektralen Bewohnerschaft zu ihrem Stadtraum, die erst eine nachhaltige Entwicklung für Mensch und Umwelt ermöglicht. Diese gilt es unter anderem mittels gezielter Sozialraummoderation zu fördern. Dieses Konzept brachte Xi Jinping, Staatspräsident der Volksrepublik China, auch auf der Weltklimakonferenz 2015 in seiner Rede zur Sprache und unterstrich damit die grundsätzlichen Bemühungen der Volksrepublik China in der Raumplanung, Stadtentwicklung und Architektur das Konzept der Nachhaltigkeit weiter zu forcieren.

Wolfgang Frey bestätigt als ausgewiesener Kenner Chinas, dass derzeit große Bemühungen hierzu unternommen werden: "Die Politik in China möchte Nachhaltigkeit fördern und entsprechende Auflagen erlassen. Gleichzeitig ist es sehr wichtig, das Bewusstsein für Klima- und Umweltschutz in der chinesischen Gesellschaft zu schärfen."

Über Qiu Baoxing

Der ehemalige Vize-Bauminister Qiu Baoxing leitet ab 2007 die seit 1984 bestehende "Chinese Society for Urban Studies" (CSUS), ein wissenschaftsorientiertes Organ, das den chinesischen Ministerium für Wohnungswesen und Städtebau (Ministry of Housing and Urban-Rural Construction of the People"s Republic of China) untersteht. Qiu Baoxing ist zudem der Präsident der "Urban Planning Society of China" (UPSC) und der Vorsitzende des "IWA China Committee".

Als zertifizierter Senior-Stadtplaner, Gastprofessor und Doktorvater ist Qiu Baoxing an zahlreichen namenhaften Universitäten in China gefragt, wie an der Tongji Universität in Shangai und der Tsinghua Universität in Peking, an denen Wolfgang Frey ebenfalls referierte. Qiu Baoxing trägt den Doktortitel in Wirtschaftswissenschaft und Stadtplanung. Einer seiner wichtigsten Publikationen "Reform der Stadtplanung in Chinas Urbanisierungsprozess" wurde von Frey Architekten ins Deutsche übersetzt und in Deutschland publiziert.

Ein gemeinsames Buchprojekt zwischen Qiu Baoxing und Wolfgang Frey steht in der Planung.

Über Architekt Wolfgang Frey

Wolfgang Frey führt in zweiter Generation das Architekturbüro Frey Architekten in Freiburg. Frey Architekten sind tätig als Architekturbüro, Projektentwickler, Bauträger, Generalvermieter und Investor. Mit verschiedenen Unternehmungen decken sie so die zahlreichen Aspekte von Nachhaltigkeit in Architektur und Bauwesen ab.

Das Hauptaugenmerk des Architekturbüros liegt seit vielen Jahren vor allem auf Bauprojekten mit ökologischen und sozialen Schwerpunkten. Viele der Projekte haben Modellcharakter und basieren auf dem von Wolfgang Frey entwickelten Fünf-Finger-Prinzip nachhaltiger Architektur, das unter Betrachtung von Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft, Gestaltungswille und Anreiz einen ganzheitlichen Planungsansatz als Voraussetzung für ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiges Bauen sieht.

Frey Architekten sind international tätig und unterhalten vor allem nach China enge Kontakte. Hier arbeitet das Architekturbüro sowohl bei der Planung von Projekten vor Ort als auch beratend. So unterzeichnete Wolfgang Frey erst kürzlich auf der "International Conference on Green and Energy-Efficient Building & New Technologies and Products Expo" (IGEBC) in Peking einen Kooperationsvertrag zum fachlichen Austausch und zur Kombination von Erfahrungen und Stärken in nachhaltiger Architektur, Technologien, Entwicklung und Durchführung von Bauprojekten und die Aufrechterhaltung einer umfassend professionellen Service-Systems.

Weitere Informationen zum Architekturbüro:
http://www.freyarchitekten.com

Weitere Informationen und Fotos zum Treffen mit Qiu Baoxing:
http://www.freyarchitekten.com/pr/politischer-dialog-mit-qiu-baoxing/

Pressekontakt:

FREY ARCHITEKTEN, Nachhaltige Architektur
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Firmenportrait:

Über Frey Architekten, Büro für nachhaltige Architektur

Das Architekturbüro Frey Architekten mit Sitz in Freiburg im Breisgau hat sich dem nachhaltigen Planen und Bauen verpflichtet. Es realisiert Projekte unterschiedlicher Größe vom Einfamilienhaus über Industrie- und Gewerbegebäude bis hin zu ganzen Siedlungen und Stadtquartieren. Frey Architekten ist Teil der Frey Gruppe, die als Architekturbüro, Projektentwickler, Bauträger, Generalvermieter und Investor fungiert.

Das Team von Frey Architekten geht gerne neue Wege und hat sich mit ökologisch wegweisender Architektur ebenso einen Namen gemacht wie mit integrativen Wohnprojekten. Das Architekturbüro wurde 1959 von Friedrich Frey gegründet und realisierte bereits 1972 in eigenen Modellprojekten erste Solaranlagen. Heute wird es in zweiter Generation von Inhaber Wolfgang Frey geführt und ist national wie international tätig.

Das Fünf-Finger-Prinzip der Nachhaltigen Architektur

Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft, Gestaltungswille und Anreiz: Das sind für den Architekten Wolfgang Frey die fünf Prinzipien der Nachhaltigkeit. Mit seinem Fünf-Finger-Prinzip macht er deutlich, dass eine isolierte Betrachtung von Einzelaspekten nicht ausreicht und vielmehr ein ganzheitlicher Planungsansatz notwendig ist, um ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig zu bauen.

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