Der (Fl)Expertentipp: Noch auf der Flucht oder schon angekommen?

Veröffentlicht von: Wilde & Partner
Veröffentlicht am: 13.07.2016 12:53
Rubrik: Urlaub & Reise


©solamento
(Presseportal openBroadcast) - Flexible Arbeitsmodelle als bestes Medikament gegen Burnout
Home-Office-Experte Sascha Nitsche gibt Tipps für den Erfolg von „Flex-Lösungen“ am Arbeitsplatz

Essen, 13. Juli 2016 (w&p) - Neue Arbeitsmodelle für eine neue Arbeitswelt: Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre sorgen für eine Auflösung der starren Strukturen, die über Jahrzehnte hinweg den beruflichen Alltag bestimmt haben. Immer stärker halten flexible Modelle bei der Gestaltung von Arbeitszeit und -ort im Berufsleben Einzug. Im Zeitalter zunehmender Burnout-Erkrankungen tragen „Flex-Modelle“ auch zur Gesunderhaltung bei. Wie gelingt jedoch die erfolgreiche Umsetzung eines solchen Arbeitsmodells? Sascha Nitsche, Gründer und Inhaber des Home Office-Vertriebsexperten solamento, hat wichtige Tipps parat.

Branchen-Check
Mobiles Arbeiten und freie Zeiteinteilung sind nicht für jedes Berufsfeld bzw. jeden Arbeitsplatz geeignet. Gerade im Dienstleistungssegment ist das Gelingen von flexiblen Arbeitsmodellen eine große Herausforderung. Auch müssen neue Arbeitsstrukturen mit der Unternehmenskultur und den Zielen vereinbar sein. Grundsätzlich empfehle ich hierzu den Austausch über den eigenen Tellerrand hinaus, beispielsweise bei Networking-Veranstaltungen oder Wirtschaftsforen. Andere Branchen können ungeheuer inspirierend für die Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens sein.

Die Chef-Verantwortung
Führungskräfte müssen zum einen darauf achten, dass sich Mitarbeiter mit flexiblen Arbeitsmodellen nicht selbst ausbeuten, indem sie zu lange arbeiten. Zum anderen geben sie das Arbeitsaufkommen vor, das der Angestellte zu bewältigen hat. Es müssen klare Vereinbarungen getroffen, Erwartungen formuliert und die Rahmenbedingungen transparent gestaltet werden. Zudem ist das „Von der Leine“ lassen ein wichtiger Aspekt bei flexiblen Arbeitsmodellen. Das Vertrauen in den Mitarbeiter muss da sein, sonst ist jegliche Flexibilität von Haus aus zum Scheitern verurteilt. Im Idealfall lebt das Management eines Unternehmens die Gestaltung von Flex-Lösungen vor.

Die Technik muss stimmen
Arbeitet ein Mitarbeiter mobiler oder zeitlich flexibler, heißt es für ihn die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Bei der Technik bedeutet dies beispielsweise die Anschaffung von Notebooks und Smartphones. Bei Home Office-Modellen gehören auch die Unterstützung bei der Büroausstattung und das Einrichten einer sicheren mobilen Datenleitung dazu. Dies alles darf nicht dem Mitarbeiter überlassen werden – das Rüstzeug zur Verfügung zu stellen ist Chefsache.

Klare Trennung von Job und Privatleben
Wer losgelöst von festen Arbeitszeiten agieren und womöglich sogar von Zuhause aus seinen Aufgaben nachkommen kann, darf sich nicht selbst im Weg stehen. Ein solches Modell kann nur funktionieren, wenn das Berufliche nicht überhandnimmt. Ein gutes Zeit-Management und große Selbstdisziplin sind wichtige Grundlagen, um die berufliche Flexibilität auch genießen zu können. Die Mitarbeiter tragen selbst die Verantwortung für ihre wöchentliche Arbeitslaufplanung – nicht einmal der Arbeitgeber mit dem besten flexiblen Arbeitsmodell kann sie ihnen abnehmen.

Teamplayer bleiben
Ein Flex-Modell ist kein Freifahrtschein. Die Mitarbeiter, die von Flexibilität profitieren, müssen sich ihrer Verantwortung gegenüber dem Arbeitgeber stets bewusst sein. Dies gilt noch stärker für Home-Office-Lösungen: Aus den Augen, aus dem Sinn – diese Gefahr besteht durchaus. Internes Networking muss ein wichtiger Bestandteil des Arbeitstages sein. Denn man ist weiterhin ein Mitglied des Teams.


Über solamento
Die solamento Reisen GmbH, im Jahr 2005 als eigenständiges Unternehmen gegründet, bietet Reiseagenten ein modernes Beschäftigungsumfeld: Durch den Verkauf im Touristik Home Office profitieren sie von höchst möglicher Flexibilität. Rund 300 Touristiker arbeiten derzeit mit Agenturvertrag vom Home Office aus für solamento und werden von der Zentrale in Essen unter anderem bei der Geschäftsausstattung und dem Außenauftritt, beim Kundenservice und der Buchhaltung sowie bei Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten unterstützt.

Über Sascha Nitsche
Mit Sascha Nitsche (42), verheiratet und Vater dreier Töchter, hielt das Touristik Home Office Einzug in der Reisebranche. Er begann seine Laufbahn in ganz „klassischer“ Form mit einer Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann. Von 1997 bis 2005 erfolgten die ersten Schritte im mobilen Reisevertrieb. Am 19. Januar 2005 gründete er zusammen mit einer Kollegin die solamento Reisen GmbH. Seit 2011 ist er dort alleiniger Geschäftsführer und hält sämtliche Anteile der Gesellschaft. Sascha Nitsche ist ein Tausendsassa, hat den Kopf voller Ideen und viele Talente. Zudem ist er rund um die Uhr für sein Team und die Kunden da. Private Auszeiten müssen natürlich sein: Neben Unternehmungen mit der Familie liebt er es, mit seiner Harley zu cruisen. Entspannen kann er sich auch bei einem Spaziergang mit Bürohund Bruno oder beim VHS-Kurs im Bereich Acrylmalerei.

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