Bemaßung und Tolerierung von Kunststoff- und Metall-Formteilen

Veröffentlicht von: Haus der Technik e.V.
Veröffentlicht am: 21.07.2016 12:32
Rubrik: Weiterbildung & Schulungen


(Presseportal openBroadcast) - HDT- Seminar zur GPS-gerechte Teilespezifizierung - Längenbemaßung und Tolerierung - Form- und Lagetoleranzen - CAD Tolerierung am 13.-14. September 2016 in Berlin

Formteile sind meist funktionsintegrierte Massenteile aus Kunststoffen und Metallen, die so gestaltet und ausgelegt sind, dass sie in Urformverfahren wirtschaftlich hergestellt werden können. Dies bedingt einer ganzheitlichen Betrachtung, welches die konstruktive, werkstoffspezifische und fertigungstechnologische Arbeitsteilung zu berücksichtigen hat. Ein für die Funktionalität wesentlicher Aspekt ist die Auslegung hinsichtlich Maße und Maßtoleranzen, Form- und Lagetoleranzen sowie Oberflächeneigenschaften. Dies ist noch überlagert durch verzweigte Lieferketten bzw. Einkaufs- und Abnahmebedingungen nach internationalen ISO-Standards. Da sich aber das GPS/ISO-Normenwerk in den letzten Jahren grundlegend geändert hat, müssen demgemäß auch die Fertigungsunterlagen angepasst werden. Dies ist eine Aufgabe mit der sich heute alle Fachkräfte in Unternehmen beschäftigen müssen, weil Zeichnungen ein rechtsverbindliches Vertragsdokument sind. Das Seminar geht demzufolge auf die neue DIN EN ISO-Normung ein und zeigt an Beispielen wie richtige Fertigungsunterlagen auszusehen haben bzw. welche Möglichkeiten zur Funktionsbeschreibung bestehen.
Ziel ist es, Ihnen ausgewählte Aspekte der Formteilbeschreibung (Längenbemaßung, Form- und Lagetoleranzen, Maximum- und Minimum-Material-Prinzip, Oberflächenbeschreibung), der Werkzeugkonstruktion und der Materialspezifika zu vermitteln. Damit sind Sie nach dem Besuch des Seminars in der Lage richtige und vollständige Fertigungsunterlagen zu erstellen.
Das Seminar „Bemaßung und Tolerierung von Kunststoff- und Metall-Formteilen“ am 13.-14. September 2016 richtet sich an
Techniker, Konstrukteure, Fertigungsplaner und QS-Mitarbeiter aus dem Maschinen-, Fahrzeug- und Gerätebau.
Folgende Themen und Normen werden während des Seminars angesprochen: Technologie der Formteile ISO 10135, DIN V 32950, die wichtigsten DIN EN ISO-Normen zur Formteilbeschreibung, Eigenschaften von Kunststoffen und Metallen (St, Al, Mg, Zn), Herstellprozesse und Nachbearbeitungsverfahren, Schwindung und Nachschwindung in der Auslegung, Abnahmebedingungen, Allgemeintoleranzen, Toleranzen DIN 16742, ISO 8062, ISO 10579, SO 8015, Bemaßung und Tolerierung von Längen- und Winkelmaßen (ISO 14405), Form- und Lagetoleranzen ISO 1101, Bezüge/Bezugssysteme (ISO 5459) bei F+L-Toleranzen, Kompensationsbeziehungen (ISO 2692), CAD-Tolerierung (ISO 16792), Oberflächencharakterisierung (ISO 25178) und Kenngrößen (ISO 1302), Erstmuster-Prüfbericht.


Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 030/39493411 (Frau Dipl.-Ing.-Päd. Heike Cramer-Jekosch), Fax 030/39493437 oder direkt unter:

http://www.hdt-essen.de/W-H110-09-208-6

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1927 in Essen gegründet, ist das Haus der Technik (HDT) heute nicht nur das älteste, sondern auch eines der führenden unabhängigen Weiterbildungsinstitute für Fach- und Führungskräfte Deutschlands. Rund 15.000 Teilnehmer nutzen jährlich die Einrichtungen in Essen und in den Zweigstellen in Berlin und München. Mit einem breiten Bildungsangebot in Technik, Wirtschaft, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Medizin, Chemie, Bauwesen, Qualitätsmanagement und Umweltschutz konzentriert sich das HDT auf zukunftsweisende Kernbranchen. Mehr als 5.000 Referenten, ausgewählte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, vermitteln jeweils Erkenntnisse aus ihren Fachgebieten – aktuell, praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Ein eigenes Qualitätsmanagementsystem sorgt für die Einhaltung der hohen Standards wie sie der Wuppertaler Kreis als Bundesverband für betriebliche Weiterbildung von seinen Mitgliedern fordert. Das HDT ist Außeninstitut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sowie Kooperationspartner der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster. Es unterhält zudem enge Kontakte zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen und versteht sich als Forum für den Austausch von Wissen und Erfahrungen.

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