Sind Freelancer Freiwild auf dem Arbeitsmarkt?

Veröffentlicht von: Mücke Mediendesign - André Mücke
Veröffentlicht am: 25.07.2016 11:05
Rubrik: Handel & Wirtschaft


(Presseportal openBroadcast) - Die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch- Nun kommen die Freelancer!

Die Digitalisierung der Arbeitswelt trägt dazu bei, dass sich der Arbeitsmarkt in vielerlei Hinsicht verändert und neben neuen Bereichen auch neue Berufsbilder entstehen, wie beispielsweise das der IT-Freelancer, die als selbstständige Unternehmer an häufig temporär begrenzten Projekten für ihre Auftraggeber arbeiten (Projekte auf www.hunchster.com veröffentlichen). Es kann festgestellt werden, dass die meisten der freiberuflichen ITs männlich sind, das 40. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und einen Umsatz von weniger als 100.000 Euro pro Jahr umsetzen, ohne dabei über eine ausreichende Absicherung gegen Berufsrisiken zu verfügen. In der besonders leistungsstarken IT-Branche sind IT-Freelancer als Motoren für Innovation besonders gefragt, arbeiten dabei jedoch oft unter schlechten Bedingungen: Kleine Zeitfenster, ein enger Projekttakt und schlechte Briefings erhöhen den Arbeitsdruck, denn schon ein Fehler kann im Nu dafür sorgen, dass ein ganzes Unternehmen still steht.

Die größten Foupas für Freelancer

Selbstständige müssen sich selbst gegen Berufsrisiken absichern. Ein IT-Freelancer läuft in jedem Projekt Gefahr, enorme Kosten begleichen zu müssen. Die IT-Freelancer sind sich der beruflichen Risiken zwar bewusst, doch werden diese oftmals verdrängt.
Die Hälfte der Befragten befürchtet, nicht vom Kunden bezahlt zu werden. Doch welche weiteren Risiken können dazu beitragen, die Karriere von IT-Freelancern vorzeitig zu beenden?

Fehler in der Programmierung

Dass eigene Programmierfehler zu finanziellen Verlusten der Kunden führen befürchten 38 Prozent der Freelancer, die befragt wurden. Beispielsweise wird ein IT-Freelancer von einer Werbeagentur beauftragt, als Subunternehmer für ein Dienstleistungsunternehmen aus dem Finanzwesen, ein Formular für Kundendaten zu programmieren. Durch einen Fehler beim Programmieren, kommen die Daten jedoch nicht bei dem Dienstleister an, der der Werbeagentur daraufhin den Auftrag entzieht. Die Werbeagentur macht den Freelancer für diese finanzielle Einbuße haftbar: Entstandener Schaden: 190.000 Euro.

Verletzung von Urheberrechten

Etliche Bilder sind im Internet frei zugänglich. Dennoch sollte sich immer über die Urheberrechte der Bilder informiert werden, da es ansonsten schnell sehr teuer werden kann. Nutzen Freiberufler, die den Auftrag erhalten, eine Webseite für ein Unternehmen zu erstellen Bild-Material, über dessen Urheberrechte sie nicht verfügen, müssen der Freelancer sowie auch der Auftraggeber mit juristischen Folgen rechnen, die durch hohe Anwaltskosten oder eine Schadensersatzforderung entstehen.

Sensible Daten

Für jeden Freelancer ist dieses Szenario absoluter Horror und 35 Prozent der Freelancer haben Angst, vertrauliche Kundendaten zu verlieren. Dies kann beispielsweise durch ein defektes Backup oder aus Versehen überschriebene Dateien eintreten. Ein solcher Fall kann schnell dazu führen, dass spezielle Recovery-Unternehmen beauftragt werden müssen.
Der Faktor Kriminalität im Netz gefährdet die Kundendaten ebenfalls und die Kosten für die Daten-Wiederherstellung im Falle eines Hackerangriffs können sich im fünfstelligen Bereich befinden.

Unnötige Risiken für Freelancer

Die Risiken könnten durch eine Berufs-Haftpflichtversicherung minimiert werden. Dennoch verfügt der Großteil der IT-Freiberufler nicht über eine ausreichende Absicherung. Was ist der Grund dafür, dass so viele selbstständig Tätige die eigene berufliche Existenz gefährden?

Viele IT-Freelancer wissen nicht, welche Vorteile eine Berufshaftpflichtversicherung mit sich bringt. Die Sorge vor hohen Kosten oder geringes Vertrauen in die Versicherung spielen dabei eine Rolle und viele Freelancer sind somit nicht bereit, eine solche Versicherung abzuschliessen.

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