So verändert Crowdworking die Arbeitswelt

Veröffentlicht von: Mücke Mediendesign - André Mücke
Veröffentlicht am: 25.07.2016 11:06
Rubrik: Handel & Wirtschaft


(Presseportal openBroadcast) - Die Digitalisierung unserer Gesellschaft schreitet immer schneller voran. Dies hat Auswirkungen auf viele Bereiche in unserem Leben. Hierbei verändert sich auch nachhaltig unsere Arbeitsweise. Neue Arbeitsformen wie das Crowdworking gewinnt zunehmend an Bedeutung und gerät dadurch auch in den Fokus der Wissenschaft. Doch was ist eigentlich Crowdwirkung? Hierbei werden von einem Unternehmen einzelne Aufgaben bei einem Auftrag an möglichst viele Mitwirkenden, an sogenannte Crowdworker vergeben. Die Abwicklung vom Auftrag und erfolgt hierbei zwischen den Mitwirkenden meist über eine it-gestützte Plattform. Über diese it-gestützten Plattform erfolgen meist auch die Ausschreibung von Aufträgen (auf www.hunchster.com interessante Projekte finden) und das Zusammenfinden der einzelnen Crowdworker. Auf diese können sich Crowdworker dann bewerben. Die Aufträge können hierbei von dem Designen von einem Logo, vom schreiben und übersetzen von Texten und vieles mehr reichen. Die Lösungen und Arbeitsergebnisse der Crowdworker wird entsprechend finanziell vergütet.

Durch diese neue digitale Arbeitsweise, ergeben sich zahlreiche Vor- und Nachteile, dies gilt sowohl für den Crowdworker selbst, als auch für ein Unternehmen. Für Unternehmen hat es zunächst einmal den großen Vorteil, sie können Aufgaben aus ihrem Unternehmen auslagern. Dadurch ergeben sich entsprechende Effekte, wie eine schnellere Bearbeitung und geringere Kosten. Zudem kann das Unternehmen meist auf sehr erfahrene Crowdworker zurückgreifen. Man kann dementsprechend vom großen Wissens- und Kompetenzpool des Crowdworker profitieren. Dadurch eignen sich Crowdworker auch für sehr spezielle Aufgaben.

Schwer zu kontrollieren und trotzdem hilfreich sind Crowdworker

Doch es gibt nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile. Ein solcher Nachteil ist beim Crowdworking die Notwendigkeit der sehr genauen Aufgabenbeschreibung. Diese Notwendigkeit ergibt sich vor allem, wenn es entsprechende Anforderungen und Vorkenntnisse bei den Aufgaben für den Auftragserfolg gibt. Ebenfalls ist nicht der Kontrollverlust zu vernachlässigen, den bei einem Crowdworker handelt es sich um eine externe Arbeitskraft. Dadurch fällt es entsprechend schwer, die einzelnen Arbeitsprozesse bei einem Crowdworker zu kontrollieren. Auch besteht immer die Gefahr, dass durch einen Crowdworker aufgrund vom Zugriff auf das unternehmensinternen Know-how, dieses verloren gehen kann.

Aber auch der Crowdworker hat Vor- ud Nachteile. Ein Vorteil sind sicherlich die Chancen die sich durch das Crowdworking ergeben. So kann man seine Aufgaben zeitlich unabhängig und eigenständig ausführen. Auch kann man als Crowdworker eigenständig seine Aufträge auswählen. Dadurch ergeben sich für einen Crowdworker zahlreiche Freiräume. Als Crowdworker kann man sowohl haupt-, als auch nebenberuflich arbeiten.

Nicht immer kann man sich seine Aufträge aussuchen

Für den Crowdworker gibt es auch Nachteile, so zum Beispiel die Bezahlung. Gerade bei kleineren Aufgaben ist diese meist nicht nur schlecht bezahlt, sondern auch monoton. Es fehlt bei der Erledigung der Aufgabe an der Abwechslung. Auch kann man sich als Crowdworker gerade zu Beginn seiner beruflichen Tätigkeit, die Aufgaben und Auftraggeber nicht aussuchen. Bis man eine freie Entscheidung bei der Auswahl seiner Aufträge hat, muss man sich häufig erst eine umfassende Reputation aufbauen. Erst dann wird man in der Lage sein, selbst entscheiden können. Hierbei gehört auch das Kennenlernen der Abläufe beim Crowdworking, so zum Beispiel bei der Aushandlung der Bezahlung zwischen dem Crowdworker und Auftraggeber. Ein weiterer Nachteil sind die Möglichkeiten einer elektronischen Überwachung durch den Auftraggeber. So gibt es Auftraggeber die zum Beispiel die Tastenanschläge oder Screenshots von der Arbeitsweise des Crowdworkers überwachen oder zumindest regelmäßig überprüfen.

Hier besteht beim Crowdworking die Gefahr, dass diese Arbeitsweise von Unternehmen missbraucht wird. Auch besteht eine Gefahr, dass durch die Zerlegung von Aufgaben und Aufgaben ohne großes Fachwissen, eine Art von digitaler Fließbandarbeit entsteht. Leider fehlt es derzeit noch an den rechtlichen Rahmenbedingungen, auch wie sich selbst Crowdworker bei diesen Fragen einbringen können. Dies gilt nicht nur für faire Arbeitsbedingungen, sondern auch für die Bezahlung und dem Eigentum von Wissen und den Zugang zu Informationen. Hierbei kann es dann auch um die Festlegung von einem Machtgefüge zwischen den Crowdworkern und Auftraggebern. Erst mit Klärung dieser Fragen, kann sich das Crowdworking als neue Arbeitsform der Zukunft etablieren.

Pressekontakt:

HUNCHSTER GmbH
Schaeferstrasse 25
44623 Herne

E-Mail: kontakt@hunchster.com

Bitte beachten Sie, dass für den Inhalt der hier veröffentlichten Meldung nicht openBroadcast verantwortlich ist, sondern der Verfasser der jeweiligen Meldung selbst. AGB | Haftungsausschluss.