Gefederte Batteriekontakte als flexible Kontaktierungsmöglichkeit bei technischen Applikationen

Veröffentlicht von: uwe electronic GmbH
Veröffentlicht am: 25.07.2016 16:24
Rubrik: Industrie & Handwerk


(Presseportal openBroadcast) - Elektromechanische Federkontakte erleichtern die Entwicklung von Kleinstgeräten

Die Übertragung von Ladeströmen sowie von Signalen sind die typischen Anwendungen von gefederten Batterieladekontakten. Batteriekontakte sind in der Lage, hohe Dauerströme aushalten und übertragen zu können. Mehrere hunderttausend Kontaktzyklen sind im Hinblick auf ihre Lebensdauer eine Selbstverständlichkeit. Im Folgenden zeigen wir die verschiedenen Anwendungsbereiche sowie Anschlussarten, wie SMD, THT aber auch Crimpanschluss auf und erläutern, wieso gefederte Batteriekontakte in der Konstruktion von Produkten erhebliche Vorteile mit sich bringen.

Die Hauptapplikationen von Batterieladekontakten sind Strom und Datenübertragung, z.B. in Handheldgeräten und deren Dockingstationen. Aber auch in medizinischen Geräten mit vibrationssicherer Stromübertragung und Industrieapplikationen finden diese elektromechanischen Komponenten Anwendung. Für Kommunikationssysteme mit langem Lebenszyklus sind gefederte Kontaktlösungen eine optimale Lösung.

Entwickler finden mit gefederten Batteriekontakten von uwe electronic große Freiheit in der Konstruktion, da diese in folgenden Anschlussoptionen erhältlich sind. SMD - Surface Mount Technology - wird häufig zur maschinellen Bestückung herangezogen. Der Kontaktstift wird mit seinem flachen Fuß auf das Board gelötet. Die Lötung erfolgt meistens im Reflow-Ofen. Einige Kontakte sind auch direkt auf bestückbarer Rolle (Tape&Reel) erhältlich.

THT - Through Hole Technology - ist sowohl für die manuelle als auch maschinelle Bestückung geeignet. Diese Anschlussart bedeutet, dass der Kontaktstift in ein Loch in der Leiterplatte gesteckt und auf der Unterseite angelötet wird.

Bei einem Kontakt mit Crimpanschluss wird im Rahmen einer manuellen Verdrahtung ein Leitungsdraht eingequetscht, also gecrimpt. Beim Lötanschluss wird ebenfalls eine Drahtleitung mit dem Kontaktstift verbunden, jedoch nicht gecrimpt, sondern eingelötet. Der Kontakt bietet hierfür ein entsprechendes halboffenes Ende, eine Art Kelch.

Am flexibelsten ist das Verbauen des Federkontakts in das Board mit einer eingepressten Hülse. Diese ist fest mit dem Board verbunden, der Kontaktstift wird in die Hülse gesteckt und kann später jederzeit wieder herausgezogen und bei Beschädigung durch einen anderen Federkontakt ersetzt werden.

Es gibt viele gute Gründe, die Technologie gefederter Kontaktstifte zu nutzen. Sie bietet gegenüber konventioneller Kontakttechnologie wesentliche Vorteile im Hinblick auf Effizienz, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit. Steckverbinder mit gefederten Kontaktstiften bieten Vielseitigkeit bei der Montage und Gestaltung der Form in Kombination mit einer besonders hohen Materialdichte und Stabilität. Die Kontaktzuverlässigkeit bei negativen Einflüssen auf die Applikation, wie Stöße, Beschleunigung oder Vibration ist besonders hoch. Außerdem haben gefederte Batteriekontakte einen niedrigen und gleichbleibenden Widerstand. Auch nach einer hohen Anzahl von Kontaktierungen bleibt die Leistung vom ersten Einfedern an über Millionen Federzyklen nahezu gleich.

Weitere Detailinformationen finden Sie unter http://www.uweelectronic.de/de/prueftechnologie-kontakttechnologie/batterieladekontakte.html

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