Zuerst die "Quick Wins", dann die langfristige Perspektive

Veröffentlicht von: Ingenics AG
Veröffentlicht am: 17.08.2016 14:32
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


(Presseportal openBroadcast) - Ingenics AG kann Handlungsdruck bei König Metall GmbH & Co. KG auflösen

(Ulm/Gaggenau) - Die König Metall GmbH & Co. KG war dank einer hervorragenden Geschäftsentwicklung unter Handlungsdruck geraten. Den Beratern der Ingenics AG (https://www.ingenics.de) gelang es in sehr kurzer Zeit, die Potenziale - Transparenz, Prozessrisiken, Logistikeffizienz - zu identifizieren, durch Sofortmaßnahmen für schnelle Entlastung zu sorgen sowie eine nachhaltige Entwicklung anzustoßen. Für König Metall bedeutet das sowohl "Quick Wins" als auch eine langfristige Perspektive.

Als die Verlagerung von Produktionsumfängen eines Großkunden zu König Metall eine Neuausrichtung von Produktion und Logistik am Standort Gaggenau verlangte, hatte das Management der König Metall GmbH & Co. KG umgehend begonnen, die Reorganisation der Produktion intern zu planen. Ein neues automatisiertes Blechtafellager war in Beschaffung, der Aufstellort bereits festgelegt worden. Vor unverrückbaren Entscheidungen schien es aber doch geboten, externes Know-how hinzuzuziehen, um die geplanten Maßnahmen zu überprüfen und bei Bedarf zu optimieren.

Logistische Kapazitäten am Limit

"Die Herausforderungen unter diesen Bedingungen konnten nur durch die enorme Motivation und das Engagement der gesamten Belegschaft einschließlich der Unternehmensführung gemeistert werden", erklärt der verantwortliche Ingenics Director Center of Competence Matthias Kauffmann, der das Projekt mit seinem Kollegen Stefan Flicke bearbeitete. Was die Geschäftsleitung der König Metall von Ingenics erwartete, war eine ebenso schnelle wie gründliche Analyse der gesamten Materialflüsse und der Logistikprozesse. Zur Aufnahme der Prozesse wurden alle Bereiche der Logistik und der Produktion im Detail erfasst. Zur Analyse der Materialflüsse wurden sämtliche Produktionsschritte sowie Warenein- und -ausgänge genau betrachtet. "Auf Basis der Daten des ERP-Systems ermittelten wir die transportierten Mengen je Ladungsträger zwischen den unterschiedlichen Schritten. Durch die Normierung des Volumens einer transportierten Einheit pro Gitterbox wurden die Volumenströme vergleichbar", erläutert Stefan Flicke. "Mit Hilfe eines gewichteten Materialflussdiagramms wurden sie auf dem Werkslayout abgebildet, wodurch sich kreuzende Materialflüsse und lange Transportwege zwischen den Schritten erkennbar wurden." Das angestrebte Produktionslayout sei als sehr gute Lösung bestätigt worden.

Zusätzlich identifiziert wurden jedoch Materialflüsse im Zusammenhang mit Teilen einer externen Fertigung, die im Stammwerk lediglich zwischengelagert wurden. Da die Lagertechnik den Bedarfen längst nicht mehr entsprach, die Lagerkapazitäten aber bis zum Anschlag ausgereizt waren, entstand regelmäßig unnötiger Handling-Aufwand bei stark eingeschränkter Flexibilität. In dieser Situation kam es darauf an, nach der schnellen, aber gründlichen Analyse in sehr kurzer Zeit Maßnahmen zur kurzfristigen Senkung des akuten Leidensdrucks abzuleiten und gleichzeitig Konzepte für langfristige Maßnahmen zu entwickeln, die für die kommenden Jahre Flexibilität garantieren.

Ein Ergebnis der Analyse war die Erkenntnis, dass es sich als sinnvoll erweisen würde, einige logistische Tätigkeitsbereiche an externe Unternehmen abzugeben. "Dass die Lagerung keine Kernkompetenz von König Metall ist, war uns ja klar, deshalb kam die Vergabe einer Reihe von Aufgaben an Logistikdienstleister durchaus infrage", sagt Geschäftsführer Hans-Jörg Leuze. "Insbesondere für Teile, die am Stammwerk nur umgeschlagen und gelagert wurden, musste eine neue Lösung gefunden werden; die eigentliche Produktionslogistik wollen wir aber auch in Zukunft selbst in der Hand haben. Allerdings muss sie, wie von Ingenics vorgeschlagen, durch ein System zur Steuerung der Transporte und die direkte Anbindung an das ERP-System optimiert werden."

Von der ganzheitlichen Betrachtung wird König Metall in Zukunft profitieren

Insbesondere im Blick auf langfristige nachhaltige Lösungen führten die Ingenics Berater Strategie- und Layoutworkshops durch, an denen Geschäftsführung, Produktionsleiter und auch bereits der Architekt teilnahmen. "Im Strategieworkshop standen der prognostizierten Unternehmensentwicklung entsprechende Produktionsflächenbedarfe und die Ermittlung künftiger Kapazitäts- und Flächenbedarfe in Logistik und Lager im Mittelpunkt", erklärt Produktionsleiter Werner Druml. "Unsere Erkenntnisse wurden unmittelbar zur Grundlage des folgenden Ideal-Layout-Workshops." In diesem wurden sämtliche Funktionsflächen so angeordnet, dass sie entlang des optimalen Materialflusses liegen. "All das wurde in das Reallayout und den Lageplan übertragen, wobei wir Wert auf die Option einer langfristigen und nachhaltigen Entwicklung auf dem eigenen Werksgelände legten", erklärt Hans-Jörg Leuze.

Bei König Metall, das dank einer hervorragenden Geschäftsentwicklung unter großen Handlungsdruck geraten war, ist es den Ingenics Beratern gelungen, in kurzer Zeit die Schwachpunkte - fehlende Transparenz, mangelnde Prozesssicherheit, ineffiziente Logistikprozesse - zu ermitteln, durch Sofortmaßnahmen für erste Entlastung zu sorgen und außerdem eine nachhaltige Entwicklung anzustoßen.

Bildquelle: König Metall GmbH & Co. KG

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