Schweißkonstruktionen und Schadensanalyse – Fachseminare von HDT-Berlin 2016

Veröffentlicht von: Haus der Technik e.V.
Veröffentlicht am: 22.08.2016 10:21
Rubrik: Weiterbildung & Schulungen


(Presseportal openBroadcast) - Weiterbildung im Haus der Technik zu Rissbildungen und Festigkeiten von Schweißkonstruktionen in Berlin

Die Gesamtentwicklung in der Industrie stellt an die moderne schweißtechnische Fertigung von Bauteilen eine Reihe neuer Herausforderungen. So besteht konstruktionsseitig in zahlreichen Branchen der metallverarbeitenden Industrie zur Gewichts- und Kostenersparnis (z.B. Leichtbau) ein zunehmendes Interesse am Einsatz moderner Stähle. Für die Fertigung und den sicheren Betrieb von modernen Schweißkonstruktionen sind detaillierte Kenntnisse über die schweißtechnische Verarbeitung moderner Stahlwerkstoffe notwendig. Technisch zuverlässige und wirtschaftliche Bauteile lassen sich am besten als Schweißkonstruktion herstellen
erklärt Prof. Dr.-Ing. Thomas Kannengießer von der BAM, Bundesanstalt für Materialprüfung. In zwei Seminaren erläutert er die relevanten Zusammenhänge.
Im Seminar: Kalt- und Heißrissbildung in geschweißten Verbindungen und deren Vermeidung am 26.09.-27.09.2016 geht es um Grundlagen, Prüftechniken und Vermeidung von Rissbildung. Das Seminar wird die Anwesenden über die damit unmittelbar im Zusammenhang stehenden möglichen Rissphänomene und -ursachen informieren. Dies betrifft zum einen die Einzeleinflussgrößen der Kaltrissbildung bei der schweißtechnischen Verarbeitung höherfester Stähle. Zum anderen werden Ihnen die wesentlichen Ursachen der Heißrissbildung vorgestellt, denn gerade heißrissempfindliche, höherlegierte Stähle werden häufig in sicherheitsrelevanten Bereichen, wie z.B. im Chemieanlagenbau oder im Verkehrswesen eingesetzt. Diese Weiterbildung vermittelt den Teilnehmern sowohl Grundlagenwissen als auch praxisnahe Kenntnisse über die Kalt- und Heißrissbildung in geschweißten Verbindungen und deren Vermeidung, die die Interessenten für die Ableitung von Maßnahmen der Rissvermeidung effektiv nutzen können.
Im Seminar: Festigkeitsverhalten und fügetechnische Gestaltung von Schweißkonstruktionen am 28.09-29.09.2016 können sich Interessierte zu Grundlagen, Beanspruchung und Gestaltung von Schweißkonstruktionen schlau machen. Prof. Dr.-Ing. Thomas Kannengießer vermittelt Kenntnisse über das fügegerechte Konstruieren und das beanspruchungsgerechte Gestalten von geschweißten Konstruktionen. Er befasst sich mit den Methoden zur Auslegung von Schweißverbindungen und der Berechnung von statisch als auch dynamisch belasteten Schweißverbindungen. Neben der grundsätzlichen Methodik werden Beispiele aus Bereichen des Maschinenbaus vorgestellt.

Information
Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 030/39493411 (Frau Dipl.-Ing.-Päd. Heike Cramer-Jekosch), Fax 030/39493437 oder direkt unter: http://www.hdt-berlin.de

http://www.hdt-essen.de/W-H110-09-190-6
http://www.hdt-essen.de/W-H110-09-191-6

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10178 Berlin, Mitte

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Dipl.-Ing.-Päd. Heike Cramer-Jekosch
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Tel.: 030 39493411
Fax: 030 39493437

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1927 in Essen gegründet, ist das Haus der Technik (HDT) heute nicht nur das älteste, sondern auch eines der führenden unabhängigen Weiterbildungsinstitute für Fach- und Führungskräfte Deutschlands. Rund 15.000 Teilnehmer nutzen jährlich die Einrichtungen in Essen und in den Zweigstellen in Berlin und München. Mit einem breiten Bildungsangebot in Technik, Wirtschaft, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Medizin, Chemie, Bauwesen, Qualitätsmanagement und Umweltschutz konzentriert sich das HDT auf zukunftsweisende Kernbranchen. Mehr als 5.000 Referenten, ausgewählte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, vermitteln jeweils Erkenntnisse aus ihren Fachgebieten – aktuell, praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Ein eigenes Qualitätsmanagementsystem sorgt für die Einhaltung der hohen Standards wie sie der Wuppertaler Kreis als Bundesverband für betriebliche Weiterbildung von seinen Mitgliedern fordert. Das HDT ist Außeninstitut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sowie Kooperationspartner der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster. Es unterhält zudem enge Kontakte zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen und versteht sich als Forum für den Austausch von Wissen und Erfahrungen.

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