Mangelnde Informationen zur Pflegeversicherung der Soldaten

Veröffentlicht von: Continentale Versicherung
Veröffentlicht am: 24.08.2016 17:56
Rubrik: Freizeit & Hobby


(Presseportal openBroadcast) - Es gibt ca. 200.000 Soldaten in Deutschland. Alle Soldaten sind über die Bundeswehr krankenversichert, aber nicht pflegeversichert. Dies ist vielen Soldaten zu Beginn der Amtszeit nicht bewusst.

(NL/3493246857) Auch bezüglich der Krankenversicherung des Soldaten auf Zeit nach Ende der Dienstzeit gibt es ein gravierendes Informationsdefizit. Dies führt nicht selten zu unnötig hohen aber vermeidbaren Beitragsbelastungen auf Seiten der Soldaten.

Wieso braucht der Soldat eine Pflegepflichtversicherung?
In Deutschland besteht die gesetzliche Pflicht für jeden Bürger eine Kranken und Pflegeversicherung zu führen. Dies gilt auch für Soldaten.
Typischerweise ist die Pflegepflichtversicherung mit der normalen Krankenversicherung in einem Paket zu erwerben. Dementsprechend muss sich der Versicherte nicht um die Pflegepflichtversicherung kümmern. Bei den Soldaten, die über die Bundeswehr automatisch und verpflichtend über den Bund krankenversichert sind, sieht dies ganz anders aus. Die Bundeswehr übernimmt zwar die Krankenversicherung, nicht aber die Pflegeversicherung des Soldaten. Darüber werden die meisten Soldaten von Ihrem Dienstherrn aber oft nur unpräzise informiert.
Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Zum einen variiert die Qualität des Informationsflusses von Standort zu Standort, was lokale Gründe hat. Zum anderen sieht sich der Soldat auf Zeit gerade zu Beginn seiner Laufbahn mit einer Vielzahl von Informationen zu verschiedensten Themen konfrontiert. Die hohe auch physische Belastung im Rahmen der Grundausbildung eines SaZ tut dann ein Übriges: Dem Thema Kranken- und Pflegeversicherung wird häufig nur eine geringe Bedeutung zugemessen, was dann oft zu Fehlentscheidungen führt.

Die Pflegepflichtversicherung
Schon der Begriff Pflegeversicherung führt hier oft zu Missverständnissen. Der Soldat auf Zeit benötigt eine Pflegepflichtversicherung. Unkundige Berater verwechseln dies nicht selten mit der Pflegezusatzversicherung und empfehlen damit ein Produkt, was bestenfalls als Ergänzung, nicht aber zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben geeignet ist. Derartige Fehlberatungen sind nicht zwingend Ursprung einer Vorteilsabschöpfung durch den Versicherungsberater, sondern schlicht die Unkenntnis über die Erfordernisse vom Versicherungsprofil eines Soldaten.
Eine weitere Fehlerquelle liegt darin, dass dem Soldaten auf Zeit zwei unterschiedliche Wege der Erfüllung seiner Versicherungspflichten zur Verfügung stehen:
* Die private Pflegepflichtversicherung
* Die gesetzliche Pflegepflichtversicherung
Beide Wege haben auf der Leistungsseite denselben Inhalt. Der Beitrag bei der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung ist jedoch deutlich höher, nicht selten doppelt oder dreimal so hoch. Für die identische Versicherungsleistung !

Die Anwartschaft
Der Begriff Anwartschaft meint das Anrecht auf Eintritt in einen erst später benötigten Versicherungsschutz. Eine Anwartschaft wird sowohl von gesetzlichen wie auch privaten Krankenversicherern angeboten.
Soldaten auf Zeit, die Ihre Pflegepflichtversicherung bei einer gesetzlichen Krankenversicherung führen benötigen keine Anwartschaft. Das Wiedereintrittsrecht in die GKV ist schon alleine durch das Bestehen der Pflegepflichtversicherung gegeben.
SaZ, die von der günstigen privaten Pflegeversicherung profitieren möchten, müssen die so genannte kleine Anwartschaft immer im Paket mit der Pflegepflichtversicherung abschließen. Eine kleine Anwartschaft bei der Continentale ist mit einem Beitrag von 0,95 im Monat aber sehr preiswert.
Der Sinn der Anwartschaft zeigt sich in den meisten Fällen erst, wenn die Dienstzeit des Soldaten endet und er in die Phase des Bezugs so genannter Übergangsgebührnisse eintritt. Zu diesem Zeitpunkt endet die 100%ige Krankenversicherung über den Bund und wird von einer 70%igen Krankenversicherung, genannt Beihilfe, abgelöst. Benötigt wird für die Übergangsphase dann also eine 30%ige Krankenversicherung, genannt Restkostenversicherung. Auch hier ist der Versicherungsschutz bei der privaten Krankenversicherung wieder deutlich günstiger als der bei der GKV.
Die Anwartschaft berechtigt den Soldaten zum Eintritt in diesen, nur übergangsweise benötigten, Krankenversicherungsschutz, ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Interview mit Ralf Czwikla
Wir haben mit Ralf Czwikla, dem Inhaber der Continentale Landesdirektion Czwikla und Team GmbH, über das Problem gesprochen.
Onma: Was zeichnet Sie aus?
Herr Czwikla: Wir sind ein Team, in dem alle Mitarbeiter speziell für die Beratung von Bundeswehrsoldaten ausgebildet sind. Die ca. 5000 Kundenkontakte pro Jahr sprechen für eine sehr hohe Routine. Zudem werden wir von dem Bundeswehrverband empfohlen. Die Continentale pflegt einen sehr engen, langjährigen Kontakt zum Deutschen Bundeswehrverband, in dem immerhin zwei Drittel aller Soldaten vertreten werden. Wir sprechen mehrmals im Monat mit dem Vorsitzenden des Verbandes über aktuelle Trends und Änderungen. Die Produkte werden aufeinander abgestimmt. Der Verband gibt die Erfordernisse vor, wir kalkulieren die Produkte und designen die gewünschten Produkte. Das ist sicherlich auch ein Punkt, der für eine Mitgliedschaft bei der Continentale spricht.
Onma: Ist bei einem Soldaten die Gefahr, dass er Pflegepatient wird, höher als bei anderen?
Herr Czwikla: Ja, das Risiko ist berufsbedingt etwas größer, wobei sich das zum Glück in einem fast zu vernachlässigenden Rahmen abspielt.
Onma: Sind die Beiträge eines Soldaten zu vergleichen mit den Beitragsgebühren der normalen Bürger?
Herr Czwikla: Die Beiträge sind in der Regel sogar niedriger. Es muss unterschieden werden zwischen der Beitragskalkulation bei der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung und einer privaten Pflegepflichtversicherung.
Die private Pflegepflichtversicherung kalkuliert den Beitrag nach dem Eintrittsalter.
Die gesetzliche Krankenversicherung kalkuliert den Beitrag nach dem Monatseinkommen, vollkommen altersunabhängig. Wenn ich viel verdiene, zahle ich viel- wenn ich wenig Einkommen habe, zahle ich wenig. Man nennt es auch die soziale Pflegepflichtversicherung.
Da das Eintrittsalter der Soldaten durchschnittlich sehr niedrig ist, ist auch der Beitrag für eine private Pflegepflichtversicherung deutlich günstiger, als eine gesetzliche. Der Abschluss der privaten Pflegepflichtversicherung ist die Empfehlung von uns und auch von dem Bundeswehrverband.
Onma: Wieso ist Ihr Produkt auf Soldaten spezialisiert?
Herr Czwikla: Unser Produkt ist nicht nur ein spezielles Soldatenprodukt, aber zu einer Pflegepflichtversicherung des Soldaten gehört unserer Meinung nach auch immer eine sogenannte Anwartschaft. Diese Anwartschaft bieten wir in Kombination mit der Pflegepflichtversicherung an. Sie ist speziell auf die Bedürfnisse des Soldaten angepasst. Daher ist unser Produkt auch besonders gut für die Soldaten geeignet.

Kontakt
Continentale Versicherung
Landesdirektion Czwikla & Team GmbH
Rathenaustr. 9
30159 Hannover
Tel.: 0511 51 51 21 54
Fax: 0511 51 51 21 53
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Ralf Czwikla
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Firmenportrait:

Von aktuell ca. 82 Mio. Bundesbürgern gehören nicht einmal 0,4% der Bundeswehr an. Da sich die Serviceangebote der Krankenversicherer naturgemäß eher an der Mehrzahl der nachgefragten Dienste orientiert, ist eine qualifizierte Beratung zu o.g. Themen schwerer zu erlangen als weithin angenommen. Experten sind hier schlicht rar.
Jedem Soldaten sei daher empfohlen, sich an einen Dienstleister zu wenden, der regelmäßig mit Bundeswehrangehörigen zusammenarbeitet und über ein fundiertes Fachwissen und weitreichende Erfahrungen in diesem Segment verfügt. Ansonsten das Risiko einer Falschberatung sehr hoch. Und die Folgen daraus können durchaus sehr teuer für den Soldaten werden.

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