HDT–Seminar zur Betriebsfester Konstruktion und Berechnung geschweißter Stahlbaustrukturen im Haus der Technik in München am 27.-28. Oktober 2016

Veröffentlicht von: Haus der Technik e.V.
Veröffentlicht am: 26.08.2016 12:02
Rubrik: Weiterbildung & Schulungen


(Presseportal openBroadcast) - Weiterbildung: Betriebsfestigkeit, Schwingfestigkeit, Berechnung und Festigkeitsversuch, Ermüdungsverhalten Konstruktion und Bemessung versus Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Leichtbaugerechtigkeit

Diese Weiterbildungsveranstaltung am 27.-28.10.2016 wendet sich an Ingenieure und Techniker, die sich mit Konstruktion, Berechnung und Festigkeitsversuchen sowie mit geschweißten Stahlbaustrukturen im Maschinenbau befassen.
Geschweißte Stahlbaustrukturen finden sich in fast allen Bereichen des Maschinenbaus. Wesentliche Vorteile geschweißter Strukturen sind wirtschaftliche Vorteile, große Variabilität und hohe statische Festigkeit. Das Ermüdungsverhalten der Schweißverbindungen erweist sich des Öfteren als „Schwachstelle“.
Es ist vor allem eine Abnahme der Schwingfestigkeit von Schweißverbindungen bei zunehmender Lastspielzahl zu verzeichnen, wenn der Bereich der Kurzzeitfestigkeit verlassen wird. Gut erkennbar ist dies am geringen Steigungsexponenten des Zeitfestigkeitsastes der Wöhlerlinie.
Bei Konstruktion und Bemessung geschweißter Strukturen muss besonders beachtet werden, dass das Ermüdungsverhalten deutlich schlechter als das der eingesetzten Grundwerkstoffe ist. Eine Betriebsfestigkeitsanalyse ist das Werkzeug zur sicheren Ermüdungsbemessung dieser Strukturen. Heute wird diese meist mit FEM-Modellen durchgeführt. Mittels moderner Software-Pakete ist es möglich sogar für jedes FEM-Element eine Ermüdungsrechnung durchzuführen.
Somit und mit einigen Validierungstests ist eine Dimensionierung der Schweißverbindungen hinsichtlich Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Leichtbaugerechtigkeit möglich.
Professor Dr. Ralf Späth beschäftigt sich im Seminar: Betriebsfeste Konstruktion und Berechnung geschweißter Stahlbaustrukturen am 27.-28.10.2016 in München ausführlich mit folgenden Themen: Festigkeitsrechnung bei Schweißverbindungen, Versagensformen und -ursachen bei Schwingbelastungen, Grundlagen der Betriebsfestigkeit, Betriebsfestigkeitsrechnung, Regelwerke der Schweißnahtberechnung, konstruktive und qualitätssichernde Maßnahmen zur Schwingfestigkeitssteigerung, Vorgehensweisen zur FE-Berechnung, Methoden der FEM, Ermüdungstests und Validierungstests.

Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 030/39493411 (Frau Dipl.-Ing.-Päd. Heike Cramer-Jekosch), Fax 030/39493437 oder direkt unter:

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1927 in Essen gegründet, ist das Haus der Technik (HDT) heute nicht nur das älteste, sondern auch eines der führenden unabhängigen Weiterbildungsinstitute für Fach- und Führungskräfte Deutschlands. Rund 15.000 Teilnehmer nutzen jährlich die Einrichtungen in Essen und in den Zweigstellen in Berlin und München. Mit einem breiten Bildungsangebot in Technik, Wirtschaft, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Medizin, Chemie, Bauwesen, Qualitätsmanagement und Umweltschutz konzentriert sich das HDT auf zukunftsweisende Kernbranchen. Mehr als 5.000 Referenten, ausgewählte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, vermitteln jeweils Erkenntnisse aus ihren Fachgebieten – aktuell, praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Ein eigenes Qualitätsmanagementsystem sorgt für die Einhaltung der hohen Standards wie sie der Wuppertaler Kreis als Bundesverband für betriebliche Weiterbildung von seinen Mitgliedern fordert. Das HDT ist Außeninstitut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sowie Kooperationspartner der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster. Es unterhält zudem enge Kontakte zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen und versteht sich als Forum für den Austausch von Wissen und Erfahrungen.

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