Laser-OPs wecken Hoffnung auf ein Leben ohne Brille

Veröffentlicht von: Mücke Mediendesign - André Mücke
Veröffentlicht am: 26.08.2016 13:11
Rubrik: Gesundheit & Medizin


(Presseportal openBroadcast) - Viele tragen eine Brille und sind damit nicht glücklich. Deshalb lassen sich etwa 100.000 Menschen jährlich in Spezialpraxen oder sogar im Ausland die Augen lasern, um so eine Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Während Operationen mittels Lasertechnik früher sehr teuer waren, sind sie heute für immer mehr Menschen eine Alternative.

Für wen eignet sich die Laser-OP?

Durch moderne Laserbehandlungen (Weitere Informationen dazu auf www.augenaerzte-in-muenster.de) können sowohl Kurz- aber auch Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmungen behandelt werden. Es ist möglich, bei Patienten Fehlsichtigkeiten von plus 3 bis minus 8 Dioptrien zu operieren und in Einzelfällen kann eine Behandlung von plus 4 und sogar bis zu minus 10 Dioptrien erfolgen.Funktionsweise einer Laserbehandlung

In Deutschland gibt es zwei Verfahren, mit denen Fehlsichtigkeiten der Augen durch Lasertechnik korrigiert werden. Das "Laser-in-situ-Keratomileusis-Verfahren" existiert seit 2007, während das Verfahren der "Smile, Small-Incision-Lentikelextraktion" 2014 zur Anwendung zugelassen wurde. Dabei handelt es sich um eine nur eingeschränkt anwendbare minimalinvasive Weiterentwicklung der bisherigen Lasik-Methode. Außerhalb der zuvor genannten Dioptrienzahlen müssen andere Methoden angewendet werden. Zuvor gibt der behandelnde Arzt eine genaue Diagnose ab, ob der Lasereingriff bei einem Patienten durchgeführt werden kann. Weiterhin muss er begutachten, ob vorliegende medizinische Hindernisse einer OP entgegenstehen. Dazu gehören beispielsweise eine angeborene Hornhautschwäche sowie Erkrankungen der Augen, zu denen der grüne oder graue Star zählen. Eine Laser-OP darf erst ab dem achtzehnten Lebensjahr erfolgen. Weitere Voraussetzung ist, dass die Sehkraft seit wenigstens einem Jahr konstant geblieben ist.

Um an die innere Hornhaut zu gelangen, wird beim Lasik-Verfahren durch den behandelnden Arzt die Hornhautlamelle mit einem Schmitt aufgetrennt und anschließend wie ein Buchdeckel hochgeklappt. Danach findet ein Excimer-Laser Anwendung, der innerhalb weniger Sekunden die tiefer gelegenen und schmerzunempfindlichen Hornhautschichten formt. Die tiefere Hornhaut wird sozusagen "abgeschliffen" und das für die Krümmung verantwortliche Gewebe entfernt. Anschließend wird die obere Lamelle einfach wieder zugeklappt. Diese erfüllt die Funktion eines körpereigenen Pflasters, indem sie die tiefere gelegene Hornhaut verschließt.

Bei dem zweiten Verfahren erfolgt bereits der erste Schnitt durch einen Femtosekundenlaser. Hier spricht man von Femto-Lastik. Diese Methode eignet sich nur für die Korrektur der Kurzsichtigkeit und verzichtet im Gegensatz zum ersten Lastik-Verfahren auf das Präparieren der oberen Hornhautschicht. Mit dem hier zur Anwendung kommenden Femtosekundenlaser wird ein winzig kleiner "Tunnel" in die Hornhautoberfläche geschnitten. Durch die so entstandene kleine Öffnung wird das zu entfernende Gewebe vollständig herausgeschnitten. Die Augen werden bei diesem Verfahren vor dem Eingriff durch spezielle Tropfen betäubt.

Viele Patienten sagen nach Laseroperation, dass die Behandlung im Vergleich zu einem Zahnarztbesuch harmlos gewesen sei.

Risiken

Das Risiko einer Infektion liegt bei etwa 1 : 100.000 und ist somit sehr gering. Nach der Operation verspüren viele Patienten im Auge ein Druckgefühl, das aber nach wenigen Stunden abklingt. In einer Zeitspanne von sechs bis zwölf Monaten können die Augen trockener sein als im Normalfall. Bei manchen Patienten können in den ersten Monaten nach der OP Strahlenkränze um Lichtquellen herum erscheinen, die jedoch auch beim Tragen von Kontaktlinsen entstehen können. Solche Strahlenkränze können jedoch bei einer starken Kurzsichtigkeit, die über fünf Dioptrien liegt, auch dauerhaft bestehen bleiben. Nach einer OP hat ein Anteil von zwei bis drei Prozent noch weiter Fehlsichtigkeiten.

Kostenträger

Da es sich bei der Durchführung einer Laseroperation um eine individuelle Gesundheitsleistung handelt, werden die Kosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Privat Versicherte erhalten - je nach Einzelfall - eine anteilige oder vollständige Erstattung der Kosten. Allerdings müssen Patienten sich auf eine Summe von etwa 1.500 bis 2.500 Euro je Auge einstellen.

Pressekontakt:

Rothenburgpraxis - Augenärzte in Münster
Rothenburg 43/44
48143 Münster


Tel.: +49 (0) 251 - 430 05
Fax: +49 (0) 251 - 445 72
Email: info@rothenburgpraxis.de

Bitte beachten Sie, dass für den Inhalt der hier veröffentlichten Meldung nicht openBroadcast verantwortlich ist, sondern der Verfasser der jeweiligen Meldung selbst. AGB | Haftungsausschluss.