5 Sterne in Sachen Enterprise Apps

Veröffentlicht von: Dr. Ladendorf PR
Veröffentlicht am: 30.08.2016 12:53
Rubrik: IT, Computer & Internet


(Presseportal openBroadcast) - mobivention-Geschäftsführer Dr. Hubert Weid erklärt, wie mobile Anwendung und Unternehmen zum Gewinnerteam werden

Köln, 24.08.2016 – Keine Frage, Apps sind die Herzstücke unserer mobilen Welt. Kunden wie Mitarbeiter setzen zunehmend auf Smartphone und Co. Laut IDC arbeiten inzwischen mehr als 50 Prozent der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen zumindest ab und zu mobil. Vom Geofencing-basierten Kundenservice über die Optimierung von Geschäftsprozessen bis hin zur smarten Produktion – die zahlreichen Anwendungsgebiete für Enterprise Apps bergen enorme Potenziale für Unternehmen, bringen aber auch Herausforderungen mit sich. Und das in einer Phase, in der Unternehmen ohnehin der allgegenwärtigen digitalen Transformation gegenüberstehen. Das Thema Enterprise Mobility wirft also Fragen auf: Welche Apps kann ich wo gewinnbringend einsetzen? Welche technologischen Voraussetzungen müssen gegeben sein und welches Wissen sollte ich mir und meinem Team im Vorfeld aneignen? Welche Impulse geben mobile Anwendungen für neue Services und Geschäftsmodelle? Anlass genug für Dr. Hubert Weid, Geschäftsführer der Full-Service App Agentur mobivention, anhand von fünf Best Practises einige Erfolgsfaktoren für die Nutzung von Apps im Unternehmen aufzuzeigen.

Erfolgsfaktor Mobile Strategie: Scatec Solar
Vor den Einsatz mobiler Anwendungen hat der liebe Gott die Frage nach einer schlüssigen Strategie gesetzt. Dazu gehört neben der Definition der eigenen Ziele und Zielgruppen auch eine genaue Begutachtung bestehender Prozesse und Systeme. Welche Synergien können zwischen bestehender IT-Landschaft und mobiler Anwendung geschaffen werden? Oder macht es mehr Sinn, direkt ein neues, mobil optimiertes System aufzusetzen? Der Photovoltaik-Lösungsanbieter Scatec Solar nutzt eine von uns entwickelte native App für iOS- und Android-Smartphones, die direkt mit dem Backend-System des Unternehmens synchronisiert ist. Auf diese Weise können unternehmensinterne Kennzahlen und Informationen von jedem Standort aus mobil abgerufen werden – und das dank Business Charts anschaulich in Form von Graphen und Diagrammen.

Mein Tipp: Eine App kommt selten allein! Heißt, dass die erste App im Unternehmen meist nur der Anfang einer mobilen Gesamtstrategie ist, beziehungsweise den ersten Impuls dazu gibt. Deshalb sollten Sie bereits früh überlegen, ob Sie weiterhin einzelne Anwendungen in Ihre bestehende IT integrieren oder gleich den nächsten Schritt gehen und auf ein mobil optimiertes System auf App-Basis setzen. Der Vorteil von Letzterem liegt nahe: Ein solches System ist speziell für den Einsatz auf Mobilgeräte optimiert und hält Daten auch offline bereit – zum Beispiel zur Nutzung im Flugzeug, in der Bahn oder in Regionen mit schlechter Netzabdeckung.

Erfolgsfaktor Mobile Produktion: SMS Group
Apps sind heute feste Begleiter entlang der industriellen Produktionsketten. Wo sonst vor allem Menschen mobil miteinander kommunizieren, sind es hier Maschinen, die uns per Mobilgerät etwas über ihren aktuellen Zustand verraten. Damit das funktionieren kann, müssen die Informationen ad-hoc für die zunehmend mobiler werdenden Mitarbeiter in der Verwaltung und im Produktionsbereich bereitgestellt werden. Für den Anlagenbauer SMS Group hat unser Team eine App entwickelt, die genau diese Voraussetzungen erfüllt.
Sie zeigt die Position der Stahlpfannen im Stahlwerk sowie deren Zustandsinfor-mationen in Echtzeit an. Ebenfalls dargestellt wird die aktuelle Position der jeweiligen Nutzer auf einer Karte. Andere Aggregate können über eine Such- und Filterfunktion gefunden und angezeigt werden. Die Darstellung erfolgt über Graphen.

Mein Tipp: Überprüfen Sie die Arbeitsweise Ihrer Mitarbeiter aus heutiger Sicht und auch mit Blick auf die Zukunft. Loten Sie auf dieser Basis das Potenzial zur Steigerung der Produktivität durch den Einsatz von Smartphones oder Tablets aus. Vielleicht macht es auch Sinn, für Ihre mobilen Mitarbeiter direkt eine Systemlösung einzuführen, also App plus definierte Endgeräte. Aber bedenken Sie: Nicht jeder Mitarbeiter in der Produktion freut sich automatisch über die neue Arbeit ohne Papier. Überlegen Sie sich also im Vorfeld gut, wie Sie Ihr Team überzeugend auf die mobilen Veränderungen vorbereiten.

Erfolgsfaktor Mobile Prozessoptimierung: Flash Europe
Prozessoptimierung ist nicht nur ein wichtiges Schlagwort der digitalen Transformation, sondern auch eine Handlungsaufforderung an Unternehmen. Die Devise lautet: Nur wer seine Geschäftsprozesse mobil macht, kann langfristig wettbewerbsfähig bleiben und seine zunehmend mobilen Mitarbeiter zufriedenstellen. Flash Europe beispielweise setzt auf die von uns entwickelte „FlashTrack App“. Sie bietet den Fahrern des Logistik-Unternehmens ein modernes Informations- und Kommunikationssystem, das über neue Aufträge informiert und bei der Abarbeitung unterstützt. Der Status und die Position der Fahrzeuge sind jederzeit ersichtlich, was die Disposition beschleunigt und die Routenwahl optimiert. Die FlashTrack App wurde als native Android App in Java als Client-Server Applikation unter Nutzung von Google Cloud Messaging Service (GCMS), GPS- und Netzwerk-Lokalisierung und JSON/REST zur Kommunikation entwickelt. Sie wird derzeit europaweit in rund 4.000 Fahrzeugen eingesetzt.

Mein Tipp: Niemand hat Lust auf wenig wertschöpfende Routinetätigkeiten! Vor allem dann nicht, wenn Abhilfe möglich ist. Die mobile Optimierung von Logistik-Ketten beispielsweise spart nicht nur teure Lagerbestände und reduziert das Risiko von Produktionsunterbrechungen, sondern entlastet auch Ihre Mitarbeiter. Holen Sie also Ihr Team vom Entscheider bis zum Lagermitarbeiter mit ins Boot, wenn Sie eine prozessoptimierende App einführen. Warum nicht auch mal fragen, was die betroffenen Mitarbeiter von einer solchen App erwarten. Und wie wäre es mit einer Meinungs-Umfrage nach dem ersten Monat mit der neuen App?

Erfolgsfaktor Mobiler Datenaustausch: BuyIn
Enterprise Apps werden in der Regel für eine bestimmte Zielgruppe entwickelt. Später sollen dann auch nur diese User Zugriff darauf haben. Das ruft quasi automatisch die Frage nach dem Datenschutz auf den Plan. Wenig überraschend, dass laut IDC-Studie ganze 62 Prozent der befragten Unternehmen die Verbesserung der Mobile Security zu ihren drei wichtigsten Initiativen zählen . Auch bei unseren Entwicklungsprojekten hat das Thema Sicherheit oberste Priorität. Für das Joint Venture BuyIn haben wir eine Marketplace App entwickelt. Sie dient als Marktplatz für die Mobilfunkbetreiber aus dem BuyIn-Verbund und wird damit ausschließlich unternehmensintern genutzt. Die ausgewählten Nutzer können über die Plattform Geräte zum Verkauf anbieten oder Kontakt zu Verkäufern aufnehmen, um Geräte zu erwerben. Ihre Daten bleiben dabei vor Fremdzugriff geschützt.

Mein Tipp: Sicherheitslücken in Apps entstehen häufig durch Entwicklungsfehler. Lassen Sie Ihre mobile Anwendung daher von einem professionellen Anbieter mit Erfahrung im Bereich Business-Apps entwickeln. Stellen Sie zudem sicher, dass das Datenschutz-Niveau beim Einsatz mobiler Apps auch in Ihrem Intranet beziehungsweise Ihrem CRM eingehalten wird. Es gibt hier eine Vielzahl von möglichen Maßnahmen, über die Sie sich vor Einführung der App informieren sollten. Die Einrichtung eines eigenen Enterprise App Stores kann ebenfalls dazu beitragen, dass Ihre Apps sicher sind und auch als sicher wahrgenommen werden.

Erfolgsfaktor Mobiles Lernen: Hochschule Koblenz
Weiterbildung ist heute mehr denn je ein Karrierefaktor und ein wichtiges Benefit in Sachen Mitarbeiterbindung. Standen dabei damals eher Schulungen, Workshops und Feedback-Gespräche im Vordergrund, findet Lernen heute generell immer weniger statisch am Schreibtisch oder in Form einer Präsenz¬veranstaltung statt. Es ist vielmehr aufgeteilt in kurze Lernsequenzen an verschiedenen Orten, gerade auch in Wartezeiten. Das gilt für Schule und Studium ebenso wie für die persönliche Entwicklung im Unternehmen. Das Zauberwort lautet: E-Learning. Das Lernen per App ist nämlich zeit- und ortsunabhängig, verbindet das Schöne mit dem Nützlichen und schafft eine neue Ebene der Identifikation mit dem Arbeitgeber. Gleichzeitig kann es den Austausch zwischen Mitarbeitern an verschiedenen Standorten fördern – zum Beispiel durch Wettbewerbe oder Gruppenaufgaben. Für die Hochschule Koblenz haben wir eine Quiz-App für iOS und Android entwickelt, die als White-Label-Lösung auf der erfolgreichen Quizduell-App basiert und mit deren Hilfe sich Studenten auf Prüfungen vorbereiten und spielerisch ihr Wissen testen können. In einem Wissensduell können Studenten eines Studiengangs zudem in verschiedenen Fächern gegeneinander antreten und sich über die Chat-Funktion über ihre Ergebnisse austauschen. Ein Erfolgstracking zeigt schließlich die Erfolgsquote pro Fach an.

Mein Tipp: Wenn Sie eine E-Learning-App einführen, bieten Sie ausreichend Information und motivieren Sie Ihre Mitarbeiter aktiv zur Nutzung, zum Beispiel durch Wettbewerbe. Optimaler Weise beteiligen auch Sie sich selbst am E-Learning: Schließlich lernt man ja nie aus. Beachten Sie auch, dass die App Ihr Corporate Design spiegeln sowie übersichtlich und einfach zu bedienen sein sollte. Was das User Interface angeht: Nicht immer entsprechen Ihre eigenen Vorstellungen den Präferenzen Ihrer Zielgruppe. Zumal Sie mit Gamification-Elementen gerade auch eine junge Zielgruppe ansprechen, die immer weniger Papier als Basis für ihr Lernen verwendet. Junge Leute bevorzugen möglicherweise eine „hippe“ Optik, auch wenn Sie sich als Unternehmen eher konservativ positionieren. Und vergessen Sie auch und gerade beim Thema E-Learning die Datensicherheit nicht. Nur wenn Ihre Mitarbeiter sich keine Sorgen über Datenmissbrauch machen müssen und davon ausgehen können, dass ihnen durch ihre App-Ergebnisse keine beruflichen Nachteile entstehen, werden sie Ihre App auch wirklich nutzen.

Weitere Erfolgsgeschichten sowie innovative Produkte und Services aus unterschiedlichen Branchen und Anwendungsfällen stellt mobivention auf der dmexco am 14. und 15. September in Köln vor: Halle 6, Stand 081. Am 15. September hält Dr. Hubert Weid im Rahmen der Mobile-Tour des BVDW einen Vortrag zum Thema „Geofencing und Beacons als Instrumente des One-to-One-Marketings am Beispiel der Suzuki Motorrad App“. Termin: 14 Uhr am mobivention-Stand.

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