Change-Prozesse: Vier Veränderungstypen im Blick behalten

Veröffentlicht von: AoN GmbH
Veröffentlicht am: 05.09.2016 12:52
Rubrik: Handel & Wirtschaft


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(Presseportal openBroadcast) - 60,3% der Unternehmen durchlaufen momentan Veränderungsprozesse. Die drei wichtigsten Gründe für die Veränderungsprozesse sind Kosteneinsparungen (Platz 1), Digitalisierung von Geschäftsprozessen (Platz 2) und zunehmender Wettbewerbsdruck (Platz 3). Knapp 40% der Unternehmen begleiten diese Veränderungsprozesse nicht durch Personalentwicklungsmaßnahmen. Das sind Ergebnisse der diesjährigen Umfrage „HR Future-Trends 2016“, durchgeführt von der Bonner AGENTUR ohne NAMEN.

Veränderungsprozesse sind notwendig – vor allem, wenn Unternehmen mit den aktuellen Entwicklungen mithalten wollen. Allerdings werden Veränderungsprozesse von der Belegschaft oft ambivalent betrachtet. Grund sind eine fehlende Vertrauens- und Fehlerkultur ebenso wie die Tatsache, dass Veränderungen durch externen Druck und nicht dynamisch, von innen heraus, erfolgen.
„Change-Prozesse haben immer Auswirkungen auf die Belegschaft“, sagt Melanie Vogel, Geschäftsführerin der AGENTUR ohne NAMEN. In ihrem aktuellen Buch „Futability® – Wie Sie Veränderungen und Transformationen bewältigen und selbstbestimmt gestalten“ unterscheidet sie vier Veränderungstypen, die Unternehmen im Blick haben sollten.

Ein Typus zählt zur Gruppe der Rebellen. Sie setzen sich in Veränderungsprozessen zur Wehr, sind offen unzufrieden und versuchen, Allianzen zu schmieden. Dienst nach Vorschrift ist in dieser Gruppe die beste aller Folgen. Zur zweiten Gruppe gehören die Entmutigten. Ihr Widerstand richtet sich nicht nach außen, sondern nach innen auf die eigene Person. Sie leiden still, reagieren mit Angst oder Depressionen. Eine mögliche Folge sind häufige Krankheitsausfälle. Zur dritten Kategorie gehören die Fahnenflüchtigen. Sie analysieren die Situation, sind unzufrieden, fühlen sich nicht wertgeschätzt und ziehen ihre eigenen Konsequenzen. Wenn sich der richtige Moment ergibt, kündigen sie oder sie wechseln die Abteilung. Zur vierten Gruppe gehören die Stehaufmännchen. Bei ihnen handelt es sich um besonders resiliente Menschen, die auch starken und anhaltenden Stress meistern können. Sie haben starke innere Schutzmechanismen und können sich bedürfnisgerecht an neue Situationen anpassen. Sie verlieren nicht die Nerven und können durch ihre optimistische Grundhaltung eine positive Wirkung auf ihre Kolleginnen und Kollegen ausüben.

„Stehaufmännchen sollten aus Unternehmenssicht eine sehr hohe Wertschätzung erfahren“, empfiehlt die Buchautorin. „Ihre Stärke ist eine hohe Flexibilität, mit veränderten Situationen umgehen zu können, ohne daran zu zerbrechen.“
Diese Wertschätzung wird in Wirklichkeit selten genug ausgesprochen. Werden Stehaufmännchen allerdings dauerhaft nicht wertgeschätzt, kann sich auch ihre Haltung ändern, weiß Melanie Vogel: „Verlassen resiliente Menschen ein Unternehmen, gehen die wirklichen Leistungsträger.“

Den vollständigen Artikel gibt es unter http://tiny.cc/gzi2dy

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