HDT Seminar zu Entwicklungsmethoden in der Mechanismentechnik am 28.-29.11.2016 in Berlin

Veröffentlicht von: Haus der Technik e.V.
Veröffentlicht am: 05.09.2016 12:58
Rubrik: Weiterbildung & Schulungen


(Presseportal openBroadcast) - Weiterbildung zu Starrkörpermechanismen, Koppelmechanismen (Getriebe), nachgiebigen Mechanismen, nachgiebigen Aktuatoren sowie deren Analyse und Synthese

Koppelmechanismen, auch Getriebe genannt, dienen zum Umformen und Übertragen von Bewegungen und Kräften und bestehen aus starren Gliedern, die durch Gelenke verbunden sind. Solche Starrkörpermechanismen sind in jeder Maschine zu finden und insbesondere in Roboter-, Greifertechnik, Verpackungsindustrie und Automobilindustrie finden sie Anwendung. Immer komplexer werdende Systeme bei immer anspruchsvolleren Aufgaben führen zu steigenden Anforderungen an die Mechanismen. Hier wird wobei eine strukturierte und modellbasierte Entwicklung notwendig. Nachgiebige Mechanismen und Aktuatoren sind mechanische Systeme, die ihre Bewegung durch Verformung nachgiebiger Systemabschnitte, im Extremfall durch Verformung des ganzen Systems erlangen. Sie haben immense Vorteile gegenüber festen Systemen, keine Reibung, Fähigkeit die Energie zu speichern, gute Voraussetzungen zur Miniaturisierung sowie keine bzw. einfachere Montage und geringe Wartung. Diese Eigenschaften machen diese auch für spezielle Anwendungen interessant. So eignen sich diese besonders für den Einsatz unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen, wie beispielsweise für Reinraum-, Vakuum- und Weltraumanwendungen, sowie in der Präzisionstechnik und in der Medizintechnik.
Ein wesentliches Ziel der Weiterbildung „Mechanismentechnik“ am 28.-29.11.2016 ist die Vermittlung der Methoden zur Entwicklung der Starrkörpermechanismen sowie der nachgiebigen Mechanismen und Aktuatoren. Die Teilnehmer werden strukturierte Kenntnisse und Methoden zur Entwicklung von Starrkörpermechanismen (Koppelmechanismen), nachgiebigen Mechanismen und nachgiebigen Aktuatoren erwerben. Dadurch, dass Starrkörper- und nachgiebige Systeme in einem Zusammenhang betrachtet werden, üben die Anwesenden die Fähigkeit die Vorteile beider Arten anwendungsgezielt einzusetzen. Frau Prof. Dr. Dipl.-Ing. Lena Zentner, Fachgebiet Mechanismentechnik, Fakultät für Maschinenbau, Technische Universität Ilmenau, wird hier neue Entwicklungen direkt aus der Forschung aufzeigen und dadurch neue Inspirationen für den eigenen Alltag der Anwesenden weitergeben. Alle Interessenten, die sich mit Entwicklung und Optimierung von Mechanismen in Maschinen beschäftigen, insbesondere Fachkräfte für Roboter-, Greifertechnik, Verpackungsindustrie und Automobilindustrie sind hier eingeladen.

Information
Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 030/39493411 (Frau Dipl.-Ing.-Päd. Heike Cramer-Jekosch), Fax 030/39493437 oder direkt unter:

http://www.hdt-essen.de/W-H110-11-245-6

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Karl-Liebknecht-Str.29
10178 Berlin, Mitte

Niederlassungsleiterin
Dipl.-Ing.-Päd. Heike Cramer-Jekosch
h.cramer-jekosch@hdt.de
Tel.: 030 39493411
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Firmenportrait:

1927 in Essen gegründet, ist das Haus der Technik (HDT) heute nicht nur das älteste, sondern auch eines der führenden unabhängigen Weiterbildungsinstitute für Fach- und Führungskräfte Deutschlands. Rund 15.000 Teilnehmer nutzen jährlich die Einrichtungen in Essen und in den Zweigstellen in Berlin und München. Mit einem breiten Bildungsangebot in Technik, Wirtschaft, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Medizin, Chemie, Bauwesen, Qualitätsmanagement und Umweltschutz konzentriert sich das HDT auf zukunftsweisende Kernbranchen. Mehr als 5.000 Referenten, ausgewählte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, vermitteln jeweils Erkenntnisse aus ihren Fachgebieten – aktuell, praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Ein eigenes Qualitätsmanagementsystem sorgt für die Einhaltung der hohen Standards wie sie der Wuppertaler Kreis als Bundesverband für betriebliche Weiterbildung von seinen Mitgliedern fordert. Das HDT ist Außeninstitut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sowie Kooperationspartner der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster. Es unterhält zudem enge Kontakte zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen und versteht sich als Forum für den Austausch von Wissen und Erfahrungen.

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