Aktivkohlefilter müssen regelmäßig ausgetauscht werden, damit der Gestank ausbleibt

Veröffentlicht von: Fritzmeier Umwelttechnik GmbH & Co. KG
Veröffentlicht am: 06.09.2016 09:48
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


(Presseportal openBroadcast) - coalsi: Herbstrevision der Kanäle für den Filtertausch nutzen

Im Herbst stehen in vielen Gemeinden wieder die turnusgemäße Überprüfung und Wartung der Straßengullis und Kanalschächte an. Sand, Laub und Zweige werden aus den Schmutzfängern entfernt, damit das Regen- und Schmelzwasser ungehindert ablaufen kann. In zahlreichen Gemeinden werden auch die Aktivkohlematten der Geruchsfilter geprüft und gegebenenfalls ausgetauscht. "Das geschieht in der Regel alle ein bis eineinhalb Jahre", sagt Helmut Kiertscher, Sales Manager von coalsi bei Fritzmeier Umwelttechnik.

coalsi Hybrid-Aktivkohlefilter, die in Kanalschächte eingebaut werden, beseitigen effektiv unangenehme Gerüche, die insbesondere in den Sommermonaten auftreten. Das geschieht durch ein biologisches Verfahren in Verbindung mit hochwertigen und handlichen Bauteilen. Neutralisiert werden die vielfältigsten organischen Verbindungen, vor allem aus sauerstoffarmen (anaeroben) Abbauvorgängen, aber auch anorganische Substanzen wie Schwefelwasserstoff und Ammoniak, die starke und zuweilen gesundheitsschädliche Geruchsemissionen verursachen können.
Geruchssperre für Kanalschächte
Speziell für Abwasser-Kanalschächte entwickelt, sind die Filter auch in Straßenabläufen im Einsatz. Die Entwässerungsfähigkeit der Schachtabdeckung bleibt dabei vollständig erhalten. Ob für den Fahrbahnbereich oder Seiteneinläufe durch das patentierte Siphonsystem, das eine gleichmäßige Verteilung des Luftstroms über Aktivkohlematten gewährleistet, kann der Kanal das Abwasser trotz Geruchssperre vollständig aufnehmen.

Das System ist einfach und sicher zu handhaben und gewährleistet die dauerhafte Belüftung des Kanalsystems. Auch ein Nachwässern der Filter erübrigt sich - selbst nach langen Trockenperioden.
Aufgrund der hohen Standzeiten der Filter, die durch den Einsatz unterschiedlicher chemischer, physikalischer und biologischer Matten gewährleistet werden, sind die Folgekosten gering. Ein Wechsel ist erst nach ein bis eineinhalb Jahren erforderlich. Die durchschnittliche Standzeit beträgt im Regelfall ein Jahr und variiert je nach Beaufschlagung und Konzentration.

Austausch ist ein kleiner Mehraufwand

Der Austausch geschieht im Rahmen der Frühjahrs- und Herbstkontrollen der Schächte. "Die Arbeiten müssen ohnehin erledigt werden, insofern ist ein Austausch der Aktivkohlematten nur ein kleiner Mehraufwand", betont Kiertscher. Neben der Kontrolle der Kanaldeckel und Schmutzfänger werden Schächte und Kanalabschnitte gereinigt und Ablagerungen entfernt. Gerade diese sind oftmals Auslöser für die üblen Gerüche aus den Kanälen.

Der innovative Filter coalsi arbeitet dem zusätzlich entgegen. Dafür wurden physikalische, chemische und biologische Verfahren in einer Systemlösung kombiniert, die den Gestank quasi wegfiltern. Genutzt werden dabei die Van-der-Waals-Kräfte. Das sind relativ schwache, nicht-kovalente Wechselwirkungen zwischen Atomen und Molekülen. So kann auch Gewebe, dotiert mit stark polaren bzw. unpolaren Stoffen, zum Einsatz kommen. Zum anderen werden die Gasmoleküle chemisch durch eine Anreicherung im Kohlematerial des Filters zurückgehalten. "Durch die Dotierungen mit speziellen Stoffen wirken die Filter puffernd, adsorbierend oder durch katalytisch wirkende Oberflächen", erklärt Kiertscher.
Puffer als Nähstoffreservoir
Vor der eigentlichen Verwendung werden Mikroorganismen auf der Polyurethanaktivkohlematrix der Filtermatten fixiert. Aufgrund der Durchströmung der Matten mit belasteter Abluft werden die Mikroorganismen mit "Nährstoffen" versorgt und können so einen Biofilm aufbauen. Dieser schützt die kleinen Geruchsfresser in Form eines Puffers vor starken Schwankungen der äußeren Einflüsse, wie z.B. dem pH-Wert oder vor einem veränderten osmotischen Druck. Gleichzeitig dient der Puffer als Nährstoffreservoir und Depot für Abbauprodukte. Irgendwann ist dieser allerdings aufgebraucht und komplett irreversibel belegt. Daher werden auch in diesem Herbst wieder zahlreiche Filter gewechselt, damit die Anwohner auch im nächsten Jahr wieder freudig durchatmen können. Mehr Infos gibt es unter www.coalsi.com

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Firmenportrait:

coalsi ist ein Geruchsfiltersystem und ein patentiertes Produkt der Fritzmeier Umwelttechnik. Das System, neutralisiert unangenehme und gesundheitsschädliche Gerüche aus der Kanalisation, der Landwirtschaft und Gewerbebetrieben und hat sich mit seinen
Hybrid-Aktivkohlefiltern bereits in zahlreichen Kommunen und
Unternehmen bewährt. Die Einzigartigkeit des Systems besteht nicht nur im konsequenten Filtern von Gerüchen, sondern stellt zeitgleich auch die Belüftung der Kanalsysteme sicher, was den vorzeitigen Korrosionsprozess verhindert. Die spezielle Oberflächenstruktur der Filtermatten nehmen die Gerüche, die durch Gärung, Fäulnis oder Zersetzung ausgelöst werden auf und zersetzen sie. coalsi ist schnell und einfach in bestehende Kanalschächte einzubauen. Geringe Folgekosten fallen nach einem bis zu drei Jahren durch den Austausch der Filter an.

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