Gebäudeversicherung 2017: Diese Trends zeichnen sich ab

Veröffentlicht von: Müller & Kollegen UG
Veröffentlicht am: 06.09.2016 10:04
Rubrik: Finanzen & Versicherungen


Gebäudeversicherung 2017: Diese Trends zeichnen sich ab
(Presseportal openBroadcast) - Beitragsanhebungen und Kündigungen bei Altverträgen, Digitalisierung für effektive Prozesse und das Bemühen, die Sparte Gebäudeversicherung wieder wirtschaftlich zu betreiben: Diese drei Herausforderungen dürften im Jahr 2017 im Fokus der Gebäudeversicherer stehen. Eine Tendenz dazu lässt sich schon im Jahr 2016 ableiten. Doch was verbirgt sich dahinter, und mit welchen Konsequenzen müssen Immobilienbesitzer rechnen? Welche Rolle das Klima und politische Einflüsse für die Entwicklung der Gebäudeversicherung im nächsten Jahr spielen, erfährt man auf http://www.xn--gebudeversicherungtest-24b.de/

Zunehmende Unwetter als Auslöser
Die Gebäudeversicherung gilt seit jeher als ein unwirtschaftlicher Versicherungszweig. Das liegt daran, dass die Aufwendungen für Schadensbeseitigungen häufig eine enorme Größenordnung ausmachen. Die Gebäudeversicherung greift bei Schäden aus Feuer, Hagel, Sturm oder Leitungswasser. Ohne den zusätzlichen Schutz einer Elementarschadenversicherung sind Hochwasserschäden nicht versichert. Doch in den letzten Jahren hat sich das Klima verändert. Immer häufiger führt schlechtes Wetter mit schweren Gewittern und Blitzeinschlag zu Hausbränden. Stürme haben eine Schneise der Verwüstung durch ganze Landstriche und Ortschaften gezogen. Diese Schäden und Elementarschäden sind von der Gebäudeversicherung zu regulieren. Aktuelle Zahlen der Versicherungswirtschaft belegen, dass die Auszahlungen für Schadensbeseitigungen in den letzten Jahren stetig zugenommen haben. Deshalb hat sich die Gebäudeversicherung zu einem defizitären Versicherungszweig entwickelt. Die Versicherer stellt dieser Trend vor enorme Herausforderungen.

Stimmen nach Pflichtversicherung werden laut
Aus der Politik sind schon heute erste Stimmen zu hören, die die Gebäudeversicherung zur Pflicht machen wollen. So sollen Hausbesitzer davor geschützt werden, ihr gesamtes Hab und Gut zu verlieren. Letztlich ist es besser, eine Versicherungsprämie zu zahlen, als Schäden und Elementarschäden im sechsstelligen Bereich für Instandsetzungsmaßnahmen am Haus aus eigener Tasche zu begleichen. Sollte es aber zu einer Pflichtversicherung kommen, erhöht sich der wirtschaftliche Druck auf die Versicherungen, denn sie sind dann gezwungen, jedes Gebäude zu versichern und dazu angemessene Beiträge anzubieten. Vor diesem Hintergrund ist klar, dass es um die Wirtschaftlichkeit des Versicherungszweiges auch in Zukunft eher schlecht bestellt sein wird. Die Gesellschaften sind somit zum Gegensteuern gezwungen, damit die Sparte nicht noch stärker von anderen Versicherungsprodukten subventioniert werden muss.

Digitalisierung als wirksame Maßnahme bei Gebäudeversicherungen
Dem verschärften wirtschaftlichen Druck wollen viele Versicherer mit einer höheren Digitalisierung entgegenwirken. Interne und externe Abläufe sollen vereinfacht und beschleunigt werden. Dadurch will man Kosten senken und den Service für den Kunden verbessern. Die Chancen der Digitalisierung sind von vielen Versicherungen noch lange nicht in ausreichendem Maße genutzt, viele Gesellschaften beginnen jetzt erst, sich darauf einzustellen und ihre Prozesse daran auszurichten. Für den Versicherten könnte neben einem schnelleren Vertragsabschluss und einer zügigen Schadensregulierung ein angenehmer Nebeneffekt entstehen. Unerwartete Beitragsanhebungen und Vertragskündigungen könnten sich in einem überschaubaren Rahmen halten.

Damit müssen Versicherte 2017 rechnen
Die naheliegenden Konsequenzen für Immobilienbesitzer sind anstehende Beitragsänderungen und Vertragskündigungen. Schon in der jüngeren Vergangenheit musste man mit Steigerungen der Versicherungsprämien und sogar mit überraschenden Kündigungen von Altverträgen rechnen, weil sich diese nicht mehr wirtschaftlich führen ließen. Im Jahr 2017 dürfte sich an der potenziellen Gefahr nicht viel ändern. Doch die Versicherungssparte ist im Wandel, und es besteht durchaus die Chance, die Gebäudeversicherung wieder in ruhige Fahrwasser zu lenken. Das wäre im Interesse der Versicherten und der Versicherungen.

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