IT-Dienstleister auf Wachstumskurs

Veröffentlicht von: Media-Manufaktur GmbH
Veröffentlicht am: 09.09.2016 12:24
Rubrik: Logistik & Verkehr


(Presseportal openBroadcast) - Exklusives Ranking: Die Top 25 der IT-Dienstleister

- Die IT-Dienstleister in der deutschen Automobilindustrie steigerten den Umsatz im vergangenen Jahr um 7,5 Prozent
- 3,8 Milliarden Euro setzten die Top-25-Dienstleister in der Automobilindustrie 2015 um
- Für 2016 erwarten die Unternehmen ein Wachstum in Höhe von 5,6 Prozent

8. September 2016. Die 25 größten IT-Dienstleister der Autobranche verzeichnen wieder stärkeres Wachstum. Laut dem aktuellen Ranking von automotiveIT konnte die Talfahrt, die 2010 noch mit einem Plus in Höhe von 20,5 Prozent begann und 2013 mit mageren 3,5 Prozent ihr Ende fand, offenbar überwunden werden. Das geht aus einer exklusiven Umfrage hervor, die das Branchenmagazin automotiveIT jährlich bei den IT-Unternehmen durchführt.

Mit einem Anstieg von 7,5 Prozent vereinten die Top 25 im vergangenen Jahr knapp 3,8 Milliarden Euro Umsatz im Automotive-Geschäft in Deutschland auf sich. Zurückhaltend fällt die Prognose für das laufende Jahr aus: Die von automotiveIT exklusiv befragten Unternehmen rechnen mit 5,6 Prozent Wachstum im laufenden Jahr. Nicht auszuschließen aber, dass die Anbieter im Automotive-Sektor 2016 die Schallmauer von vier Milliarden Euro beim Umsatz durchbrechen.

Zum Hintergrund: Zwar entwickeln sich die 25 größten IT-Dienstleister der Automobilindustrie durchaus positiv, bei genauer Betrachtung der einzelnen Player fällt allerdings eine Schere auf, die sich in den vergangenen Jahren angedeutet hat und sich weiter zu verschärfen droht: Während die kleineren Dienstleister überdurchschnittliche Zuwächse verbuchen, können die IT-Riesen der Branche kein nennenswertes Wachstum verzeichnen oder müssen gar mit Rückgängen leben.

T-Systems bleibt zwar unangefochten an der Spitze des Rankings (2015: 710 Millionen Euro), kann allerdings seit drei Jahren lediglich stagnierende Umsätze vorweisen. Härter trifft es IBM: Das US-Unternehmen muss im Automotive-Geschäft ein Minus von rund zehn Prozent auf 490 Millionen Euro hinnehmen.

"Durch eine konsequente Lieferantenstrategie sind die traditionellen IT-Dienstleister meist in ihrem bestehenden Portfolio gefangen. Sie tun sich schwer damit, neue Themen mitzugestalten", erklärt Uwe Strauß, Automotive-Experte der Unternehmensberatung Deloitte, gegenüber automotiveIT.

Das Fachmagazin automotiveIT erstellt seit 2009 jährlich ein Ranking der umsatzstärksten IT-Dienstleister in der Automobilindustrie in Deutschland. Weitere interessante Ergebnisse, alle Gewinner und Verlierer der diesjährigen Umfrage sowie weitere Grafiken sind in der aktuellen Ausgabe 08/09 2016 nachzulesen.

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