Dosierung abrasiver Wärmeleitpaste im Taktbetrieb

Veröffentlicht von: ViscoTec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH
Veröffentlicht am: 15.09.2016 15:01
Rubrik: Industrie & Handwerk


Punktauftrag
(Presseportal openBroadcast) - Abrasive Wärmeleitpasten finden sich in vielen Einsatzgebieten wieder. In der Fertigung von LEDs und Leiterplatten, in der Elektronikindustrie und im Bereich von Steuersystemen bei Automobilanwendungen – um nur ein paar Beispiel zu nennen. Durch Regulierung des thermischen Widerstandes gewährleisten diese Pasten, häufig auch Gapfiller genannt, die Wärmeübertragung zwischen zwei Bauteilen. Um diese Eigenschaft sicherzustellen, werden Gapfiller mit bis zu 90 % Füllstoffen versetzt. Hier gilt die Faustformel: Je höher der Füllstoffanteil, desto höher die Dichte.
In der Dosiertechnik stellen Wärmeleitpasten sehr hohe Anforderungen an die Dosiersysteme, da die Füllstoffe einerseits zur Sedimentation neigen und andererseits in hohem Maße aggressiv gegen die Dosierkomponente wirken. Entscheidend sind daher zwei Parameter: Eine präzise Einhaltung des Druckniveaus während des Dosierprozesses, um Separation zwischen Füllstoff und Binder zu verhindern und die richtige Materialauswahl in der Auslegung der Dosierkomponenten bei abrasiven Medien.
In diesem Zusammenhang wurde eine hoch aggressive Wärmeleitpaste im ViscoTec Technikum getestet. In insgesamt 1.500 Dosierzyklen und 80 Stunden Taktbetrieb wurde mehr als eine Tonne Gapfiller mit der Exzenterschneckenpumpe von ViscoTec dosiert. Die Versorgung des Mediums erfolgte mit Hilfe des Entnahmesystems ViscoMT-L aus einem 200 l Fass. Die 160 ml Dosierschüsse wurden mit der Verdrängerpumpe 3VMP22 dosiert. Um zusätzlich die Beanspruchung des Stators zu erhöhen, wurde der Dosierdruck konstant bei 20 bar gehalten. Erprobt wurden zwei mechanisch sehr beständige Elastomermischungen aus dem ViscoTec Stator Portfolio.
Der Verschleiß des Stators wurde anhand der maßlichen Abweichung vor und nach dem Versuch evaluiert. Dabei ergab sich eine durchschnittliche Abweichung von 0,45 %, was die Erwartungen des Materialherstellers bei Weitem übertraf. Durch den Einsatz der Exzenterschneckenpumpe von ViscoTec profitiert der Endkunde von hohen Standzeiten der Dosierkomponenten. Was wiederum zu einer besseren Energieeffizienz und reduziertem Wartungs- und Instandhaltungsaufwand beiträgt.

Pressekontakt:

Elisabeth Lenz
Tel.: 08631/9274-0
E-Mail: marketing@viscotec.de

Firmenportrait:

ViscoTec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH beschäftigt sich vorwiegend mit Anlagen, die zur Förderung, Dosierung, Auftragung, Abfüllung und der Entnahme von mittelviskosen bis hochviskosen Medien benötigt werden. Der Hauptsitz des technologischen Marktführers ist in Töging a. Inn (Oberbayern, Kreis Altötting). Darüber hinaus verfügt ViscoTec über Niederlassungen in den USA, in China und in Singapur und beschäftigt weltweit knapp 120 Mitarbeiter. Zahlreiche Händler weltweit erweitern das internationale Vertriebsnetzwerk. Neben technisch ausgereiften Lösungen auch bei kompliziertesten Aufgaben, bietet ViscoTec alle Komponenten für die komplette Anwendung aus einer Hand: von der Entnahme über die Produktaufbereitung bis hin zur Dosierung. Damit ist ein erfolgreiches Zusammenwirken aller Komponenten garantiert. Alle Medien, die im Einzelfall eine Viskosität von bis zu 7.000.000 mPas aufweisen, werden praktisch pulsationsfrei und extrem scherkraftarm gefördert und dosiert. Für jede Anwendung gibt es eine umfassende Beratung und bei Bedarf werden – in enger Zusammenarbeit mit den Kunden – umfangreiche Tests durchgeführt. ViscoTec Dosierpumpen und Dosieranlagen sind auf den jeweiligen Anwendungsfall optimal abgestimmt: bei Lebensmittelanwendungen, im Bereich Automotive, in der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik, in der Pharmazie und vielen weiteren Branchen.

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