FEIN erweitert Bandschleifsystem

Veröffentlicht von: C. & E. Fein GmbH
Veröffentlicht am: 20.09.2016 11:40
Rubrik: Wissenschaft & Forschung


(Presseportal openBroadcast) - Leistungsstarker, mobiler Bandschleifer mit neuen Schleifmodulen

Zwei neue kompakte Schleifmodule erweitern den Einsatzbereich des handgeführten Bandschleifers GHB von FEIN. Das flexible und leistungsstarke Bandschleifsystem besteht aus einem mobilen Bandschleifer und auf spezielle Anwendungen abgestimmten Modulen. Metallbearbeitende Unternehmen erzielen damit schnell präzise Schleifergebnisse, auch auf der Baustelle oder an für stationäre Maschinen schwer erreichbaren Stellen. Die neuen Schleifmodule sind für schwere Schleifaufgaben entwickelt, wie die Vorbereitung und den Abtrag von langen Schweißnähten sowie für passgenaue Radienschliffe.

Handgeführte Bandschleifsysteme schließen Lücke
FEIN ist für Elektrowerkzeuge und unter der Marke GRIT auch für stationäre Bandschleifsysteme bekannt. Mit handgeführten Bandschleifern verbindet der Nischenspezialist die Vorteile beider Systeme und füllt eine Lücke für bestimmte Schleifanwendungen in der Metallbearbeitung. Die kompakten Maschinen für die Bearbeitung von Flächen, Rohren, Profilen und Kleinteilen finden überall dort Einsatz, wo eine stationäre Bandschleifmaschine nicht genutzt werden kann, beispielsweise auf der Baustelle oder an großen, schweren Werkstücken. Bei anspruchsvollen Aufgaben arbeiten sie außerdem schneller, präziser und kraftvoller als Winkel- oder Geradschleifer. Bei der Rotationsbewegung eines Winkelschleifers entstehen Querkratzer, die in einem zweiten Arbeitsschritt ausgeschliffen werden müssen. Die Handbandschleifer von FEIN werden mit wenig Druck linear über das Werkstück geführt und erreichen mit einem Arbeitsschritt einen gleichmäßig hohen Abtrag mit optimalem Oberflächenergebnis.

Handgeführte Bandschleifmaschine und drei Module
Das Bandschleifsystem GHB ist modular aufgebaut: Es besteht aus zwei handgeführten Bandschleifern, die bereits seit 2015 auf dem Markt sind, und insgesamt drei Modulen für spezielle Anwendungsbereiche. Das Elektrowerkzeug wird mobil eingesetzt oder über eine eigens entwickelte Systemschnittstelle werkzeuglos mit den Modulen verbunden. In maximal 45 Sekunden ist es zu einer stationären Anlage umgerüstet. Mit vergleichsweise geringen Investitionen und wenig Platzbedarf decken metallbearbeitende Handwerker und Industriekunden damit zusätzliche Anwendungsbereiche ab.

Handgeführt ist der Bandschleifer GHB eine flexible und wirtschaftliche Lösung zum Schleifen von Flächen, zur Schweißnahtvorbereitung, zum Anfasen sowie zum leistungsstarken Abtragen von Schweißnähten. Das 5,6 Kilogramm leichte Elektrowerkzeug wird mit linearer Bandbewegung auf dem Werkstück geführt. Beim Abtragen von Schweißnähten erreicht es dabei einen rund dreimal so hohen Abtrag wie ein Winkelschleifer mit vergleichbarem Schleifmittel. Zwei Modelle decken unterschiedliche Drehzahlbereiche ab: Die GHB 15-50 arbeitet mit einer konstanten Drehzahl von 8.500 Umdrehungen in der Minute. Für die Bearbeitung von Edelstahl ist der Handbandschleifer GHB 15-50 INOX mit einer regelbaren Drehzahl von 2.500 bis 7.900 Umdrehungen in der Minute entwickelt.

Mit dem Bandschleifmodul GHBD wird der Handbandschleifer einfach zu einem stationären Bandschleifer umgebaut, optimal zum Anfasen, Entgraten oder Schleifen von kleinen Werkstücken und auch für die Bearbeitung von Profilen und Rohren.

Zur mobilen Oberflächenbearbeitung ist das Bandschleifmodul GHBM entwickelt. Der Handbandschleifer wird in dem Modul fixiert und mit drei Rollen präzise und ermüdungsarm über das Werkstück geführt. Das Modul eignet sich besonders für schwere, anspruchsvolle Schleifarbeiten rund um die Schweißnahtbearbeitung: Schweißnaht vorbereiten, Reinigen, Abtragen und Finish. Ein wirtschaftlicher Anwendungsbereich ist die Bearbeitung langer, breiter Schweißnähte an großen Werkstücken, beispielsweise im Kessel- und Brückenbau oder im Maschinenbau-Bereich. Die Bedienung ist durch die Rollen besonders kraftschonend und komfortabel: Der Anwender steht neben oder vor dem Werkstück und hat freie Sicht auf die Schleifstelle.

Das Modul zum stationären Radienschleifen GHBR ermöglicht ein passgenaues Ausschleifen von Radien. Die GHB 15-50 INOX von FEIN wird mit dem Radienschleifmodul auf einer Arbeitsplatte fixiert und ist so auch auf der Baustelle schnell und mit geringem Platzbedarf einsetzbar. Stahl- und Metallbauer erstellen präzise Aussparungen in einem Arbeitsgang: Sie spannen Rohre oder Profile im geforderten Winkel in eine Vorrichtung und führen die auf einem Schlitten geführte Bandschleifmaschine zum Werkstück. Mit abgestimmten Schleifbändern erreicht das System selbst bei wandstarken Rohren einen hohen Abtrag. Verschiedene Kontaktrollen decken gängige Rohrdurchmesser von 16 bis 42,4 Millimeter ab. Dank des hohen Arbeitsfortschritts und minimaler Spaltbreiten bei der Montage ist das System eine wirtschaftliche Alternative zu Winkelschleifern oder Lochsägen.

Als einziger Handbandschleifer arbeitet das System von FEIN mit Einphasenwechselstrom und kann mit einer normalen Steckdose betrieben werden. Ein 1.500 Watt starker Hochleistungsmotor stellt eine hohe Leistung zur Verfügung. Die Position des Motors und der Antivibrations-Handgriffe ist flexibel einstellbar, sodass die Maschine in unterschiedlichen Arbeitspositionen bequem geführt werden kann. Der Wechsel des Schleifbandes erfolgt ebenfalls werkzeuglos. Die Schleifbänder in unterschiedlichen Körnungen für Stahl und Edelstahl sowie Vliesbänder für die Oberflächenbearbeitung sind eigens für den handgeführten Bandschleifer von FEIN entwickelt worden. Sie zeichnen sich durch eine hohe Abtragsleistung und eine überdurchschnittliche Lebensdauer aus.
Einen Überblick über die handgeführten Bandschleifer von FEIN gibt dieses Video: http://www.fein.com/GHB

Handbandschleifer GHB von FEIN und die Module sind im Fachhandel erhältlich. Bezugsquellen unter: https://www.fein.de/de_de/haendlersuche

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Bildquelle: C. & E. FEIN GmbH

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Das Unternehmen:
Das erste Elektrowerkzeug der Welt ist eine Erfindung der Firma C. & E. Fein GmbH. Wilhelm Emil Fein gründete 1867 das Unternehmen. 1895 wurde von FEIN mit der elektrischen Handbohrmaschine das erste Elektrowerkzeug erfunden. Heute ist das Traditionsunternehmen eine Elektrowerkzeugmanufaktur mit Weltruf. Der schwäbische Premiumhersteller entwickelt und produziert Anwendungslösungen für die Marktsegmente Metall, Ausbau und Automobil und ist der Spezialist für professionelle und extrem zuverlässige Elektrowerkzeuge für Industrie und Handwerk. FEIN verfügt über mehr als 800 aktive Schutzrechte, darunter circa 500 Patente beziehungsweise Patentanmeldungen. Über 19 internationale Tochtergesellschaften und mehr als 50 Vertretungen vertreibt FEIN Produkte weltweit. Die Marke FEIN steht seit über 140 Jahren für Anwendungslösungen und Premium-Qualität.
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