Ab 2. Oktober 2016: "Im Käfig der Freiheit" im Kunstmuseum Wolfsburg

Veröffentlicht von: Kunstmuseum Wolfsburg
Veröffentlicht am: 21.09.2016 16:32
Rubrik: Gesellschaft & Kultur


(Presseportal openBroadcast) - Das Kunstmuseum Wolfsburg präsentiert vom 2. Oktober 2016 bis zum 15. Januar 2017 die Ausstellung "Im Käfig der Freiheit".

Ob im Leben oder in der Kunst, irgendwo stoßen wir immer an Grenzen. Mal scheinen sie fern, dann wieder ganz nah. Oft treffen wir auf äußere Beschränkungen, nicht selten jedoch finden wir sie in uns selbst. "Im Käfig der Freiheit" lotet eben diese permanente Dialektik von Befangenheit und Freiheit aus, die der Schriftsteller und Philosoph Jean-Jacques Rousseau mit den Worten pointiert hat: "Der Mensch ist frei geboren und liegt doch überall in Ketten."

Es geht um die Fragilität der Freiheit - um individuelle, politische, sexuelle, nicht zuletzt auch künstlerische Freiheit. Und ihre stete Bedrohung durch zahlreiche Machtverhältnisse. Gibt es ein Jenseits der Ohnmacht? Das Diesseits der Macht, die "Tyrannei des Realen" (Peter Sloterdijk) jedenfalls ist omnipräsent. Die Kunstwerke der Ausstellung illustrieren dies alles nicht, sondern realisieren es sowohl formal als auch inhaltlich auf verschiedenste, mitunter überraschende Art und Weise. Sie zeugen von der Macht der Bilder und reflektieren zugleich, dass auch die Kunst am Ende nur ein weiterer "Käfig der Freiheit" ist.

Nicht zuletzt geht es dieser Ausstellung auch um neue Werke und Perspektiven der Sammlung des Kunstmuseums Wolfsburg. Zu zehn ausgewählten Künstlerpositionen der Sammlung von 1994 bis 2014 gesellen sich zehn markante Neuzugänge seit 2015: Ankäufe, langfristige Dauerleihgaben und Schenkungen von Sammlern wie Künstlern. Denn nur eine Sammlung, die wächst, kann dauerhaft lebendig bleiben und zentrale Fragen von Kunst und Leben fokussieren.

KünstlerInnen
Nobuyoshi Araki, Katie Armstrong, Awst & Walther, Burhan Doganay, Paul Graham, Douglas Gordon, Andreas Gursky, Jeppe Hein, Georg Herold, Damien Hirst, Johannes Kahrs, Anselm Kiefer, Gert Jan Kocken, Jeff Koons, Sharon Lockhart, Remy Markowitsch, Daniel Pflumm, Neo Rauch, Tim Wolff, Erwin Wurm.

Ausstellungskatalog
Das reich illustrierte Katalogbuch enthält neben einem Essay von Ralf Beil Werktexte zu sämtlichen Arbeiten von Holger Broeker und Christiane Heuwinkel. Gestaltung: Koma Amok, Format: Din A5 hoch, 128 Seiten,
12 EUR im Museumsshop.


Gezeigt wird die Ausstellung vom 2. Oktober 2016 bis zum 15. Januar 2017

Die Pressekonferenz findet am Donnerstag, 29. September 2016 um 11.15 Uhr statt.

Pressevertreter können sich unter presse@kunstmuseum-wolfsburg.de anmelden.

Eröffnung am Samstag, 1. Oktober 2016, 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Foto: Nobuyoshi Araki, Ohne Titel (aus der Serie "Tokyo Novelle"), 1995, Schwarzweißfotografie, 35,5 x 43 cm, Sammlung Kunstmuseum Wolfsburg, © Nobuyoshi Araki

Bildquelle: © Nobuyoshi Araki

Pressekontakt:

Kunstmuseum Wolfsburg
Christiane Heuwinkel
Hollerplatz 1 38440 Wolfsburg
05361266969
media@kunstmuseum-wolfsburg.de
http://www.kunstmuseum-wolfsburg.de

Firmenportrait:

Das Kunstmuseum Wolfsburg wurde im Jahr 1994 eröffnet und kann bereits heute auf eine einzigartige Geschichte mit einer Vielzahl maßgeblicher Ausstellungen und Veranstaltungen zurückblicken. Es ist in kurzer Zeit gelungen, das Haus regional zu verankern und gleichzeitig international Beachtung zu finden. Das Museum ist der Kunst aus Gegenwart und Moderne gewidmet und es vereint die verschiedensten Medien, angefangen von Malerei, über Skulpturen und Fotografie, Video und neue Medien bis zu Mode und Design. Das imposante, modernistische Gebäude im Zentrum der Stadt gelegen, präsentiert auf 3500 qm Ausstellungsfläche sowohl wechselnde Ausstellungen als auch Werke aus der Sammlung.

The Kunstmuseum Wolfsburg was opened in 1994 and can already look back at a unique history with numerous authoritative exhibitions and events. Within a brief period of time, it has been possible for the museum to position itself locally and find international recognition at the same time. The museum is dedicated to modern and contemporary art, combining diverse media ranging from painting, photography and sculpture and the new media to fashion and design. The striking modernist building located in the heart of the city presents temporary exhibitions as well as works from its own collection on 3,500 square meters.

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