Alterssichtigkeit und Grauer Star: Bitte die Linsen wechseln!

Veröffentlicht von: Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Veröffentlicht am: 27.09.2016 00:40
Rubrik: Freizeit & Hobby


(Presseportal openBroadcast) - Der unkomplizierte, sichere und schmerzfreie Eingriff verhilft Menschen zu mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität

Bei einem jungen und gesunden Menschen ist die natürliche Augenlinse so klar wie Wasser. Das ändert sich mit fortschreitendem Altern. Dieses "Älterwerden" stellen viele Menschen zuerst an den Augen fest. Wenn ab Mitte 40 die sogenannte Alterssichtigkeit (http://www.initiativegrauerstar.de/alterssichtigkeit-und-grauer-star-bitte-die-linsen-wechseln/) greift, wenn die Arme beim Lesen immer länger werden, rücken die Augen zunehmend in den Focus. Spätestens dann sollte der Augenarzt regelmäßig aufgesucht werden, um die Augen zu untersuchen. Eine weitere Alterserscheinung ist der Graue Star. Etwa ab dem sechsten Lebensjahrzehnt wird die Augenlinse immer weniger flexibel. Auch trübt sich die Linse zunehmend ein. Der Graue Star (http://www.initiativegrauerstar.de/kategorie/blog/grauer-star-katarakt/), medizinisch Katarakt genannt, erschwert das Sehen in der Nacht. Die Blendeempfindlichkeit nimmt zu, Patienten berichten von einem Sehen wie durch ein Milchglas. Im Frühstadium der Alterserscheinungen - bei Alterssichtigkeit - hilft eine Lesebrille. Verschlechtert sich das Sehvermögen durch den Grauen Star, kann eine Operation unkompliziert, sicher und schmerzfrei helfen.

Der Graue Star erschwert das Sehen in der Nacht

Wann der Austausch der natürlichen Linse durch eine Kunstlinse erfolgt, hängt vor allem davon ab, wie sehr die Sehfähigkeit des Patienten eingeschränkt ist. Da weder die Alterssichtigkeit noch der Graue Star einen akuten Notfall darstellen, kann die Operation in Ruhe geplant werden. Auch spielen individuelle Anforderungen und Wünsche des Patienten eine große Rolle. Schließlich sind die Ansprüche an die eigene Sehkraft von Patient zu Patient unterschiedlich. Es bleibt also in der Regel ausreichend Zeit, um sich über den Eingriff selbst und die verschiedenen Linsentypen, die zum Einsatz kommen können, ausführlich zu informieren. Soll es eine Monofokallinse oder eine Multifokallinse (http://www.initiativegrauerstar.de) sein, mit der man ohne Sehhilfe wie Brille oder Kontaktlinse in Nähe und Ferne scharf sehen kann? Liegen weitere Fehlsichtigkeiten wie eine Hornhautverkrümmung vor, die mit einer Kunstlinse mit Zusatznutzen ausgeglichen werden können? Der behandelnde Augenarzt informiert gerne über die unterschiedlichen Möglichkeiten.

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Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos - die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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