Mastercard Impact of Innovation Studie: Weltweit verlangen Verbraucher nach mehr digitalen Services

Veröffentlicht von: WBCO - Wöllstein Business Communications GmbH
Veröffentlicht am: 28.09.2016 15:36
Rubrik: Handel & Wirtschaft


Impact of Innovation Study
(Presseportal openBroadcast) - Das Smartphone entwickelt sich zum beliebtesten Gadget – die Mastercard Impact of Innovation Studie liefert Erkenntnisse zur Popularität digitaler Technologien in allen Lebensbereichen

Frankfurt am Main – 27. September 2016 — Mehr als 90 % der Verbraucher verwenden ihr Smartphone weitaus häufiger als alle anderen Geräte. In Deutschland führt das Smartphone die Liste der häufig benutzten Geräte noch vor Laptop und PC an. Zu diesem Ergebnis kommt die heute veröffentlichte Impact of Innovation Studie1 von Mastercard. Die Studie zeigt, dass die Verbraucher in Deutschland der Digitalisierung sehr positiv gegenüber stehen und mit dem Angebot digitaler Dienstleistungen in ihrem Alltag zufrieden sind.

Für die Mastercard Impact of Innovation Studie wurden 23.000 Verbraucher aus 23 verschiedenen Ländern in Europa, Afrika und dem Nahen Osten zu ihrer Haltung gegenüber digitalen Technologien befragt. 78 % der deutschen Studienteilnehmer glauben, das künftig verstärkt digitale Dienstleistungen in immer mehr Lebensbereiche Einzug halten werden. Besonders zufrieden mit dem Angebot digitaler Dienstleistungen sind mehr als die Hälfte der befragten Deutschen wenn es um Finanzdienstleistungen, den Bereich Automobil, Reise, Arbeit und Beruf oder Einkäufe geht. Dienstleistungen rund um Online Shopping werden von 82 % der Deutschen besonders häufig genutzt, knapp hinter allgemeinen Services, wie Email-Diensten (90 %) und Internetsuchmaschinen (85 %). Die Beliebtheit von digitalen Einkaufsmöglichkeiten zeigt sich auch darin, dass die Deutschen von allen digitalen Dienstleistungen am ehesten Online Shopping weiterempfehlen würden. Allerdings sieht knapp ein Drittel im Bereich der öffentlichen Bildung noch Nachholbedarf für digitale Services.

Demzufolge zeigte sich, dass in Afrika und im Nahen Osten über 70 % der Befragten ihre Smartphones sehr gerne zum Bezahlen einsetzen würden. Im Gegensatz dazu fällt die Bereitschaft der Menschen in Westeuropa – mit lediglich 38 % – weitaus geringer aus. Beim Thema neue Zahlungsmethoden gaben die Verbraucher in allen Regionen an, dass sie lieber ihr Smartphone als Alternative zu Plastikkarten verwenden möchten.

„Die heute in Budapest im Rahmen des Mastercard Customer Innovation Forums vorgestellte Studie, bestätigt nicht nur, dass eine enorme Nachfrage nach neuen Zahlungsverfahren besteht, sondern auch, dass die überwältigende Mehrheit der Verbraucher gerne ihr Smartphone zum Bezahlen einsetzen möchte – und das am liebsten schon hier und heute. Jahrzehntelang waren Plastikkarten die einzige sinnvolle Alternative zu Bargeld. Doch mittlerweile geben die Verbraucher deutlich zu verstehen, dass sie sich in allen Lebensbereichen digitale Innovationen wünschen“, so Ann Cairns, President, International Markets bei Mastercard.

Verbraucher fordern mehr Innovationen in wichtigen Lebensbereichen
80 % der Verbraucher sind mit dem Umfang der verfügbaren Innovationen in den Bereichen Social Networking, Reisen, Shopping und Finanzdienstleistungen durchaus zufrieden. Allerdings wünschen sich Verbraucher über alle Märkte hinweg mehr digitale Innovationen – gerade für die Bereiche Healthcare, Aus- und Weiterbildung sowie den öffentlichen Personennahverkehr.
Dabei bewerten länderübergreifend beinahe 92 % digitale Innovationen als positiv und stehen der zukünftigen Entwicklung der Technologien aufgeschlossen gegenüber. Nur 8 % der Befragten sind der Ansicht, dass digitale Neuerungen negative Auswirkungen mit sich bringen. Darüber hinaus würden die Verbraucher beim Bezahlen ihrer Einkäufe auch lieber biometrische Verfahren als PIN-Codes nutzen. Verbraucheraussagen zufolge steht dabei die Fingerabdruckerkennung an der Spitze der Beliebtheitsskala. In Deutschland können sich 35 % der Befragten vorstellen, ihre Zahlungen mit einem Fingerabdruck zu verifizieren. Diese Methode liegt damit gleich hinter der Authentifizierung mit PIN-Code (40 %) auf Platz zwei.

Die Umfrageergebnisse zeigen auch, dass Verbraucher aus technologisch weniger entwickelten Ländern eine größere Begeisterung zeigen als die Befragten in den Märkten, in denen die Innovationen bereits weit verbreitet sind. In Westeuropa gibt es die größte Anzahl an Gegnern von digitaler Veränderung (17 %), während die meisten Befürworter der neuen Technologien in Mittel- und Osteuropa sowie im Nahen Osten und Afrika zu finden sind. Mehr als 27 % der Befragten in Russland, der Türkei und der Ukraine bezeichnen sich selbst als „ausgesprochene Fans“ der neuen Technologien, und die Menschen im Nahen Osten und in Afrika fordern mehr Innovation in allen Bereichen.

„Die Studie von Mastercard ist einzigartig, gibt sie doch einen tiefen Einblick in die digitale Transformation der Gesellschaft. Sie zeigt, dass Entwicklungsregionen eine optimistischere Einstellung in Bezug auf das Potential digitaler Technologien zur Verbesserung ihrer Lebenssituation haben. Das ist völlig natürlich und darauf zurückzuführen, dass die Menschen in hochentwickelten Ländern bereits über Zugriff auf neueste Technologien verfügen und diesen Umstand nicht unbedingt mit der Verbesserung ihres Lebensstandards in Verbindung bringen. Möglicherweise haben sie sogar schon einige der negativen Auswirkungen kennengelernt“, erklärt Dr. Carsten Sørensen, Reader (Associate Professor) in Digital Innovation an der London School of Economics and Political Science (LSE).

Während die Verbraucher länderübergreifend Innovationen mit großer Begeisterung entgegensehen, wünschen sie sich zugleich auch ein Maximum an Sicherheit, insbesondere dann wenn es um die Nutzung neuer Zahlungsverfahren geht. Dabei waren alle Befragten einhellig der Meinung, dass der Schutz ihres Bankkontos beim Einsatz digitaler Zahlungsmethoden absolute Priorität hat, gefolgt vom Schutz ihrer persönlichen Daten. Natürlich wissen Verbraucher aber auch zu schätzen, wie schnell und einfach neue Zahlungsprozesse funktionieren. Gerade beim beliebten Online Shopping legen deutsche Verbraucher großen Wert auf Bequemlichkeit (81 %), Schnelligkeit (66 %) und die Einfachheit bei der Kaufabwicklung (58 %). Noch mehr Deutsche würden verstärkt online einkaufen, hätten aber gerne noch mehr Informationen zur genauen Nutzung, befürchten höhere Kosten und wünschen sich Garantien für mehr Sicherheit und Datenschutz.

„In den vergangenen Jahren gaben viele Verbraucher an, dass sie den digitalen Neuentwicklungen gegenüber eher negativ oder neutral eingestellt waren. Doch diese Studie zeigt nun eine deutliche Veränderung im Verbraucherverhalten. Die Menschen in den unterschiedlichsten Ländern wollen einen digitalen Lifestyle und versprechen sich entsprechende Vorteile für ihren Alltag. Wir müssen dabei natürlich ganz genau zuhören und verstehen, welche Art von Innovationen Verbraucher heute nachfragen – zugleich ist es wirklich spannend, mit welcher Geschwindigkeit dieser Wunsch nach Veränderung an Fahrt aufnimmt“, erklärt Ann Cairns abschließend.

Mastercard Impact of Innovation Studie – Wichtigste Erkenntnisse

Westeuropa (Frankreich, Deutschland, Italien, Schweden und Großbritannien) • Verbraucher in Westeuropa zeigen eine eher gemäßigte Einstellung gegenüber digitalen Innovationen. Hier findet sich ein beachtlicher Anteil an Gegnern (17 %) sowie eine etwas geringere Anzahl an „ausgesprochenen Fans“ (11 %). Ungefähr 40 % der Menschen möchten ihre Smartphones zum Bezahlen verwenden, insbesondere in Schweden – hier sind es über 70 %. Die Westeuropäer vertrauen biometrischen Authentifizierungsverfahren per Fingerabdruck (38 %) mehr als per PIN-Eingabe (30 %). Deutsche Studienteilnehmer sehen bei digitalen Dienstleistungen rund um Reise und Verkehr besonders Vorteile im Hinblick auf Bequemlichkeit, Schnelligkeit und Zeitersparnis sowie der einfachen Handhabung. Hingegen sind eine Verringerung der Kosten und ein höheres Maß an Sicherheit mit mehr Datenschutz die wesentlichen Punkte, die aus Sicht der Studienteilnehmer noch verbessert werden müssten.

Mittel- und Osteuropa (Österreich, Bulgarien, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Israel, Polen, Rumänien, Serbien und die Slowakei) • Mittel- und osteuropäische Länder wählen in vielerlei Hinsicht einen Mittelweg. Mit der höchsten Anzahl an Befürwortern (46 %) ähnlich wie in Westeuropa, jedoch einer geringeren Zahl an Gegnern (11 %). Die Akzeptanz für mobile Zahlungsverfahren beträgt 57 %, und das Vertrauen in die Authentifizierung per Fingerabdruck ist mit 34 % ein wenig höher als per PIN (33 %)

Russland, Ukraine, Türkei • Die weite Verbreitung von digitalen Services bewertet man insbesondere in Russland, der Ukraine und der Türkei als besonders positiv: 80 % der Verbraucher sind der Ansicht, dass diese künftig einer breiteren Benutzergruppe zur Verfügung stehen werden. Die Akzeptanz für Mobile Payment-Lösungen beträgt im Durchschnitt 64 %. Darüber hinaus befinden sich in dieser Region die meisten „ausgesprochenen Fans“ – nämlich mit beeindruckenden 27 %. Die Menschen in diesen Ländern stehen der Authentifizierung per Fingerabdruck mit nur 32 % eher skeptisch gegenüber; allerdings bevorzugen sie das Verfahren im Vergleich zu PINs. SMS-Codes stehen mit 36 % an der Spitze. In dieser Region gibt es insbesondere Bedarf für Innovationen in den Bereichen Automotive sowie Transport/Verkehr.

Naher Osten & Afrika (Ägypten, Kenia, das Königreich Saudi-Arabien, Südafrika und die Vereinigten Arabischen Emirate) • Verbraucher im Nahen Osten und in Afrika sehen die Auswirkungen der Digitalisierung optimistisch und zeigen eine größere Aufgeschlossenheit gegenüber innovativen Lösungen: Hier ist die Akzeptanz für mobile Zahlungslösungen mit stolzen 73 % am höchsten. Darüber hinaus finden sich in dieser Region die meisten enthusiastischen Anhänger (33 %). Im Allgemeinen haben die Menschen hier bei Bezahlungsvorgängen kaum Vertrauen in PIN-Codes (24 %). Beim Verfahren per Fingerabdruck sieht es ein wenig besser aus (32 %), doch an der Spitze der Liste stehen SMS-Codes (36 %). In dieser Region besteht in vielen Bereichen ein Bedarf für Innovationen – und zwar nicht nur in Aus- und Weiterbildung, Healthcare und Transportwesen, sondern auch im Handel, Finanzwesen, Automotive sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe.


Die Mastercard Impact of Innovation Studie untersucht die Wahrnehmung der Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft sowie die persönlichen Vorlieben der Menschen bei der Verwendung von digitalen Technologien zum Bezahlen sowie zur Authentifizierung. Darüber hinaus zeigt die Studie auch, inwiefern die Befragten den aktiven Einsatz digitaler Technologien eher ablehnen oder befürworten.

Die vollständige Studie finden Sie hier: http://news.mstr.cd/2ddYMji

Die wichtigsten Ergebnisse für Deutschland finden Sie hier: http://news.mstr.cd/2de0lOf

Die wichtigsten Ergebnisse für Westeuropa finden Sie hier: http://news.mstr.cd/2d3QvfS

Die Umfrage wurde von Mastercard in Auftrag gegeben und im Sommer 2016 von IPSOS Research ausgeführt. Im Rahmen der Studie wurden Daten von Internet-Benutzern mit Bankkonten in der Altersgruppe zwischen 20 und 50 Jahren in vier globalen Mastercard-Regionen zusammengestellt: Westeuropa (Länder: Frankreich, Deutschland, Italien, Schweden und Großbritannien); Mittel- und Osteuropa (Länder: Österreich, Bulgarien, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Israel, Polen, Rumänien, Serbien und die Slowakei); Russland, die Türkei* und die Ukraine*; sowie Naher Osten und Afrika (Länder: Ägypten*, Kenia*, das Königreich Saudi-Arabien, Südafrika* und die Vereinigten Arabischen Emirate). Für die mit einem Sternchen (*) gekennzeichneten Länder ist die Befragung lediglich für Internet-Benutzer repräsentativ, während die Studie in allen anderen Ländern für die gesamte Bevölkerung charakteristisch ist. Beispielstruktur: N=1000 Befragte pro Land, repräsentative Stichprobe von Online-Nutzern im Alter von 20 bis 50 Jahren im urbanen Umfeld nach Geschlecht, Alter und Region. Methode: eigenständig ausgefüllte Online-Befragung über IPSOS Access Panel. Fragenkatalog: eigenständig ausgefüllter zwanzigminütiger Online-Fragenkatalog.

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